Das Trekkingziel Stadt Ciudad Perdida in Kolumbien erreichtStrandhaus im Tayrona-Nationalpark in KolumbienAuf Trekkingtour durch die Sierra Cocuy in Kolumbien

Kolumbien Reisen

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Reisen in kleinen Gruppen nach Kolumbien

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Privatreisen nach Kolumbien

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Kolumbien Naturreise: Bogota – San Agustin – Popayan - Tierradentro – Kaffee – Cartagena

Kolumbien - der Shootingstar Südamerikas

Bis vor wenigen Jahren galt Kolumbien als gefährlich, unberechenbar und schlecht zu bereisen. Die Aufarbeitung des langjährigen Konflikts um Land, Rohstoffe und Macht wird noch einige Zeit andauern, dennoch hat sich die Sicherheitslage im Land deutlich verbessert und es ist so beliebt wie selten zuvor.

Traumhafte und abwechslungsreiche Natur

Das Land bietet karibische Traumstrände, tropische Wälder im Amazonasbecken und die mächtigen Anden ziehen sich von Nord nach Süd durchs ganze Land.

Auf den fruchtbaren Böden gedeiht der berühmte aromatische Kaffee und so gehört eine Übernachtung auf einer Kaffeefinca zu jedem Kolumbien-Urlaub dazu.

Von der "verlorenen Stadt" hin zu langen, lustigen Karibik-Nächten

Zahlreiche archäologische Fundstätten wie Tierradentro, San Augustin und die „verlorene Stadt“ Ciudad Perdida in der Sierra Nevada de Santa Marta zeugen von der präkolumbianischen Vergangenheit.

Ein Labyrinth aus rotem Sandstein erwartet Sie in der Tatacoa Wüste und aktive Naturliebhaber zieht es zum Wandern in den Cocuy Nationalpark.

Lebensfreude pur erfahren Sie an der kolumbianischen Karibikküste in Cartagena, denn hier wird bis spät in die Nacht getanzt und gelacht!

Highlights in Kolumbien

Trekking zur Ciudad Perdida

Ciudad Pérdida (übersetzt: verlorene Stadt) ist neben Machu Picchu eine der größten wiederentdeckten präkolumbianischen Städte Südamerikas. Die Ruinenstadt liegt ca. 40 km südöstlich von Santa Marta inmitten der „Sierra Nevada de Santa Marta“ – dem höchsten Küstengebirge der Welt. Sie bedeckt eine Fläche von ca. 2 km² und besteht aus etwa 200 ovalen und runden Terrassen, die durch teils steile, teils ebene Steinwege miteinander verbunden sind. Der Höhenunterschied der einzelnen Terrassen beträgt bis zu zwölf Meter und der heute freigelegte Teil der Stadt liegt zwischen 900 und 1.200 Metern über dem Meeresspiegel. Eine wohl durchdachte Entwässerungsanlage hilft die immensen Regenmassen abzuleiten. Der Großteil der Stadt wurde zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert errichtet, wenngleich die eigentlichen Ursprünge älteren Datums sind.

Die geschätzte Bevölkerungsgröße betrug zu Hochzeiten 2.000–8.000 Angehörige des indigenen Volkes Tayrona die die Stadt kurz nach der Ankunft der Spanier wegen der Ausbreitung von Seuchen aufgeben mussten. Die Spanier selbst haben trotz des Handels mit den Tayrona die Stadt nie betreten. Erst 1975 wurde die „verlorene Stadt“ durch Grabräuber wiederentdeckt und geplündert. Nach bekannt gewordenen Gräueltaten zwischen den Goldgräbern sandte die kolumbianische Regierung eine archäologische Expedition, die die Stadt vor weiterer Zerstörung schützen sollte. Heute befindet sich in der Stadt ein permanenter archäologischer Stützpunkt. Vom höchsten Punkt, dem Pico Bolivar mit 5.775 m, bis zum Meer der karibischen Küste sind es gerade einmal 50 km Luftlinie. Die Tayronas hatten eine außergewöhnliche Kultur aufgrund ihres soziokulturellen Systems, ihres hochentwickelten Kunsthandwerkes und ihrer Form zu leben. Aber nicht nur der Ort an sich mit seinen Terrassenanlagen, Brücken, Wegen und Bewässerungskanälen ist außergewöhnlich, auch der Weg dorthin durch verschiedenste Klimazonen ist von unbeschreiblicher landschaftlicher Schönheit.

