Uganda Reisen

  • begegnen Sie den Berggorillas beim Gorilla-Tracking im Bwindi Nationalpark
  • freuen Sie sich auf Tierbeobachtungen und Highlights wie das Schimpansen-Tracking
  • verlassen Sie sich auf eine fachkundige WIGWAM Reiseleitung vor Ort
  • erkunden Sie das Tier- und Landschaftsparadies Uganda beim Trekking, auf Pirschfahrten und mit dem Boot
  • erleben Sie den unbekannten Norden mit Kidepo und Murchison Falls NP
  • lernen Sie das Volk der Karamajong kennen
  • WIGWAM-Tours organisiert nachhaltige und verträgliche Reisen für Naturfreunde

Uganda – die „Perle Afrikas“ ist wohl eines der vielseitigsten Länder des afrikanischen Kontinentes und erfährt in den letzten Jahren eine größer werdende Beliebtheit. Ob mit dem Kanu auf dem Weißen Nil unterwegs, eine Trekkingtour durch das Ruwenzori Gebirge, die Besteigung des Muhavura Vulkans oder eine entspannte Mountainbike Tour durch den Lake Mburo Nationalpark. Wer aktiv seinen Urlaub verbringen will ist in Uganda genau richtig. Aber auch für den weniger aktiven Reisegast bietet das ostafrikanische Binnenland unbegrenzte Möglichkeiten.
Der Murchison Falls Nationalpark im Norden des Landes beeindruckt neben seiner fantastischen Tierwelt besonders mit den 43 Meter hohen Nil-Wasserfällen. Eine Bootsfahrt auf dem Nil ist ein unvergessliches Erlebnis. Im südlicher gelegenen Queen Elizabeth Nationalpark suchen Sie die dort lebenden Baum-Löwen. Sie haben sich angewöhnt, in den stabilen Ästen der Feigenbäume auszuruhen. Der schier undurchdringliche Bwindi Impenetrable Forest ist Heimat einer der letzten Berggorilla Populationen und ein absolutes Highlight einer Uganda Reise. Auge in Auge mit den sanften Menschenaffen und seinem übermütigen Nachwuchs verbringen Sie eine unvergessliche Zeit. Schon Dian Fossey wusste die Besonderheit dieser Tiere zu schätzen und widmete ihnen ihr Leben.

Reisen in kleinen Gruppen nach Uganda

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Nationalparks & Highlights in Uganda

Bwindi Nationalpark
Der Bwindi Nationalpark liegt im Südwesten Ugandas. Der 331 km2 große Nationalpark, der aus dem seit 1931 bestehenden Forstreservat hervor ging, wurde 1991 gegründet und 1994 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. An den Bwindi Nationalpark schließt sich über die Staatsgrenze Ugandas hinaus das Sarambwe-Reservat an. Mit unserem Sarambwe-Projekt schützen wir die dort lebenden Gorillas sowie den Regenwald als Lebensraum vieler anderer Tiere. 
Der Regenwald des Bwindi Nationalparks ist einer der größten und artenreichsten Wälder in ganz Afrika. Er ist Heimat der seltenen Berggorillas. Hier leben ungefähr 450 Berggorillas, was etwa der Hälfte des weltweiten Gesamtbestandes entspricht. Derzeit gibt es etwa 12 Gruppen, die an Menschen gewöhnt sind und besucht werden können. Beim Gorilla-Tracking folgen Sie mit einheimischen Rangern den Wegen der Fährtensucher. Diese sind schon bei Sonnenaufgang dorthin aufgebrochen, wo die Gorillas am Vortag gesichtet wurden und gehen nun deren Spuren nach. Sobald die Fährtensucher die Gorillas erspähen, informieren sie den Guide und Sie gehen auf Abkürzungen zum angegebenen Treffpunkt. Sie nähern sich vorsichtig der Gorilla-Familie, die sich um das Oberhaupt, den „Silberrücken“ schart. Der Besuch bei den Gorillas ist auf eine Stunde beschränkt, um deren natürlichen Lebensrhythmus möglichst nicht zu stören. Aus diesem Grund sind für jede Gorillafamilie maximal acht Besucher pro Tag zugelassen. Die Gorillas aus nächster Nähe zu Gesicht zu bekommen, ist ein unvergessliches Erlebnis und der Höhepunkt jeder Reise nach Uganda.

