Peru Reisen

In Kleingruppen auf ausgewählten Routen die Wildnis Perus entdecken.

  • WIGWAM-Tours organisiert nachhaltige und verträgliche Reisen für Naturfreunde
  • entdecken Sie die Highlights des Landes wie Machu Picchu und Titicacasee sowie unberührte Landschaften in Nationalparks und Schutzgebieten
  • verlassen Sie sich auf eine fachkundige WIGWAM Reiseleitung vor Ort
  • erkunden Sie die wunderschöne Region um den Huascaran in der Cordillera Blanca und unterstützen Sie dabei ein Projekt zur Zahnvorsoge für Schulkinder

Ein Land reich an Natur und Geschichte lädt zum Staunen ein. Von Meereshöhe auf über 6.000 Meter herrscht eine landschaftliche Vielfalt in drei Klimazonen: wüstenähnliches Klima an der Pazifikküste, die hohen Gebirge der Anden und der Regenwald – inklusive des Ursprungs des Amazonas.
Eines der neuen 7 Weltwunder ist die wahrscheinlich bekannteste Attraktion Perus: Machu Picchu – sagenumwobene Inkastadt, die hoch oben über dem heiligen Tal thront und noch viele Geheimnisse birgt. Auch in Cuzco, Choquequirao und Sacsayhuamán haben die Inkas ihre Spuren hinterlassen. Doch eine Vielzahl anderer Kulturen war hier schon lange vor den Inkas zu Hause, beispielsweise die Nazca-Kultur, deren Spuren in der Wüste bis heute Rätsel aufgeben.
Auch die Natur bietet Zeitzeugnisse - im relativ jungen Gebirge der Anden führen zahlreiche Trekkingpfade durch die schneebedeckten Kordilleren. Hier ist der höchste schiffbare See der Welt zu finden, der Titicacasee - seit Jahrhunderten von den Uros auf ihren Schilfinseln bewohnt.
Tief im Dschungel finden Sie viele alte Traditionen, sei es bei den Ureinwohnern oder den tierischen Bewohnern. Von kleinen roten Ameisen über Kaimane, Affen, Aras und Tapire können Ihnen hier Riesenotter und rosa Flussdelfine begegnen. Wussten Sie, dass es in Peru Pinguine gibt? Vor der Küste bei Ica liegen die Islas Ballestas, bewohnt von Seelöwen, Blaufußtölpeln und Humboldt-Pinguinen.

 

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Highlights in Peru

Titicaca-See
Der Titicaca-See ist mit einer Fläche von 8.300 km² fast so groß wie Korsika und somit der zweitgrößte See in Südamerika. Er befindet sich auf dem Altiplano, der Hochebene der Anden und gehört zu Peru und Bolivien. Der Titicaca-See ist das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde und hat eine maximale Tiefe von 281 m. Als Trinkwasser- und Nahrungsquelle und durch seinen Fischreichtum ist er für die hier lebende Bevölkerung von großer Bedeutung. Das Gewässer erzeugt ein günstiges Mikroklima, was den Anbau von Kartoffeln, Mais und Quinoa in den Höhenlagen ermöglicht. Neben dem Anbau von Gemüse ist die Haltung von Alpakas, Lamas, Rindern und Schafen eine wichtige Lebensgrundlage.
Rund 36 Inseln verteilen sich auf dem See mit seinem unglaublich klaren und blauen Wasser. Jede Insel hat ihre Besonderheiten, so ist die Isla Suriqui berühmt für ihre Binsenboote, die Isla Kalahuta für ihre Steingräber und die Isla Incas soll nach dem Volksglauben ein unterirdisches Wegenetz besitzen, das sie mit der alten Inkahauptstadt Cuzco in Peru verbindet. Den hier lebenden Indianern ist das Gewässer heilig und die berühmte Sonnen- und Mondinsel, mit ihren uralten Ruinen, sind die Ursprungsorte des Schöpfungsmythos. Der Legende nach erschien auf der Isla del Sol der weiße bärtige Gott und erschuf die ersten Inkas, Manco Capac und seine Schwesterfrau Mama Ocllo. Auf beiden Inseln existieren zwischen kleinen traditionellen Dörfern viele uralte Ruinen. Die schwimmenden Inseln des Volks der Uros bestehen aus kreuzweise aufgebrachten Lagen aus Totora-Schilf. Das Schilf ist eine wichtige Lebensgrundlage und die Boote für den Fischfang und die Matten für den Bau der einfachen Hütten bestehen daraus. Auf der zu Peru gehörenden Insel Taquile leben heute noch etwa 1600 Quechua. Dieses Volk auf der knapp 9 km² großen Insel wurde erst spät entdeckt, da sie sich immer bei Ankunft von Fremden versteckten. Berühmt sind die Inselbewohner heute wegen ihrer strickenden Männer.


