Reisen nach Kanada und Alaska
- WIGWAM Tours organisiert nachhaltige und verträgliche Reisen für Naturfreunde
- entdecken Sie einsame Wildnisgebiete in Kanadas Westen und die Nationalparks Banff und Jasper
- freuen Sie sich auf den Denali & Katmai NP und beobachten Sie Grizzlybären in Alaska & Kanada
- verlassen Sie sich auf eine fachkundige WIGWAM Reiseleitung vor Ort
- erkunden Sie das Yukon Territory mit seiner Goldgräber-Vergangenheit
- erleben Sie die sanften Riesen beim Whale Watching in Neufundland und Alaska
Reisen in kleinen Gruppen nach Kanada und Alaska
In kleiner Gruppe auf ausgewählten Routen die Wildnis Kanadas und Alaskas entdecken!





Eine unvergessliche Reise nach Kanada und Alaska
Wollen Sie Natur pur erleben? Dann sind Alaska und Kanda genau das Richtige für Sie! Zwischen Atlantik und Pazifik liegt der nordamerikanische Kontinent und dank der unglaublichen Vielfalt an Nationalparks findet hier jeder das passende Naturerlebnis.
Entdecken Sie auf Ihrer Reise die bunte Tierwelt
Das Gebiet ist bekannt für Bären, Elche, Weißkopfseeadler, Wale und andere wilde Tiere. Fast jeden Tag sind unglaubliche Naturerfahrungen garantiert – mit Tieren, die es nirgendwo sonst zu beobachten gibt.
Im Frühling, sobald sich das erste zarte Grün zeigt, erwacht die Tierwelt zu neuem Leben. Schwarzbären und Grizzlies sammeln eifrig auf den Wiesen und Berghängen die typischen “Kinnickinnick-Beeren”, eine echte Delikatesse für sie.
Wapitihirsche und die kanadischen Elche genießen die ersten frischen Triebe der zahlreichen Sträucher und Pflanzen entlang des Ufers.
Der Indian Summer: Ein magisches Naturspektakel
Im Herbst lockt der Indian Summer mit einer unglaublichen Farbvielfalt in die Wälder. Mutter Natur lässt für kurze Zeit das Laub von gelb, über leuchtend rot bis dunkelviolett erstrahlen. Und mit etwas Glück können Sie am Nachthimmel die faszinierenden Nordlichter beobachten.
Die Provinz British Columbia in Kanada begeistert Besucher durch ihre Kontraste: Pazifischer Ozean und Rocky Mountains, unberührte Wildnis und modernes Stadtleben. Zwischen Banff, Lake Louise und Jasper genießen Sie atemberaubende Ausblicke auf die Bergkulisse der Rockies und das Columbia Eisfeld, die größte Eisfläche südlich des Polarkreises.
Nationalparks & Highlights in Kanada
Kluane Nationalpark
Der Kluane-Nationalpark umfasst ein Gebiet von 22.016km2 und wurde 1976 gegründet. Zu ihm gehört der höchste Berg Kanadas: Der Mount Logan mit einer Höhe von 5.959 m. Rund 80 % seiner Fläche sind vom Kluane Icefield und den von diesem gespeisten Gletschern bedeckt. Der Park ist der viertgrößte in Kanada und der größte im Yukon. Große Teile sind 1979 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Der Namensgeber des Nationalparks ist der Kluane Lake, mit 405 Quadratkilometern und einer Länge von etwa 70 km der größte See, der ganz im Territorium Yukon liegt. Das Schmelzwasser des Kaskawulsh-Gletschers fließt unter anderem über den Slims River in den See. Der Abfluss des Sees ist der Kluane River, der über den Donjek River, den White River und den Yukon River das Beringmeer erreicht. Noch vor 300 bis 400 Jahren floss der damalige Slims River in die entgegengesetzte Richtung und entleerte den Kluane Lake auf 225 km Länge in den Pazifik.