Weitere Highlights

Queen Elizabeth Nationalpark
Der Queen Elizabeth Nationalpark liegt im Westen Ugandas am Fuße des Ruwenzori-Gebirges und erstreckt sich über 1.978 km2. Mitten durch den Park verläuft der Äquator. Zwischen 1925 und 1947 wurden Bereiche am Kazinga-Kanal zu Wildschutzgebieten erklärt. Im Anschluss daran wurde 1952 der Kazinga Nationalpark gegründet. 1954 erfolgte die Umbenennung in Queen Elizabeth Nationalpark anlässlich des Besuches der englischen Königin Elizabeth II. Es besteht eine direkte Verbindung zum weiter nördlich gelegenen Kibale Forest Nationalpark, um den Tieren den Wechsel von einem Park zum anderen zu ermöglichen.


Murchison Falls Nationalpark
Der Murchison Falls Nationalpark liegt im Westen Ugandas, nordöstlich des Ruwenzori-Gebirges. Er ist mit 3.877 km2 der größte Nationalpark Ugandas und wurde 1952 gegründet, um das tierreiche Gebiet um die Murchison Falls zu schützen. Der Murchison Falls Nationalpark bildet zusammen mit den angrenzenden Wildlife Reserves Bugungu und Karuma sowie dem Budongo Forest die Murchison Falls Conservation Area. Die abwechslungsreiche Landschaft ist ein idealer Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Durch die Savannen und das offene Grasland streifen Rothschildgiraffen, Oribis, Büffel und Tüpfelhyänen. In den Papyrussümpfen an den Ufern des Nils tummeln sich Flusspferde und Wasserböcke. Mit etwas Glück entdeckt man sogar den seltenen Schuhschnabel.
Der Victoria-Nil entspringt bei Jinja aus dem Victoriasee, fließt durch den Lake Kyoga und gelangt schließlich über die mehr als 30km langen Kaskaden der Karuma-Fälle in den Nationalpark. Er durchfließt ihn von Ost nach West und teilt den Park in einen größeren südlichen und einen kleineren nördlichen Teil, der mehr Tiere beherbergt. Bei den Murchison Falls im Westen des Nationalparks zwängt sich der sonst zwischen 50m und 100m breite Nil durch eine nur etwa sieben Meter schmale Schlucht und stürzt dann über 40m donnernd in die Tiefe. Unterhalb der Fälle warten schon hungrige Krokodile auf herabstürzende Fische. Sie sind durch den Aufprall betäubt und so besonders leicht zu fangen. Aufgrund des großen Nahrungsangebots werden die Krokodile hier besonders groß.
Etliche Kilometer später mündet der Victoria-Nil in den Albert-See. In dem kleinen Delta sind viele Vogelarten beheimatet. Der etwa 160km lange See gehört zum Ostafrikanischen Grabenbruch und bildet die Grenze zum Kongo. Der Nil verlässt den Albert-See und den Nationalpark in nördlicher Richtung.


