Russland / Kamtschatka Reisen

In Kleingruppen auf ausgewählten Routen die Wildnis Russlands entdecken.

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  • erleben Sie Vulkane und entlegene Wildnisgebiete während eines Trekkings oder Helikopterfluges
  • freuen Sie sich auf Bärenbeobachtungen am Kurilensee und eine 6-tägige Flusswanderung auf dem Opala-Fluss
  • entdecken Sie die die einsame Wildnis vom Baikalsee bis in den fernen Osten Russlands
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Nach ca. 9 Stunden landet der längste Inlandsflug der Welt, der in Moskau beginnt, auf der im Pazifik gelegenen Halbinsel Kamtschatka im fernen Osten Russlands. Schon beim Landeanflug erscheinen die majestätischen Vulkane Avacha und Korjakski zum Greifen nah. Die Silhouette von über 30 aktiven Vulkanen verliert sich am Horizont und wird flankiert von riesigen Flusstälern. Abseits der Städte im südlichen Teil der Halbinsel sind die Menschen Selbstversorger; in den grünen Tälern und Ebenen bauen sie im kurzen Sommer eine Vielzahl an Gemüsesorten an. In vielen Regionen der Halbinsel kann man die „Stille hören“; knackende Äste oder Blätterrauschen klingen „laut“. Die Ureinwohner aus den Stämmen der Korjaken, Ewenen und Itelmenen leben in den ca. 600 km vom zivilisierten Süden entfernten zentralen Teilen der Halbinsel; die Sommer verbringen sie mit ihren Rentierherden in weit entlegenen Gebieten, die nur mit den legendären, sowjetischen Armeehubschraubern versorgt werden. Kamtschatka ist ein Land für Abenteurer und Entdecker; herausragende Naturerlebnisse und gastfreundliche „Kamtschadalen“ lassen eine Reise dorthin zum einmaligen Erlebnis werden.

 

Russland Reise von Sibirien & Baikal-See in den “Fernen Osten Russlands”
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Wander- & Erlebnisreise Kamtschatka, Vulkane, Bären & Wildnis
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Wildnis, Abenteuer & Bärenbeobachtung im Süden von Kamtschatka
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Highlights in Kamtschatka

Kamtschatka-Bär
In Kamtschatka lebt die weltweit größte Braunbären-Population. Darüber hinaus gehören die Kamtschatka-Bären mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 2,5 Meter und einem Gewicht von 600 Kilogramm zusammen mit den Kodiak-Bären zu den größten Exemplaren ihrer Art. Die Fellfarbe variiert von einem dunklen Braun-Ton bis zu einem fast kompletten Schwarz. Der Körper ist robust und stämmig gebaut. Die Füße enden in fünf Zehen, die mit massiven Krallen versehen sind. Die Krallen können nicht eingezogen werden. Der rundliche Kopf ist massig und sitzt auf einem mächtigen Nacken. Das Nahrungsangebot an Pflanzen- und Eiweißkost ist ausgesprochen reichhaltig. Im Frühling liegt noch meterhoch der Schnee, aber für die aus dem Winterschlaf erwachenden Braunbären gibt es bereits Gräser und Pflanzen um die heißen Thermalfelder, außerdem aufgetaute Kiefernzapfen und reichlich Meeresgaben wie Fische, Wirbellose oder verendete Meeressäuger. Später kommen Insekten, Larven, Beeren, Wurzeln, Nüsse, Waldfrüchte, Fleisch und Aas dazu. Vom Hochsommer bis zum Spätherbst genießt der Kamtschatka-Braunbär das „Schlemmerparadies“ der Wildnis mit sechs pazifischen Lachsarten, die alle die Flüsse der Halbinsel zum Laichen hochwandern. Im Sommer und Herbst legt der Kamtschatka-Braunbär eine lebenswichtige Fettschicht für die Winterruhe an und nimmt jeden Tag bis zu einem Pfund zu, bevor er in den kalten Wintermonaten Winterschlaf hält.