Nachdem der Kaskawulsh-Gletscher sich immer weiter ausdehnte und schließlich das Tal blockierte, stieg der Wasserspiegel im See über 10 Meter an, bis er einen neuen Abfluss (Kluane River) im Nordwesten fand und den See nun über Donjek River und White River mit dem Yukon River verbindet. Das Wasser des Kluane Lake fließt seitdem eine zehnmal längere Strecke um zum Meer zu gelangen. Mittlerweile hat sich das Bett des neuen Abflusses so tief ausgespült, dass der Wasserspiegel des Sees wieder auf alter Höhe ist. An den Berghängen kann man in der entsprechenden Höhe noch Spuren des alten Wasserstandes erkennen. Der Alaska Highway überquert das riesige ehemalige Bett des Slims River, das heute vom A'ay Chu River in entgegengesetzter Richtung genutzt wird. Der Gletscher selbst hat sich mittlerweile zurückgebildet und das Tal zum großen Teil wieder freigegeben, der Wasserfluss blieb seitdem aber unverändert.
Banff Nationalpark
Der älteste und bekannteste Nationalpark Kanadas fing vor 600 Mio. Jahren an sich zu entwickeln, als sich in küstennahen Ozeanen Sedimente ablagerten und zu Kalkstein umwandelten. Vor 200 Mio. Jahren brach der Kontinent Pangea auseinander und Nordamerika begann westwärts zu wandern. Nach 25 Mio. Jahren stieß es mit einer ozeanischen Platte zusammen und durch den Druck falteten sich die weichen Sedimente auf. Erst vor 120 Mio. Jahren wurde die Hauptkette des Banff-Nationalpaks allmählich gehoben. Als vor 85 Mio. Jahren eine weitere Auffaltung begann, wurde die Berge der „Front Range“ zusammen mit den Küstenbergen von British Columbia gebildet. So entstanden drei parallel zueinander laufende Gebirgsketten, die „Front Range“, die „Main Range“ und die „Western Range“. Den Feinschliff erhielten die Gebirge während der letzten vier Eiszeiten die vor 20 Mio. Jahren begannen und erst vor wenigen Jahrtausenden endeten. Noch vor 8.000 Jahren lag das Bow Valley unter einer 800 m dicken Eisschicht verborgen. Nur die höchsten Gipfel ragten aus dem gefroren „See“ und zahlreiche Formationen deuten heute noch auf die Vergletscherung hin: U-Täler, Bergspitzen mit pyramidenförmigem Aussehen und Moränenwälle. Aber auch die Ureinwohner hinterließen ihre Spuren in der Landschaft. In der Nähe der Vermilion Lakes wurde in Camp ausgegraben, das 10.500 Jahre alt ist und von vorgeschichtlichen Stämmen betrieben wurde.
Um 1880 fanden durch den Bau der Eisenbahnlinie erste starke Veränderungen und Eingriffe in die Gebirgsnatur statt. Nur fünf Jahre später wurde das Gebiet zu einem Nationalpark. Bald entstanden die schlossähnlichen Luxushotels Banff Springs und Chateau Lake Louise, und die Weichen für einen stets zunehmenden „Natur-Tourismus“ wurden gestellt. Heute besuchen 10 Mio. Menschen jährlich die Rocky Mountain Parks und Banff gilt als das Garmisch-Partenkirchen Kanadas. Der Park umfasst drei Vegetationszonen: montanen Nadelwald, subalpinen Gebirgswald und alpine Tundra.