Ruwenzori Berge
Der Ruwenzori (Mountains) Nationalpark liegt im Westen Ugandas an der Grenze zum Kongo. Der 996 km2 große Park wurde 1991 gegründet und 1994 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Da das Ruwenzori-Gebirge, auch Mondberge genannt, nicht vulkanischen Ursprungs ist wie die anderen Berge Ostafrikas, sind die Felsen zerklüfteter und schroffer. Das Gebirge erstreckt sich über eine Länge von etwa 100 km. Mit 5.109 m ist der Mt. Margherita der dritthöchste Berg Afrikas. „Ruwenzori“ heißt in der Sprache des ansässigen Stammes so viel wie „Regenmacher“. Ein treffender Name, da das Gebirge meist von Wolken verhangen ist und es sehr oft regnet.
Die Bergregion des Ruwenzori Nationalparks gilt als das vegetationsdichteste Gebiet der Erde. Tropischer Bergregenwald, Moore, Baumheide, Riesenlobelien und Riesensenezien, die bis zu 15 m hohe Wälder bilden, bedeckten die Hänge. Die Landschaft wird von einem dicken Teppich aus Moos und Flechten überzogen. Die Gipfel sind mit Schnee und Gletschern bedeckt. Im Nationalpark leben unter anderem Schimpansen, Antilopen, Leoparden sowie viele Vogelarten.


Virunga Vulkane
Die Virunga Conservation Area setzt sich aus dem Volcanoes Nationalpark in Ruanda, dem benachbarten Mgahinga Nationalpark in Uganda und dem angrenzenden Virunga Nationalpark im Kongo zusammen und ist 434 km2 groß. Der Volcanoes Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er war Teil des zum Schutz der Berggorillas gegründeten Albert-Nationalparks. Dieser wurde in den Mgahinga Nationalpark und den Virunga Nationalpark aufgeteilt. Der Mgahinga Nationalpark befindet sich im äußersten Südwesten Ugandas. Er ging aus einem seit den 1930er Jahren bestehenden Forstreservat hervor und wurde 1991 gegründet. Der Virunga Nationalpark liegt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Ein Teil des Parks befindet sich innerhalb der Virunga Conservation Area.


Volcanoes Nationalpark
Der Volcanoes Nationalpark, auch Parc National des Volcans genannt, liegt im Nordwesten Ruandas im Grenzgebiet zu Uganda und dem Kongo. Heute ist der Park 130 kmgroß. Er war Teil des 1925 zum Schutz der Berggorillas gegründeten Albert-Nationalparks. Dieser wurde 1960 in den angrenzenden Mgahinga Nationalpark in Uganda und in den Virunga Nationalpark im Kongo getrennt. Der Volcanoes Nationalpark wurde immer wieder verkleinert, um landwirtschaftlich nutzbare Fläche für die dicht besiedelte Region zu gewinnen.
Der Park ist von einer großen Steinmauer umgeben, um illegal in den Park eindringende Hirten mit ihren Herden abzuhalten. Im tropischen Regenwald an den Hängen der bis zu 4.500 m hohen Vulkane leben die berühmten Berggorillas. Es lohnt sich, an einem Gorilla-Tracking teilzunehmen und die imposanten Primaten aus nächster Nähe zu beobachten. Außerdem findet man Leoparden, Kaffernbüffel, unzählige verschiedene Vogelarten und vieles mehr.
Die Landschaft bis etwa 3.500 m Höhe besteht aus dichten Bambuswäldern und von Flechten behangenem Bergnebelwald. Über etwa 3.500 m beginnt die afro-alpine Zone, in der Baumheide und Strohblumen wachsen. Von 1967 bis 1985 lebte die berühmte Gorillaforscherin Dian Fossey zwischen den Vulkanen Visoke und Karisimbi.