Machu Picchu
Die Inkas erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2360 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und Machu Picchu. Die gut erhaltene Ruinenstadt in den Anden liegt über dem Urubambatal, 75 Kilometer nordwestlich der Stadt Cusco. Die terrassenförmige Stadt ist über einen schmalen Bergpfad sowie über größere Inka-Pfade mit der einstigen Hauptstadt des Inkareiches Cusco verbunden. Man kann inzwischen aber auch mit dem Zug durch eine landschaftlich reizvolle Gegend ans Ziel gelangen. Die Stadt in den Wolken wurde vom Inkaherrscher Pachacútec Yupanqui errichtet. Als 100 Jahre später spanische Eroberer geführt von Pizarro, immer näher kamen, wurde die Stadt fluchtartig verlassen.
Womit jedoch keiner gerechnet hat, Machu Picchu wurde von Pizarro übersehen. Erst im Jahr 1911 wurde die inzwischen vom Dschungel überwucherte Anlage von dem amerikanischen Forscher Hiram Binghams „wiederentdeckt“. Es ist leider nur sehr wenig über die Anlage bekannt, aber die Forschung geht davon aus, dass die Stadt in ihrer Hochblüte bis zu 1.000 Menschen versorgen konnte. Ausgrabungen zeugen von einer ausgebauten und einst voll funktionsfähigen Stadt, die über längere Zeit bewohnt wurde. Sie besitzt heute noch eine voll funktionsfähige Wasserversorgung und eine aufwendige Regenwasserableitungsstruktur. Bei Erforschungen der Stadtanlage, wurden über 50 Grabstätten mit mehr als 100 Skeletten gefunden. Man nimmt an, dass Machu Picchu als königlich-religiöse Zufluchtstätte der Inkas galt. Hier sollen neben dem Regenten auch die „Jungfrauen der Sonne“ und seine Bediensteten gewohnt haben. Die UNESCO nahm Machu Picchu 1983 in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Mensch & Kultur

Ein Land voller Gegensätze erwartet Sie, von kleinen Dörfern über koloniale Großstädte wie Arequipa und Cuzco bis zur modernen Millionenmetropole Lima. Von der preisgekrönten Küche ganz zu schweigen, denn die Erfinder des Ceviche, Lomo Saltado oder Aji de Gallina laden zu kulinarischen Köstlichkeiten ein! Schier unermesslichen Reichtum an Kultur, Geschichte und Naturvielfalt vereint Peru in einem Land.

Praktische Reiseinformationen

Klima & Wetter
Im Altiplano-Hochland ist ganzjährig mit sehr kalten Nächten zu rechnen (bis -10 °C) und auch tagsüber kann es in gewisser Höhe recht frisch werden. Die Gegend um Cuzco in Peru hat hingegen ganzjährig ein eher gleichmäßiges, submediterranes Klima mit warmen Tagen und kalten Nächten. Um Machu Picchu herrscht fast ein sub-tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. 

Einreise
Ein Visum nicht ist erforderlich. Bei der Einreise muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Weitere Reise- und Sicherheitshinweise für Peru finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Währung
Die Währung in Peru ist der Nuevo Sol (PEN). Wir empfehlen die Mitnahme von US$ Bargeld, da diese Währung vor Ort leicht in die jeweilige Landeswährung umgetauscht werden kann. Kreditkarten werden in den meisten Städten problemlos akzeptiert. Auch das Abheben von Bargeld mit der Kredit- oder EC-Karte (mit Maestro- oder Visa Plus-Emblem) funktioniert in den meisten Banken.

Stromversorgung
Sie benötigen einen Adapter Typ A, um Elektrogeräte aus Deutschland überall nutzen zu können.

Gesundheit
Alle Standardimpfungen werden empfohlen. Bei direkter Einreise aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorzuweisen. Weitere medizinische Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Telefon
Die Landesvorwahl von Peru ist +51.