Nationalparks & Highlights in Alaska
Denali Nationalpark
Schon 1917 zum Nationalpark deklariert, damals allerdings noch unter dem Namen McKinley Nationalpark, ist der Denali Nationalpark eines der Highlights jeder Alaskareise. Denali bedeutet in der Sprache der Athabasken Indianer „Der Große“, benannt nach dem höchsten Berg Nordamerikas, dem DEnali (vormals Mount McKinley). Anfang des 20. Jahrhunderts bereiste der Naturforscher und Jäger Charles Sheldon die Gegend und war so sehr vom Wildreichtum des Gebietes begeistert, dass er sich vehement für die Einrichtung des Nationalparks einsetzte. Im Jahr 1980 wurde der Park erweitert und in Denali Nationalpark umbenannt. Heute misst die Fläche des Parks 24.000 km2. Der Denali ist 6.194 m hoch. Ein weiteres Highlight des Parks ist auch der Wonder Lake, an dem man eine wunderbare Aussicht auf den Denali hat und in dessen unmittelbarer Umgebung die Tundra mit Heidelbeersträuchern ausgezeichnete Lebensbedingungen für Grizzlybären und Karibus schafft. Auf dem Weg dorthin überquert man den Polychrome Pass, der durch seine unterschiedlich gefärbten Felsen begeistert – entstanden vor 50 Millionen Jahre durch Vulkanismus. Insgesamt hat der Park jedes Jahr mehr als 600.000 Besucher und vielen von Ihnen gelingt es Alaskas „Big Four“ zu sehen: Grizzly, Elch, Karibu und Dall-Schaf.
KENAI FJORDS NATIONALPARK
Der 2.460 km2 große Kenai Fjords Nationalpark wurde 1980 durch die „Alaska National Interest Lands Conservation Act“ ins Leben gerufen. Er umfasst einige der schönsten und am leichtesten erreichbare Küsten Alaskas und Gletscherlandschaften sowie eine artenreiche Meereswelt. Der Park ist berühmt für den 1.600 Meter hohen Kenai-Berg, der vollständig vom 777 Quadratkilometer großen Harding-Eisfeld verhüllt ist. Die riesige, nur gelegentlich von Nunataks – aus dem Eis aufragende Felsen oder Berge - unterbrochene Eisfläche speist die Gletscher, die von den Bergen hinabreichen und die tiefen Täler und Fjorde des Tales ausformen. Das 113 km lange und 48 km breite Icefield bildet alle Gletscher des Kenai Fjords. Es fallen durchschnittlich 15 Meter Neuschnee pro Jahr im Gebiet des Harding Eisfeldes. Acht große der insgesamt 38 Gletscher fließen zur Küste hinab und kalben zum Teil gebäudeartig-große Eisberge, in die von ihnen geschaffene Fjordlandschaft.
Mit etwas Glück kann man bei Schiffsausflügen Buckel-, Beluga-, Zwerg- oder Killerwale entdecken. Die Chiswell Inseln gehören eigentlich zum 'Alaska Maritime National Wildlife Refuge' werden aber von den Ausflugsschiffen als eine der Hauptattraktionen angesteuert und beherbergen auch Brutplätze für Lummen, Lunde (Papageientaucher), Kormorane und Möwen. An den Ufern, meist in Sitkafichten haben sich die Weißkopfseeadler ihre Nester gebaut. Die Landsäugetiere, wie Schwarzbären, Schneebergziegen oder Rotfüchse haben die abgelegenen Gebiete des Kenai Nationalparks erobert.
WRANGELL-ST.-ELIAS NATIONALPARK
Der Wrangell-St.-Elias Nationalpark im südöstlichen Alaska ist mit rund 53.000 km2 der größte Nationalpark in den Vereinigten Staaten und 9 der 16 höchsten Berge der USA sind hier zu finden. Der Park mit über 70 Gletschern zählt seit 1992 zum UNESCO Welterbe. Es ziehen sich drei prägende Gebirgsketten durch den Nationalpark: Wrangellberge, St.-Elias-Berge und die Chugach-Berge Der namensgebende Mount Wrangell ist ein 4.137 m hoher Vulkan, dessen letzter Ausbruch erst rund 100 Jahre her ist. Die Athabaska Indianer nannten ihn „k’elt’aeni“ - den Beherrscher -, vielleicht weil Ihnen die noch immer auftretenden Rauchfahnen Respekt einflößten. Im Park liegt Kennicott, eine verlassene Bergbausiedlung für fünf Kupferminen in der Nähe. Die Kennecott Copper Corporation begann im Jahr 1908 mit dem Bau der Mine, die 1911 in Betrieb genommen wurde und rasch zahlreiche Arbeiter anlockte. 1938 wurden die letzten Minen stillgelegt. Von dort wurde über McCarthy das so geförderte Kupfer durch die „Copper River and Northwestern Railway“ nach Cordova an den Golf von Alaska transportiert. Nach der Stilllegung des Kupferabbaus und Einstellung des Bahnverkehrs wurde McCarthy zur Geisterstadt. Erst in den 1970er Jahren, als die Region um Kennicott touristisch erschlossen wurde, siedelten sich wieder Menschen an. Die Ruinen der Minen von Kennicott sind bis heute erhalten geblieben und stehen auf dem National Register of Historic Places.
