Patagonien Reisen

In Kleingruppen auf ausgewählten Routen die Wildnis Patagoniens entdecken.

  • WIGWAM-Tours organisiert nachhaltige und verträgliche Reisen für Naturfreunde
  • entdecken Sie unberührte Landschaften in Nationalparks und Schutzgebieten mit dem Expeditionstruck
  • freuen Sie sich auf Tierbeobachtungen und Highlights wie den Perito Moreno Gletscher 
  • verlassen Sie sich auf eine fachkundige WIGWAM Reiseleitung vor Ort
  • erkunden Sie den Süden von Chile und Argentinien aktiv beim Wandern im Torres del Paine NP

Patagonien – wild und rau, unberührt und entlegen. Die Region im äußersten Süden Chiles und Argentiniens ist für viele Reisende Sehnsuchtsort und das Highlight Südamerikas. Die mächtigen Anden-Gebirgszüge, eine scheinbar endlose Grassteppe und gewaltige, eisblaue Gletscher prägen das Landschaftbild Patagoniens. Urzeitliche Wälder und schneebedeckte, leuchtende Vulkane, das Seengebiet um Bariloche und die tiefblauen, türkisfarbenen Lagunen laden nicht nur zum Verweilen ein, sondern auch zu zahlreichen Outdoor-Aktivitäten.
Von Santiago ins Seengebiet, über den Golf von Ancud, zu Fuß oder per Fahrzeug durch die Landschaftsvielfalt der Carretera Austral und des Lago Carrera. Von El Calafate geht es zum Fitz Roy, dem Perito Moreno Gletscher und in den Torres del Paine Nationalpark. Patagonien, "das Land des Windes", sowie Feuerland, der südlichste Zipfel des Kontinents, stehen für Naturerlebnisse und Naturgewalten auf dem südamerikanischen Kontinent.

 

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Highlights in Patagonien

Los Glaciares National Park
Der Nationalpark Los Glaciares liegt im Südwesten Argentiniens nahe der Grenze zu Chile. Er ist mit fast 727.000 Hektar der größte Nationalpark Argentiniens und neben dem Torres del Paine das berühmteste Schutzgebiet Patagoniens. 1981 wurde der Park zum UNESCO Welterbe deklariert. 30% von Los Glaciares sind von Eis bedeckt, wobei dort einige kleinere Gletscher und größere anzufinden sind, wie der Perito Moreno Gletscher oder der Viedma Gletscher. Die Eisdecke des Parks ist zudem die größte Eisdecke der Welt, ausgenommen der Antarktis und Grönland. Die gesamte Parkfläche ist von zahlreichen Seen durchzogen, wie dem Lago Argentino oder dem Lago Viedma. Der Park zählt neben dem angrenzenden Torres del Paine Nationalpark zu den beliebtesten Besucherorten Patagoniens. Ausgangspunkt für die Trekking-Touren durch den Park sind die Dörfer El Calafate und El Chaltén. Die Highlights des Nationalparks sind der berühmte Berg Mount Fitz Roy und der Cerro Torre.


Torres del Paine Nationalpark
Der Nationalpark Torres del Paine ist einer der bekanntesten Nationalparks in Patagonien, er liegt im Süden des Landes um die Berggruppe der Cordillera del Paine und befindet sich rund 140 km nördlich der Stadt Puerto Natales. Für jeden Patagonien-Reisenden ist diese fast schon unwirkliche Bergwelt mit den mächtigen Granitzacken, den wilden Guanakos (Lama-Art) und Nandus (Straußenvögel) auf jeden Fall ein unvergessliches Highlight. Die „Cuernos del Paine“ sind das Wahrzeichen Patagoniens. Auf verschiedenen Wanderwegen oder Fahrrouten lässt sich die wilde und zerfurchte Landschaft mit hellblauen Gletscherseen, Wasserfällen, windzerzausten Bäumen und zackigen Gipfeltürmen erkunden und genießen. Im Park hat man die Möglichkeit etwas komfortabler in einem Hotel zu übernachten, oder sein Zelt auf einem Campingplatz weiter im inneren des Parks aufzustellen. Abenteuerliche Besucher brechen zu einem mehrtägigen Trekking auf. Der Park liegt auf verschiedenen Vegetationsstufen, weshalb sich eine große Varietät an Säugetieren und Vögeln angesiedelt hat. Bei einer Besichtigung des Parks wird man bald auf das Guanako stoßen, das wildlebende ursprüngliche Lama. Mit etwas Glück bekommt man sogar den scheuen Puma zu Gesicht. Im Park leben außerdem die Magellan Pinguine in Kolonien und vereinzelt kann man den Nandu, einen großen Laufvogel, antreffen.