Mutnovski-Vulkan
Im Juzno-Kamchatskij-Naturpark ist einer der imposantesten Vulkane Kamtschatkas zu finden: Der Munovski. Er befindet sich im südlichen Teil der russischen Halbinsel. Er zählt zu den aktivsten Vulkanen auf Kamtschatka. Der 2.322 m hohe Vulkan wird auch „der Trübe“ genannt. Der Vulkan Mutnowksi ist durch vier sich vereinigende Schichtvulkane gekennzeichnet. Der jüngste Vulkankegel Mutnovski IV entstand im frühen Holozän. Die Vulkanaktivität im Holozän war geprägt durch mittelschwere phreatomagmatische Eruptionen. Der Krater des Mutnowski hat einen Durchmesser von bis zu zwei Kilometern und ist teilweise vergletschert. In seinem Inneren und an den Außenhängen befinden sich zahlreiche Fumarolen, vulkanische Dampfaustrittstellen, und einige kleinere Geysire, weshalb das Gebiet auch als „Kleines Tal der Geysire“ bezeichnet wird. Am Fuße des Vulkans befindet sich das Geothermie-Kraftwerk Mutnowski. Insgesamt bezieht das Mutnowski-Kraftwerk heißes Wasser aus 17 Bohrlöchern. Das genutzte kalte Wasser wird über sechs Löcher in die Erde zurückgepumpt, damit es erneut durch die Hitze des Schichtvulkans erhitzt werden kann. Das Kraftwerk liefert knapp 30% des Stroms für Kamtschatka und stellt somit einen wichtigen Pfeiler in der Energieversorgung Kamtschatkas dar, da die Energiepreise durch die hohen Transportkosten weit über dem russischen Durchschnitt liegen. 


Kurilensee
Der Kurilensee ist der bekannteste Teil des Juzno-Kamcatskij-Naturreservats. Schon 1882 vom damaligen Zaren als Reservat gekennzeichnet ist der Kurilensee mit 76 Hektar Wasserfläche und einer Tiefe von bis zu 306 m der zweittiefste See Russlands, nach dem Baikalsee. Vor rund 8000 Jahren entstand er nach dem Einbruch der Magmakammer eines ausgebrochenen Vulkans in dessen Krater. Der aus dem See aufragende Basaltschlot zeugt immer noch davon. Der See ist für seinen Reichtum an Lachsen weit bekannt. Im klaren und kalten Flachwasser laichen mehrere Arten, darunter der Nerka, Gorbusa, Kizuc und der Cavyca. Alle Lachsarten besitzen spezifische Laichzeiten, so dass von Juli bis März Lachswanderungen beobachtet werden können. In manchen Jahren ziehen bis zu sechs Millionen Lachse in den See. Davon profitieren nicht nur die Bären, sondern auch die Seeadler (bis zu 700 Individuen). Heute beeindruckt der Kurilensee in der rauen Tundralandschaft mit einer erstaunlichen Artenvielfalt, sowohl an Lachsarten, als auch an Adlerarten. Es ist einer der besten Orte um die Kamtschatka-Braunbären vor der gigantischen Kulisse der Vulkane Il’inskij und Koseleva beobachten zu können. 


Avatcha Bucht
Die Avatcha Bucht war vor der Linienflug-Ära das Tor nach Kamtschatka. Die ersten Forschungsreisenden entdeckten die Bucht im 18. Jahrhundert und in den 1830ern kartographierte Kapitän Mikhail Tebenkov sie zum ersten Mal. Am Nordostrand der ungefähr 17.000 Hektar großen Bucht gibt es eine weitere kleine Bucht, die als natürlicher Hafen dient und an deren Ufer die Stadt Petropavlovsk gegründet wurde. Im Süden der Bucht gibt es einen weiteren natürlichen Hafen, der als Militärbasis für einen Teil der russischen Pazifikflotte genutzt wird und während des kalten Krieges einen strategisch wichtigen Standort für Russland bildete. Im Winter friert das Wasser dort nicht zu, weshalb sie für Boote bei Unwettern idealen Schutz bietet. Die drei herausragenden Felsen am Eingang der Bucht werden „Tri Brata“ genannt, die drei Brüder.