Neben dem Kupferabbau wurde bei Nabesna im Norden auch Gold abgebaut. Innerhalb des Parks sind drei verschiedene Schutzzonen ausgewiesen; ein Teil ist als National Preserve ausgewiesen, in der das Schutzniveau am geringsten ist. Hier ist der Bergbau oder die Jagd sowohl als traditionelle Nutzung der Ureinwohner, als auch für Auswärtige und kommerziell zulässig. Noch heute wird in geringem Ausmaß in privaten Teilen des „National Preserves“ Bergbau betrieben. Die Wrangell-Saint Elias Wilderness mit 36.732 Quadratkilometern ist als Wilderness Area ausgewiesen, der strengsten Klasse von Naturschutzgebieten in den Vereinigten Staaten. Sie ist die Kernzone des Nationalparks und zugleich die größte Wilderness Area der USA, wobei sie zehn Prozent des gesamten „National Wilderness Preservation“ Systems ausmacht.
KATMAI NATIONALPARK
Der Katmai-Nationalpark, der viertgrößte Nationalpark der USA, wurde am 2. Dezember 1980 durch den Alaska National Interest Lands Conservation Act eingerichtet und befindet sich auf der Alaska-Halbinsel gegenüber der Kodiak-Insel. An den Nationalpark schließt sich eine Kette von Naturschutzgebieten auf der Halbinsel an, die den Katmai-Nationalpark, Becharof National Wildlife Refuge, Alaska Peninsula National Wildlife Refuge, Aniakchak National Monument and Preserve und Izembek National Wildlife Refuge umfassen.
Der Ausbruch des Novarupta 1912 war einer der heftigsten Vulkanausbrüche der bekannten Zeit, trotzdem gab es glücklicherweise keine Todesopfer in der kaum bewohnten Wildnis. Etwa 33 Mrd. Tonnen Asche und Bimsstein wurden bis 40 km hoch in die Atmosphäre geschleudert, das unmittelbare Tal wurde unter einer bis zu 200 m dicken Ascheschicht begraben und es wurde berichtet, dass man zwei Tage lang eine Laterne, die nur eine Armlänge entfernt gehalten wurde, nicht erkennen konnte. Der Vulkanausbruch hatte so starke Auswirkungen auf den gesamten Planeten, dass die Jahresdurchschnittstemperatur im darauffolgenden Jahr um ein Grad Celsius fiel! Eine weitere Folge war die Entstehung des „Valley of 10.000 Smokes“ (Tal der 10.000 Rauchsäulen), das 1918 das erste mal durch Forscher entdeckt wurde mit bis zu 200 m in die Höhe steigendes verdampfendes Wasser, das unter der heißen Schicht lag. Aber die meisten Rauchsäulen versiegten schon bald. Die übrigen Fumarolen sind bis heute aktiv und stoßen heiße Gase und Wasserdampf aus - was dem Tal den Namen gab. Das Tal ist etwa 20 km lang und drei bis neun Kilometer breit. Die 15 bis heute aktiven Vulkane im Nationalpark sorgen täglich für kleine Erdbeben und gelegentlich Rauchfahnen der Vulkane, da die Halbinsel direkt hinter dem Aleutengraben, der Tiefseerinne zwischen der nordamerikanischen und pazifischen Platte, liegt.
Doch die meisten Gäste kommen wegen der Brooks Falls, an denen die Braunbären während der Lachswanderung in großer Zahl stehen und darauf warten, dass ihnen die Lachse ins Maul fliegen. Dort kommen nämlich alle 5 pazifischen Lachsarten vor und es ist einer der besten Plätze der Welt um die Braunbären sicher beim Lachsfischen beobachten zu können.