Mgahinga Nationalpark
Der Mgahinga Nationalpark liegt im äußersten Südwesten Ugandas im Grenzgebiet zu Ruanda und dem Kongo. Der nur knapp 34 km2 große Nationalpark, der aus dem seit den 1930er Jahren bestehenden Forstreservat hervor ging, wurde 1991 gegründet, um den ugandischen Teil der Virunga-Vulkane zu schützen. Er bildet mit dem Volcano Nationalpark in Ruanda und dem Virunga Nationalpark im Kongo die Virunga Conservation Area mit einer Größe von etwa 420 km2.
Im Park liegen die erloschenen Vulkane Muhavura (4.127 m), Gahinga (3.475 m) und Sabinyo (3.645 m). Durch deren Gipfel verläuft die Grenze zu Ruanda. Wenn man nach der Besteigung des Muhavura oben angelangt ist, hat man einen schönen Ausblick auf den Kratersee. Auf dem Gipfel des Gahinga befindet sich ein kleiner tierreicher Sumpf. Die Hänge der Vulkane sind von dichtem Bergwald und Bambus bedeckt, in dem sich vielerlei Tiere wie Buschböcke, Goldmeerkatzen und Tüpfelhyänen tummeln. Hier leben auch die berühmten Berggorillas. In der afro-alpinen Zone des Muhavura wachsen Riesenlobelien und -senezien.


Kibale Forest
Der Kibale Forest Nationalpark liegt im Westen Ugandas. Er ist 766 km2 groß und wurde 1993 gegründet, nachdem das Gebiet zuvor schon den Status eines Forstreservats innehatte. Es besteht eine direkte Verbindung zum weiter südlich gelegenen Queen Elizabeth Nationalpark, um den Tieren den Wechsel von einem Park zum anderen zu ermöglichen. Die Landschaft wird von einem tropischen Regenwald dominiert. Die mächtigen Baumriesen mit überirdischen Bretterwurzeln können bis zu 55 Meter hoch werden. Innerhalb des Waldes sind aber auch Sümpfe und Grasland zu finden. Der Park weist die weltgrößte Konzentration von verschiedenen Primatenarten auf. Hier leben unter anderem Meerkatzen, Colobusaffen und Anubispaviane. Außerdem sind in diesem artenreichen Wald Buschböcke, Zibetkatzen, Kaffernbüffel, über 300 Vogelarten und viele weitere Tiere zu finden. Bekannt ist der Nationalpark jedoch vor allem für die an Menschen gewöhnten Schimpansengruppen. Bei einem Schimpansen-Tracking können Sie die Tiere meist in den riesigen Feigenbäumen entdecken.


Lake Mburo
Der Lake Mburo Nationalpark liegt im Süden Ugandas. Der 260 km2 große Nationalpark, der aus dem seit 1964 bestehenden Wildreservat hervor ging, wurde 1982 gegründet. Im Park liegen mehrere kleine Seen. Der Größte ist der Lake Mburo, der auch mit Booten befahren werden kann. Die Seen und die umliegenden Sumpfgebiete sind ein idealer Lebensraum für Krokodile, Flusspferde, Schreiseeadler und Kingfisher. Mit etwas Glück entdeckt man vielleicht sogar den seltenen Schuhschnabel. In der offenen Savanne streifen zwischen den vereinzelten Akazienbäumen Büffel, Zebras, Elenantilopen und Impalas umher. Da im Nationalpark keine Löwen und Elefanten leben, kann man sogar an einer Fußsafari teilnehmen.


Victoria See
Am Äquator auf 1.134m Höhe liegt mit einer Fläche von 68.800 km2 der drittgrößte See der Erde. Die Anrainerstaaten sind Tansania im Süden, Kenia im Nordosten und Uganda. Der Victoria-See ist aufgrund der Plattenverschiebungen in Ostafrika vor weniger als 1 Million Jahren entstanden. Sein einziger Abfluss ist der Nil und liegt im Norden des Sees an der Stadt Jinja, Uganda. Seit der letzten Austrocknung vor ca. 15.000 Jahren hat sich in diesem relativ kurzen Zeitraum ein immenser Artenreichtum mit über 500 verschiedenen Fischarten gebildet. Außerdem gibt es noch Flusspferde und Krokodile im See sowie eine bunte und artenreiche Vogelwelt. Größtes Problem ist die Umwelt- und Wasserverschmutzung der über 30 Millionen Menschen die im Einzugsbereich des Sees leben.