Weitere Highlights

 

Cartagena de Indias - Die Perle der Karibik

Die „Perle der Karibik“, wie Cartagena de Indias genannt wird, ist mit 1,2 Mio Einwohnern die fünftgrößte Stadt Kolumbiens. Mit ihren kräftigen Farben, ausgelassener Stimmung und magischem Karibikfeeling bietet sie ihren Besuchern ein einzigartiges Flair. Von der schönsten Kolonialstadt Südamerikas ließ sich schon der Schriftsteller Gabriel García Márquez in seinem Werk „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ inspirieren. Die Stadt der Mauern wurde 1533 vom spanischen Konquistador Pedro de Heredia auf einer von Mangroven umgebenen Küsteninsel gegründet. Durch die strategische Positionierung an einem großen geschützten Naturhafen und exzellentem Ankerplatz entwickelte sich Cartagena rasch zur prächtigsten und berühmtesten Hafenstadt des spanischen Amerikas. Hier wurde mit Gold, Silber und Edelsteinen der Indianer gehandelt. Diese Güter wurden in die Alte Welt verschifft und im Gegenzug Pferde, Waffen und Rüstungen angeliefert. Fast alle afrikanischen Sklaven setzten zuerst in Cartagena Fuß auf den südamerikanischen Kontinent.

Der Reichtum der Stadt lockte auch viele Piraten an – unter anderen Sir Francis Drake und Jean Baptiste du Casse – welche die Stadt mehrfach plünderten. Zum Schutz vor Raubzügen fingen die Spanier bereits im 16. Jahrhundert an Cartagena mit monumentalen Festungsanlagen zu versehen, welche bis ins 18. Jahrhundert ausgebaut wurden. Die insgesamt 11km lange Anlage mit einer 12m hohen und 18m dicken Schutzmauer ist bis heute fast vollständig erhalten. Das als umfassendstes Festungsensemble Südamerikas geltende Bauwerk ist ein herausragendes Beispiel spanischer Militärbaukunst und gehört seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Um sich vor Angriffen zu schützen, wurde sogar eine unterseeische Mauer gebaut, welche die größere Bucht der Hafeneinfahrt versperrte und so feindliche Schiffe zwang, in die kleinere Bucht einzufahren und sich damit in die Schusslinie zweier Forts zu begeben. Die durch die Mauer geschützte Altstadt ist in 3 Zonen eingeteilt: San Pedro mit der Kathedrale und vielen Palästen im andalusischen Stil, San Diego wo Händler und die Mittelklasse lebten und Getsemaní - das Handwerker-Viertel. Cartagena de Indias war eine der ersten Städte die sich vom spanischen Mutterland lossagte. Hier verfasste Simon Bolivar 1812 das berühmte „Manifest von Cartagena“, worin er für ein souveränes und einiges Amerika eintrat.

Besonders in den letzten Jahrzehnten erlebte die karibische Schönheit ein rasantes Bevölkerungswachstum und ist heute das Touristenzentrum Kolumbiens. Bei einem Bummel durch die steingepflasterten Straßen des historischen Zentrums kann man den Glanz architektonischer Meisterwerke erleben; Kirchen wie „Santo Domingo“ oder „San Pedro Claver“, Kathedralen, Theater, Museen, der Palacio de la Inquisición oder auch zahlreiche Parks und Plätze laden zum Verweilen ein. Vom Hügel La Popa aus kann man einen einzigartigen Ausblick genießen oder sich verzaubern lassen, wenn die untergehende Sonne die Farben der 400 Jahre alten Fassaden aufglühen lässt.

Sierra Nevada del Cocuy

Die Sierra Nevada del Cocuy gehört zu der Andenkordillere Cordillera Oriental und ist der höchste Gebirgszug. Diese Berge und die Vegetation auf der Hochebene sind auf der Welt einzigartig. Startpunkt von vielen Wanderungen und Trekkingtouren ist das koloniale Städtchen Villa de Leyva bzw. das noch höher gelegene Städtchen El Cocuy in Kolumbien. Um in den Cocuy Nationalpark zu gelangen muss man einen Bergführer bzw. Reiseleiter dabei haben. Nich nur die mächtigen Felswände der 5.000er Berge, sondern vor allem auch die einzigartige Parámo-Vegetation und bizarre Gletscher machen die Gegend so besonders. Die endemischen Frailejónes Pflanzen sind besonders beeindruckend in dieser Gegend. Der Weg zur Laguna Grande auf 4.600m Höhe mit Blick in die umliegende Gletscherwelt ist sehr lohnend.