Yukon Territory
Yukon ist ein Territorium im äußersten Nordwesten Kanadas mit einer Fläche von 482.443km2. Im Westen grenzt das Territorium an Alaska (Vereinigte Staaten), im Osten an die Nordwest-Territorien und im Süden an die Provinz British Columbia. Der Arktische Ozean bildet die Nordgrenze. Etwa drei Viertel der rund 34.000 Einwohner leben in der weit im Süden gelegenen Hauptstadt Whitehorse. Von den Einwohnern des Territoriums zählen rund 8.800 zu den 16 First Nations. Im Südwesten des Territoriums liegt der mit 5.959 Metern höchste Berg Kanadas, der Mount Logan. Er ist nach dem 6.194 Meter hohen Denali in Alaska der zweithöchste Berg Nordamerikas. Seit mindestens zwölf Jahrtausenden leben Menschen in Yukon. Für diese Zeit lassen sich die Vorfahren der heutigen Indianer nachweisen, die der athabaskischen Sprachfamilie angehören. Sie lebten bis Mitte des 20. Jahrhunderts nomadisch, wobei sie die Winter in immer denselben Dörfern verbrachten. Nach frühen Handelsbeziehungen, bei denen Pelze im Mittelpunkt standen, brachten Goldfunde am Klondike für kurze Zeit mehr als 100.000 Einwanderer in das dünn besiedelte Gebiet. Heute leben die Yukoner überwiegend von Tourismus, Rohstoffindustrie und Dienstleistungen, die Jagd spielt nur noch bei wenigen indigenen Gruppen eine Rolle.
Dempster Highway
Große Teile des Highways folgen einem früheren Pfad der Gwitchin-Indianer, der später auch als Hundeschlittenweg genutzt wurde. Benannt wurde der Highway nach Inspektor William John Duncan Dempster der Royal Canadian Mounted Police, ein junger Polizist, der mit seinen Schlittenhunden häufig den Weg zwischen Dawson City und Fort McPherson, Northwest Territories benutzte. Dempster und zwei weitere Polizisten wurden im März 1911 mit einer Rettungsmission beauftragt und sollten Inspektor Francis Joseph Fitzgerald sowie drei seiner Männer finden, da diese nie auf ihrer planmäßigen Winterpatrouille in Dawson City angekommen waren. Dempster und seine Kollegen fanden die Anfang Februar Verstorbenen schließlich am 21. März 1911 nur wenige Meilen von Fort McPherson, Northwest Territories entfernt und beerdigten sie.
Am 17. August 1958 ließ die kanadische Regierung verlauten, dass man Ölvorkommen in den Eagle Plains gefunden habe, und vergab Konzessionen an die Ölindustrie, um noch größere Vorkommen in der Region zu entdecken. Man hat festgestellt, dass ein Highway über den Polarkreis nötig war, um Material und Infrastruktur zu den Ölvorkommen transportieren zu können. Konsequenterweise wurde der Bau im Januar 1959 in Dawson City in Angriff genommen. Die hohen Baukosten und Diskussionen zwischen der kanadischen Regierung und derjenigen des Yukon-Territoriums sorgten dafür, dass der Bau bis 1961 nur sehr langsam vorankam bis der Bau vollends eingestellt wurde, obwohl erst 115 km der Straße gebaut waren. Bis 1968 wurden keine Fortschritte gemacht, bis riesige Öl- und Gasvorkommen in Prudhoe Bay, Alaska, gefunden wurden. Dies führte zu einem verstärken Wettrennen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. Die kanadische Regierung befürchtete, dass die USA das Ölfeld ohne Rücksichtnahme auf ihre Nachbarn erschließen könnten. Die Regierung wollte die kanadische Souveränität vor der Küste Yukons in der Beaufortsee bewahren. Der Dempster Highway, die einzige kanadische Allwetterstraße nördlich des Polarkreises, wurde am 18. August 1979 in Flat Creek, Yukon, offiziell eröffnet. Allerdings ist die Straße nur etwa 10 Monate im Jahr durchgängig befahrbar. In der schneefreien Zeit im Juli und August rücken Arbeiterkolonnen der Piste auf den Schotter, um die Schlaglöcher auszubessern.