Nil-Quelle
Der längste Fluss der Erde beginnt in Uganda. In Jinja befindet sich der einzige Ausfluss des Viktoria See und hier startet auf einer Höhe von 1.134m ü.NN auch die lange Reise (6.400 Km) des Nils. Auf den ersten hundert Kilometern wird der Flusslauf zunächst auch „Victoria Nil“ genannt. Nach dem Durchfließen des Kyoga Sees bildet der Nil die „Lebensader“ des Murchison Falls National Parks. An den Murchison Wasserfällen stürzt sich das Wasser in einer nur ca. 8m breiten Engstelle den Zentral Afrikanischen Grabenbruch hinunter bevor es in einem großen Delta in den Albertsee mündet. Von hier aus fließt der, fortan „Albert Nil“ genannt, gemächlich Richtung Norden bis zur Grenze des Süd-Sudan. Hier ändert sich wiederum der Name des weltweit wohl einer der bekanntesten Flüsse in „Weißer Nil“ bis zu seiner Vereinigung mit dem von Äthiopien kommenden Blauen Nil in Karthoum.


Ngamba Island
Auf Ngamba Island, etwa 20 km südöstlich von Entebbe gelegen, wurde 1998 ein Schutzgebiet für Schimpansen (Chimpanzee Sanctuary) eröffnet. Von Tierhändlern konfiszierte Schimpansen finden hier im tropischen Feuchtwald einen neuen Lebensraum. Zuletzt lebten ca. 48 Schimpansen in diesem Projekt, das unter anderem auch vom Jane Goodall Institute unterstützt wird. Aufgrund des begrenzten Lebensraum muss eine tierärztliche Geburtenkontrolle stattfinden. Eine Auswilderung der Schimpansen ist leider nicht wieder möglich, da diese von ihren wilden Artgenossen nicht mehr akteptiert werden. Tagesausflüge oder Mehrtagesaufenthalte zum intensiven Beobachten sind ab Entebbe möglich, ein ausreichender Impfschutz ist Voraussetzung bei entsprechend engem Kontakt mit den Tieren. Neben Schimpansen kann man auf Ngamba Island Fischotter, Nilpferde, Nilwarane und zahlreiche Wasservögel beobachten.


Mount Elgon
An der Ostgrenze zu Kenia gelegen, erhebt sich der 4.321m hohe Mount Elgon, ein seit mehreren Millionen Jahren erloschener Schildvulkan, entlang des ostafrikanischen Grabenbruches. Mit einer Aufstandsfläche von 50x80km zählt der Mount Elgon zu einen der größten seiner Kategorie weltweit. Die Caldera hat einen Durchmesser von 12km und auf deren Grund entspringt eine heiße Quelle die Wanderer zum Baden einlädt. Das Bergmassiv ist glücklicherweise, sowohl auf der ugandischen, als auch auf der kenianischen Seite durch einen Nationalpark geschützt, wodurch sich in den letzten Jahrzehnten der Tierbestand erheblich erholen konnte. Der Misch-Bergwald geht ab ca. 2.500m Höhe in lichte Bambuswälder über. Die Caldera, ab 3.500m, liegt in der afrikanische Hochmoorzone, eine Graslandschaft mit Heidekrautgewächsen. Strohblumen und Lobelien wachsen an den Hängen des Kraterrandes.
Von Uganda aus gibt es 3 Hauptaufstiegsrouten zum Gipfel. Zum einen ist das die wenig begangene Piswa Route und zum anderen die direkte Sasa Route welche in Kombination mit der Sipi Route einen wunderschönen Rundweg bietet. In Sipi selbst gibt es auch einen spektakulären, knapp 100m hohen Wasserfall sowie einige weitere touristische Aktivitäten. Von hier aus können nicht nur Tageswanderungen im Nationalpark gemacht werden, sondern auch Mountainbike-Touren, Sportfischen oder auch ein Besuch von z.B. kleinen, lokal betriebenen Kaffeefarmen können arrangiert werden.