Praktische Reiseinformationen

Klima & Wetter
Aufgrund seiner Nähe zum Äquator ist die Temperatur das ganze Jahr über sehr stabil. Die Temperaturen variieren mit der Höhe. In Kolumbien gibt es alle auf der Erde vorkommenden Klima- und Vegetationszonen. Generell gilt: In den Flachländern (Llanos) findet man tropisches Klima über 24 °C vor, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Klima (mit 17 - 24 °C), zwischen 2.000 und 3.000 m kaltes (12 - 17 °C) sowie in den Bergregionen ab 3.000 m (Páramos) hochalpines Gletscherklima (weniger als 12 °C).

Einreise nach Kolumbien
Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei der Einreise muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Alle Besucher erhalten einen Eintrittsstempel von der kolumbianischen Immigrationsbehörde mit einer Gültigkeit für 30, 60 oder 90 Tage. Weitere Reise- und Sicherheitshinweise für Kolumbien finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Währung
Die Landeswährung ist der Kolumbianische Peso (COP). Kredit- und Debitkarten (Maestro) sind der beste Weg, um an Bargeld zu gelangen. An ATM Bankautomaten lassen sich bequem bis zu 200 USD in kolumbianischen Pesos abheben mit den besten Wechselraten. Kreditkarten werden in allen wichtigen Städten, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Bargeld kann problemlos in Wechselstuben umgetauscht werden, der Kurs ist jedoch ein wenig unter dem Wechselkurs an den Automaten. Trotzdem empfehlen wir die Mitnahme einiger Dollars oder Euros, nur für alle Fälle. 

Stromversorgung
Sie benötigen einen Adapter Typ A und B, um Elektrogeräte aus Deutschland überall nutzen zu können. Die Stromspannung beträgt 110 V. Elektrogeräte sollten auf diese Stromspannung umschaltbar sein. 

Gesundheit
Alle Standardimpfungen werden empfohlen. Bei direkter Einreise aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorzuweisen. Es wird jedoch eine Gelbfieberimpfung bei Besuch von kolumbianischen Nationalparks mit einer Höhe von unter 1.000m über dem Meeresspiegel empfohlen (z. B. im Parque Tayrona). Es gibt verschiedenste Empfehlungen gemäß der zu besuchenden Gebiete. Weitere medizinische Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Telefon
Die Landesvorwahl von Kolumbien ist +57.

FAQ´s zu Kolumbien

 

Wann ist die beste Reisezeit für Kolumbien?

Kolumbien ist eigentlich ganzjährig ohne Probleme zu bereisen. Da Kolumbien nahe am Äquator liegt, bleiben die Temperaturen ganzjährig ähnlich. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Jahrezeiten in Kolumbien - die Trockenzeit und die Regenzeit. Die Monate November bis April und Juni bis September gelten als die beste Reisezeit, da in dieser Zeit tendenziell weniger Regen fällt. Die Regenfälle sind jedoch je nach Region meist von kurzer Dauer.

Je nach Region unterliegt das Klima jedoch unterschiedlichen Wetterbedingungen. Wer an die Karibikküste reisen möchte, sollte zwischen Dezember und April reisen. Die Anden hingegen sind ganzjährig gut zu bereisen. Im Amazonasgebiet ist es ganzjährig schwül und heiss. Für Walbeobachtungen an der Pazifikküste eignen sich die Monate von Juli bis November.

Trekking in den Anden Kolumbiens

Die beste Reisezeit für ein Trekking oder eine Wanderreise in den kolumbianischen Anden ist von Dezember bis März. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit am Größten, dass Sie beim Wandern trocken bleiben und die Temperaturen sind auch am wärmsten.

Amazonasexkursionen in Kolumbien

Die beste Reisezeit für das Amazonasgebiet ist von Juli bis September. Diese Zeit ist etwas trockener als die restlichen Monate. Hier lässt sich die Flora und Fauna besonders gut beobachten.

Erholung an der Karibikküste Kolumbiens

Die beste Reisezeit für einen Urlaub an der Karibikküste ist von Dezember bis April. Dort herrschen konstant um 30 Grad. Die Küstenorte Santa Marta, Cartagena und Barranquilla eignen sich besonders für eine Auszeit an der Karibik.