Vulkan Villarrica
Er wird auch als „Schönster Vulkan Chiles“ bezeichnet. Der kegelförmige Vulkan „Villarrica“ mit seinen 2.840m Höhe ist schon von weitem zu sehen und überragt die umliegenden Auraukarienwälder. Die Landschaft ist geprägt von den riesigen Aurakarien-Bäumen. Am Fuße des Vulkans liegt das Städtchen Pucon, das ein Eldorado für Freizeitmöglichkeiten ist. In der Nähe befindet sich auch der See Lago Villarrica. Der letzte Ausbruch des Vulkans war im März 2015. In den Sommermonaten können abenteuerlustige Wanderer an einer geführten Tour bis zum Rand des Kraters teilnehmen. Je nach Jahreszeit kann eine Besteigung sehr abwechslungsreich werden: es geht über trockene Hänge, Berg und Stein bis über schneebedeckte Eisfelder. Für den Aufstieg sind Stöcke und Steigeisen ein Muss. Von oben hat man eine tolle Aussicht über den Vulkankrater und über den gesamten Nationalpark Villarrica. Ein Aufstieg ist ein einmaliges und abenteuerliches Erlebnis und ein Höhepunkt einer jeder Patagonienreise.


Carretera Austral
Die Carretera Austral ist eine rund 1.350 Kilometer lange Straße von Puerto Montt nach Villa O´Higgins in Chile. Sie verläuft an der südlichen Grenze der Región de Aisén. Bis in die 70er Jahre konnte man Südchile ausnahmslos mit dem Flugzeug oder über Argentinien erreichen. Nach dem es zu einem Grenzkonflikt zwischen Chile und Argentinien rund um den See Laguna del Desierto kam, entscheid sich die chilenische Regierung zum Straßenbau, um den Anspruch auf die Region nicht zu verlieren. Der See wurde allerdings 1994 Argentinien zugesprochen. Der Bau dauerte insgesamt 20 Jahre und bis heute wurden nur circa 1.200 km fertiggestellt, da sich der Bau durch Gebirgs- und Gletscherzonen als äußerst schwierig gestaltet. Somit zählt die Carretera Austral zu den größten und langjährigsten Bauprojekten Chiles.  
Die Straße ist der perfekte Ausgangspunkt um den Süden Chiles und Patagoniens zu erkunden. Mit dem Auto, mit dem Motorrad oder sogar mit dem Fahrrad passiert man von Norden nach Süden zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die Strecke gilt als landschaftlich sehr schön, da man stets auf die schneebedeckten Gipfel der Anden oder die endlose Weite der Landschaft blickt.

Praktische Reiseinformationen

Klima & Wetter
Generell sind auf der Südhalbkugel die Jahreszeiten zu den unseren entgegengesetzt. Zentralchile hat ein angenehmes Klima, ähnlich dem europäischen Mittelmeerraum. Die Tagestemperaturen liegen im Sommer (Oktober bis April) bei bis zu 30°C, es gibt kaum Niederschläge. Im Winter (Mai bis September) kann es empfindlich kalt und nass werden. Im Süden des Landes ist vor allem westlich der Anden ganzjährig mit Regen und Wind zu rechnen. 

Einreise
Ein Visum für Argentinien und Chile ist nicht erforderlich. Bei der Einreise muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Weitere Reise- und Sicherheitshinweise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes für Argentinien und Chile.

Währung
Landeswährung ist in Chile der Chilenische Peso (CLP) und in Argentinien der Argentinische Pesos (ARS). Wir empfehlen die Mitnahme von ca. 450 US$ pro Person. Den Rest Ihrer Reisekasse können Sie in Euro mitnehmen bzw. am einfachsten mit der EC-Karte (mit Visa Plus- und Maestro-Zeichen) oder Kreditkarte am Geldautomaten abheben. Kreditkarten werden in den meisten Städten problemlos akzeptiert. Bei Bezahlung mit Kreditkarte oder EC-Karte benötigen Sie die Geheimnummern.

Stromversorgung
Sie benötigen einen Adapter Typ I und L, um Elektrogeräte aus Deutschland überall nutzen zu können.

Gesundheit
Alle Standardimpfungen werden empfohlen. Bei direkter Einreise aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorzuweisen. Weitere medizinische Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes für Argentinien und Chile

Telefon
Die Landesvorwahl von Argentinien ist +54 und von Chile +56.