Zu dieser Zeit ist der Highway "bevölkert" von Touristen.
Bevölkert heißt hier, es taucht ungefähr einmal pro Stunde ein Fahrzeug auf, zwei sind seltener Zufall.
Lake Louise
Der Lake Louise liegt in der kanadischen Provinz Alberta im Banff-Nationalpark. Es ist ein Ort für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Klettern, Skifahren und Kanu-Fahren. Die türkisblaue Farbe des Sees stammt von Steinmehl, das von Gletscherschmelzwasser in den See gespült wird und auch als „rock flour“ oder „glacial flour“ bezeichnet wird. Der Victoriagletscher ist wohl eines der meistfotografiertesten Motive des Nationalparks mit dem See im Vordergrund. Lake Louise ist nach Prinzessin Louise Caroline Alberta, einer Tochter von Königin Victoria benannt. Hinter dem Lake Louise erheben sich einige schneebedeckte Berge wie Mount Temple (3.543 m), Mount Whyte (2.983 m) und Mount Niblock (2.976 m). Am Ostufer des Sees steht das Château Lake Louise, ein elegantes Fünf-Sterne-Hotel. Es wurde 1890 als bescheidenes Chalet erbaut und später zu einem zweistöckigen Hotel ausgebaut, das zu einem Zentrum für Kletterexpeditionen wurde. Eine Feuersbrunst 1924 zerstörte das Schlosshotel, welches durch die heute noch bestehende Konstruktion ersetzt wurde. Der nahe gelegene Morraine Lake gilt als kleiner Bruder des bekannten Sees, steht ihm aber in Schönheit nicht nach.
Vancouver
Vancouver liegt im Südwesten British Columbias an der Westküste Kanadas, rund 45 Kilometer nordwestlich der Grenze zu den USA. Die Stadt wurde nach dem britischen Kapitän George Vancouver benannt, der die Region Ende des 18. Jahrhunderts erforschte und vermaß. Dessen Nachname Vancouver selbst stammt vom niederländischen „van Coevorden“, abgeleitet von der Stadt Coevorden. Die Stadt entstand in den 1860er Jahren als Folge der Einwanderungswelle während des Fraser-Canyon-Goldrauschs und entwickelte sich nach der Eröffnung der transkontinentalen Eisenbahn innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer Metropole. Die Wirtschaft basierte zu Beginn auf der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen von British Columbia: Forstwirtschaft, Bergbau, Fischerei und Landwirtschaft. Der Hafen Vancouver erlangte nach der Eröffnung des Panamakanals internationale Bedeutung. Er ist heute der Größte in Kanada und exportiert mehr Güter als jeder andere Hafen in Nordamerika. Vancouver wandelte sich mit der Zeit zu einem Dienstleistungszentrum und zu einer Tourismusdestination (insbesondere nach der Weltausstelllung 1986). Die Stadt ist darüber hinaus hinter Los Angeles und New York der drittwichtigste Standort der nordamerikanischen Filmindustrie und wird daher auch als „Hollywood North“ bezeichnet. Besonders beliebt ist der historische Stadtteil Gastown, der auch bei den Besuchern punktet.
Mount Logan: Der höchste Berg Kanadas
Der Mount Logan ist mit seinen 5.959m Höhe der höchste Berg Kanadas und liegt im Wrangell-St.-Elias-Gebirge. Von Nordamerika ist der Mount Logan neben dem Denali der zweithöchste Berg. Den Mount Logan können nur erfahrene Bergsteiger bezwingen. Für alle anderen Trekking- und Wanderfans bieten sich aber auch wunderbare und einzigartige Wandermöglichkeiten im Wrangell-St.-Elias-Gebiet. Ob Tagestour oder Mehrtagestrekking - hier ist für jeden etwas in Kanadas Wildnis dabei.