Mensch & Kultur

Uganda gehört zu den dichtbesiedelten Ländern Afrikas und hat in etwa 40 Millionen Einwohner. Da dort circa 50 verschieden Völkergruppen leben, gibt es viele unterschiedliche Religionen, Kulturen und Traditionen. Circa 60% der Bevölkerung sind Bantu, wobei sich diese auch in mehrere Volksgruppen unterteilen. Aufgrund der Vielzahl an Gruppierungen werden in Uganda sehr viele Dialekte gesprochen, wobei Englisch und Swahili die Amtssprachen sind. Ein Drittel der Einwohner gehört dem Christentum an, ein weiteres Drittel der anglikanischen Kirche und etwa 15 % der Bevölkerung sind Muslime. Außerdem gibt es in Uganda noch viele Naturreligionen, denen Minderheiten angehören.
Ein Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft auf traditionelle Weise. Wasser ist, wie in den meisten afrikanischen Ländern, eine Rarität. Generell verzeichnet Uganda ein Wirtschaftswachstum, wobei Tabak, Fisch, Kaffee und Tee zu den Hauptexportgütern zählen. Die Menschen auf dem Land leben in kleinen, sehr ursprünglichen Gemeinden. In Uganda stehen Tradition und Kultur sehr im Mittelpunkt. Traditionelle Rituale, Tänze und Feste gehören zum Alltag.

Praktische Reiseinformationen

Klima & Wetter
Aufgrund der Höhenlage (über 1.200m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Man kann sich daher auf ein annähernd mitteleuropäisches, gemäßigtes Klima einstellen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 23°C. Vor allem im April/Mai und Mitte September bis November muss mit einer niederschlagsreicheren Wetterlage gerechnet werden.

Einreise
Für die Einreise nach Uganda benötigen Sie einen nach Ausreisedatum noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum. Visaanträge müssen über das Online-Portal https://visas.immigration.go.ug vor der Reise beantragt und mit Kreditkarte bezahlt werden. Etwa 10-14 Tage vor Reisebeginn erhalten Sie zusammen mit den Reiseunterlagen genaue Infos zum Ablauf der Visabeantragung. Das Visum darf frühestens 3 Monate vor Einreise beantragt werden. Für die Beantragung benötigen Sie dann Scans folgender Dokumente: eine Kopie Ihres Reisepasses, den Nachweis einer Gelbfieberimpfung sowie ein Passbild. Weitere Reise- und Sicherheitshinweise für Uganda finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Währung
Die Landeswährung ist der Uganda Schilling (UGX). Trinkgelder werden in der Regel in Uganda Shilling bezahlt. In größeren Städten können Shilling mit EC- oder Visa-Kreditkarte am Automaten abgehoben werden. Bitte beachten Sie, dass Sie für auch für Ihre Kreditkarte einen Pincode brauchen. Die Zahlung  mit Kreditkarte ist nur eingeschränkt möglich. Zusätzlich treten öfter Probleme mit neueren EC-Karten auf, welche mit dem Symbol “VPay” gekennzeichnet sind. Als sehr sinnvoll hat sich eine Mischung aus oben genannten Zahlungsmitteln erwiesen, um variabel auf örtliche Begebenheiten reagieren zu können.

Stromversorgung
Sie benötigen einen Adapter Typ G, um Elektrogeräte aus Deutschland überall nutzen zu können.

Gesundheit
Alle Standardimpfungen werden empfohlen. Seit 2016 ist für Uganda eine Gelbfieberimpfung verpflichtend notwendig! Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt oder lassen Sie sich bei einem Tropeninstitut beraten. Eine gute Malariaprophylaxe ist für Uganda unbedingt erforderlich. Weitere medizinische Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Telefon
Die Landesvorwahl von Uganda ist +256.

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