 

Ist eine Reise nach Kolumbien sicher?

Viele haben Kolumbien noch als gefährliches Reiseland abgespeichert. Dies hat sich die letzten Jahre jedoch deutlich verbessert. Der dortige Tourismus hat starkes Interesse daran und tut alles dafür, den jährlich immer mehr werdenden Besuchern ein möglichst sicheres und attraktives Reiseland zu bieten. Vor allem, wenn Sie entlang der touristischen Routen reisen oder noch besser, sich einer geschlossenen Reisegruppe mit erfahrenem Reiseleiter anschließen, können Sie ein gutes Gefühl haben.

 

Eignet sich Kolumbien für Wanderreisen und Trekking?

Auf jeden Fall! Kolumbien ist in den letzten Jahren zu einem Trekking-Paradies geworden. Für ideale Wander- und Trekkingmöglichkeiten ist vor allem die Sierra Nevada del Cocuy und die Sierra Nevada de Santa Marta bekannt. Das mehrtägige Trekking zur Ciudad Perdida (Verlorenen Stadt oder auch Machu Picchu Kolumbiens genannt) ist eines der schönsten Trekkings in Kolumbien. Das geführte Trekking zur Ciudad Perdida dauert in etwa 5 Tage und führt durch verschiedene Vegetationen. In den Hochebenen der Sierra Cocuy hingegen herrscht ein alpineres Klima mit der einzigartigen Páramo-Landschaft und wilden Frailejones und Mooslandschaften.

 

Welche Sprache wird in Kolumbien gesprochen?

In Kolumbien ist die offizielle Landessprache Spanisch. Neben Spanisch werden im Land über 60 indigene Sprachen gesprochen. Je nach Region gibt es native Sprachen in Kolumbien.

Die Kolumbianer bemühen sich, ein sehr deutliches und klares Spanisch zu sprechen, damit die Touristen und Ausländer es gut verstehen. Für Reisende, die Spanisch lernen möchten, eignet sich somit Kolumbien ideal als Reiseland Südamerikas.

Außerhalb der Städte sprechen nur wenige Kolumbianer Englisch. Durch den steigenden Tourismus in Kolumbien, gibt es jedoch immer mehr Kolumbianer, die sich mit ein paar englischen Worten bemühen. Selbst das Land zu bereisen ist somit nur zu empfehlen, wenn man ein paar spanische Grundkenntnisse hat. Ansonsten empfehlen wir eine geführte Rundreise durch Kolumbien mit einem deutschsprachigen Reiseleiter.

 

Wann ist die Regenzeit in Kolumbien?

Das Klima in Kolumbien kann man in zwei Trockenzeiten und zwei Regenzeiten aufteilen. Zwischen Dezember und März ist es fast in allen Landesteilen trockener und sonniger. In den Monaten von April bis Juni und von Oktober bis November ist mit mehr Regenfällen zu rechnen.

Je nach Region unterliegt das Klima jedoch unterschiedlichen Wetterbedingungen. Wer an die Karibikküste reisen möchte, sollte zwischen Dezember und April reisen. Die Anden hingegen sind ganzjährig gut zu bereisen. Im Amazonasgebiet ist es ganzjährig schwül und heiss. Für Walbeobachtungen an der Pazifikküste eignen sich die Monate von Juli bis November.

 

Wo ist es am Schönsten in Kolumbien?

Da Kolumbien extrem facettenreich ist, und so ziemlich alle Vegetationszonen vereint, ist es schwer zu sagen, wo es tatsächlich am Schönsten ist. Es kommt auch immer auf den Geschmack des Reisenden an. Wenn man Fan von Karibikflair, Kultur und Strand ist, dann ist die Gegend um Cartagena und im Tayrona Nationalpark auf jeden Fall ein Highlight. Wenn man lieber seine Wanderschuhe schnürt und auf Trekkingtour geht, ist die Andenregion in der Sierra Cocuy oder die Trekkingregion der Sierra Nevada (Ciudad Perdida Trekking) empfehlenswert. Generell ist für jeden Geschmack etwas dabei - ein Besuch einer Kaffeeplantage, Besichtigung von kolonialen Städten, Dschungelexkursionen zu Fuß oder per Boot oder eine Abenteuerfahrt durch die Tatcoa-Wüste... Die Vielfalt und die Angebote in Kolumbien für eine Rundreise sind grenzenlos.