Klima & Wetter in Kanada & Alaska
Die Klimabedingungen sind sehr von der gewählten Reisezeit abhängig. Während im Sommer (Juli/Anfang August) oft überraschend hohe Temperaturen (über 20° C) erreicht werden, können wenige Wochen vorher bzw. ab Mitte August die Abende und Nächte mitunter sehr kühl werden. Der Winter ist kalt und schneereich.
In unserem Blog-Artikel finden Sie ausführlichere Informationen zur besten Reisezeit in Alaska.
Einreise nach Kanada
Für touristische oder geschäftliche Aufenthalte bis zu sechs Monaten ist die Ein- und die Transitreise zwar visumsfrei, aber grundsätzlich nur noch mit einer elektronischen Einreiseerlaubnis möglich. 2015 wurde in Kanada das eTA-Verfahren (Electronic Travel Authorization) eingeführt. Deutsche Staatsangehörige, die von der Visapflicht für Kanada befreit sind, müssen vor der Abreise zwingend eine elektronische Einreiseerlaubnis einholen, um auf dem Luftweg nach Kanada ein- oder durchreisen zu können. Nur bei Einreise auf dem Land- oder Seeweg ist eine eTA nicht erforderlich.
Weitere Reise- und Sicherheitshinweise für Kanada finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.
Einreise in die USA
Bei der Einreise muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Seit dem 12. Januar 2009 müssen sich alle Bürger aus einem Land mit Visafreiheit für die USA bis spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt online registrieren und eine zwei Jahre gültige elektronische Einreisegenehmigung beantragen. Das neue System der Einreisegenehmigung ist online verfügbar, wobei der Fragenkatalog unter https://esta.cbp.dhs.gov zu beantworten ist. Die Einreisegebühr von $ 21,- wird im Zuge der Beantragung Ihrer Kreditkarte belastet. Weitere Reise- und Sicherheitshinweise für die USA finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.
Achtung: Reisende, die sich seit dem 01.03.2011 privat oder geschäftlich in Syrien, Libyen, Jemen, Somalia, Iran, Irak, Sudan oder seit 12.01.2021 in Kuba aufgehalten haben, sind vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen und müssen, unabhängig vom Zweck der Reise, ein Visum für die USA beantragen. Bitte beachten Sie dazu auch aktuelle Einreisebestimmungen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes Ihres Heimatlandes.
Währung
Die Währung in Kanada ist der Kanadische Dollar (CAD). Es lässt sich gut mit der Kreditkarte bezahlen. Bitte bedenken Sie, dass Sie sowohl für das Bezahlen wie auch Geld am Automaten abheben einen PIN-Code benötigen. Es ist nicht möglich, Euro Bargeld vor Ort in CAD zu wechseln.
Die Amerikanische Währung ist der US-Dollar (US$). Im Land lässt es sich gut mit der Kreditkarte bezahlen, bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie einen PIN-Code benötigen. Es hat sich als nützlich erwiesen, vor Reiseantritt einen kleinen Bargeldbetrag in US$ für erste Ausgaben mitzuführen. Wir bitten Sie für Ihren Beitrag in die gemeinsame Verpflegungskasse eine Summe vons ca. 15 US$ pro Tag einzuplanen
Stromversorgung
Die USA und auch Kanada verfügen über eine geringere Spannung als in Europa (110/12V 60HZ). Es werden ein Adapter Typ A und C und für manche Geräte auch ein Spannungswandler benötigt.
Gesundheit
Alle Standardimpfungen werden empfohlen. Bei direkter Einreise aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorzuweisen. Weitere medizinische Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.
Telefon
Die Landesvorwahl von Kanada und den USA ist +1.
Wann ist die beste Zeit nach Kanada zu reisen?
Die beste Reisezeit für einen Reise in Kanada ist von Juni bis Oktober. Der Mittsommer von Juli bis August sind dabei die idealen Reisemonate. Die Temperatur ist tagsüber angenehm warm, wobei es hier Unterschiede zwischen Ostkanada und Westkanada gibt. Für Wanderungen und Trekkingtouren durch Kanada bieten sich die Wochen im August und September sehr gut an. Wer den Indian Summer auf seiner Reise erleben möchte, sollte von September ist Ende Oktober in die Kanadischen Nationalparks reisen. Im Norden ist die bunte Färbung der Blätter jedoch schon oft Ende August zu bestaunen.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Trekkingtour in Alaska?
Die Sommersaison ist in Alaska aufgrund der nördlichen Lage relativ kurz und dauert von Juni bis September. In den Sommermonaten Juli und August lassen sich am besten Wander- und Trekkingtouren in Alaska unternehmen. Aber auch der Juni und der September sind noch perfekte Trekkingmonate. Ab Ende August erwartet den Wanderer ein einzigartiges Farbenspiel der Natur im Indian Summer.
Welches sind die schönsten Nationalparks in Kanada?
Kanada ist für Outdoorfans, Naturfreunde und Wanderfans eigentlich überall schön!
Ein Highlight ist sicher der Kluane-Nationalpark mit seinen großen Gletschtern und Eisfeldern und dem Mount Logan, dem höchsten Berg Kanadas. Die großartige Landschaft im Yukon-Gebiet mit den kilometerlangen Gletschern ist kaum zu überbieten. Mit etwas Glück kann man dort auch Dall-Schafe und Grizzlys entdecken.
Neufundland gehört auch zu den Highlights einer Kanada-Reise. Wilde Küstenlandschaften, riesige Eisberge und große Wale bieten eine ganz besondere Stimmung. Wer Natur pur und ruhigen Tourismus sucht, ist hier genau richtig.
Die Rocky Mountains dürfen natürlich auf der Top 10 der Kanada-Highlights nicht fehlen. Das Besondere an den Rocky Mountains ist, dass es die größte Bergkette Nordamerikas ist. Unter den Rockys stellt man sich eisige Gletscher, hohe Gipfel, wunderschöne Seen und weite Wälder vor. Überzeugen Sie sich selbst bei einer Kanada-Reise.
Im Wigwam Online Magazin WOM stellen wir die 10 schönsten Nationalparks in Kanda vor
Was braucht man unbedingt für eine Reise nach Kanada?
Man braucht auf jeden Fall eine gute Kamera! Um die wunderschöne Landschaft und einzigartige Tierwelt Kanadas als Erinnerung festzuhalten. Je nachdem, welche Reiseart man auswählt, benötigt man die entsprechende Funktionskleidung. Bei unseren Reisen erhalten Sie jeweils eine entsprechende Packliste, damit es Ihnen auf der Tour an Nichts fehlt...
Wo kann man in Kanada und Alaska Bären beobachten? Welches sind die besten Orte für Bärenbeobachtungen?
Jeder Reisende, der sich als Reiseziel Kanada oder Alaska aussucht, möchte sicherlich einmal einen Bären in freier Natur sehen.
Generell sind die flauschigen Riesen ja eher scheu und halten sich eher von Menschen fern. Bei unseren Naturreisen und Expeditionen kommen wir jedoch direkt in die Nationalparks und werden mit ziemlicher Sicherheit einmal einen Bären sehen.
Zu den bekanntesten Plätzen zur Bärenbeobachtung gehört wohl der Katmai Nationalpark mit den Brooks Falls. Hier treffen sich jährlich die mächtigen Braunbären in der Zeit zwischen Juli und September, um die Lachse aus dem Brooks River zu fischen, die zu dieser Zeit flussaufwärts schwimmen. Eine perfekte Möglichkeit für die Bären, um den Leckerbissen leicht zu erwischen und sich für den langen Winter genug Speck anzufressen. Ein absolutes Highlight einer jeden Alaska Reise ist die hautnahe Beobachtung von Bären in freier Natur.
Nicht nur im Katmai Nationalpark, sondern auch in nahezu allen anderen Nationalparks von Alaska lassen Sie Bären beobachten. Kaum ein Reisender wird wohl das Land verlassen, ohne einen der sanften Riesen gesichtet zu haben. Etwas Glück und ein erfahrener Reiseleiter helfen Ihnen dabei.
Gute Chancen auf eine Bärenbeobachtung in Kanada hat man im Kluane Nationalpark, Banff Nationalpark und Jasper, am Chilkoot River und in den Rocky Mountains.