Highlights in Russland & Sibirien

Sibirien 
Sibirien bedeutet im Tatarischen wörtlich übersetzt: „schlafendes Land“ und umfasst mit 12,8 Mio. Quadratkilometern ein Gebiet, das etwa der Fläche der USA und Europas gemeinsam entspricht. Die Ost-West Ausdehnung beträgt über 7.000 km, von Nord nach Süd sind es etwa 3.500 km. In Sibirien findet sich auch das größte Südwasserreservoir der Welt: der Baikalsee. Geographisch lässt sich Sibirien folgendermaßen einteilen: Im „engeren Sinn“ versteht man unter Sibirien fünf der acht russischen Großlandschaften: Westsibirisches Tiefland, zwischen Uralgebirge und dem Fluss Jenissei. Nordsibirisches Tiefland, in der Nähe des Nordpolarmeeres von der Mündung des Jenissei bis zur Mündung der Lena. Mittelsibirisches Bergland, abgesehen vom Putoranagebirge unter 1.000 Meter hoch, südlich an das Nordsibirische Tiefland anschließend, zwischen Jenissei im Westen und Lena im Osten. Mitteljakutische Niederung, zwischen Mittelsibirischem Bergland im Westen, Südsibirischen Gebirgen im Süden und Ostsibirischem Bergland im Osten. Südsibirische Gebirge, Gruppe von Hochgebirgen südlich von Mittelsibirischem Bergland und Mitteljakutischer Niederung, zwischen Dsungarischer Pforte im Westen und Ochotskischem Meer im Osten, südlich an die Mongolei grenzend und durch das Tal des Amur von der chinesischen Mandschurei getrennt. In den meisten Regionen Sibiriens herrscht ein ausgeprägtes Kontinentalklima: Verhältnismäßig heiße Sommer (bis +40 °C) werden von extrem kalten Wintern (bis −72 °C) abgelöst. Oft wird das Land bis zu neun Monate von einer Schneedecke bedeckt.
Die Landschaft wird großteils von borealen Wäldern (Taiga) dominiert, in den arktischen Regionen herrscht baumlose Tundra vor. Dazwischen existiert mit den Waldtundra-Zonen eine Übergangsform. Im Süden geht die Taiga in Steppe über. Weite Teile Sibiriens werden von Permafrostböden (dauerhaft gefrorener Boden) eingenommen, die in der warmen Jahreszeit nur oberflächlich antauen. Tau- und Regenwasser können dort nicht versickern. Die Staunässe führt im kurzen Sommer zu einem extremen Mückenreichtum. Das Dauerfrostgebiet umfasst außer der Tundra auch große Teile der Taiga und reicht östlich des Baikalsees bis an deren Südrand – und die Südgrenze des russischen Staatsgebietes. Nur der äußerste Südwesten und schmale Gebietsstreifen am mittleren Amur und an der Pazifikküste haben keinen Dauerfrostboden. Mit 38 Millionen Einwohnern ist Sibirien nur schwach besiedelt, die Bevölkerungsdichte liegt im Mittel bei nur 2,9 Menschen pro Quadratkilometer. Die Bevölkerung konzentriert sich in einem relativ schmalen Streifen im Süden und Südwesten, wo die Transsibirische Eisenbahn wichtige Großstädte verbindet und Ackerbau möglich ist.


Altai Gebirge
Der Altai ist ein bis zu 4.506 m hohes mittelasiatisches Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan, Russland, der Mongolei und China. Es erstreckt sich über rund 2100 km Länge vom Quellgebiet der Flüsse Irtysch und Ob in Südsibirien bis in die Region Xinjiangs und zum ostmongolischen Hochplateau. Teile des Altai sind Weltnaturerbe der UNESCO. Der Altai gliedert sich in drei Teile, den Russischen, den Mongolischen und den Gobi-Altai, deren höchste Gipfel über oder um 4.000 m aufragen und große Gletscher tragen. Der Russische Altai liegt im Grenzgebiet der vier Länder, jedoch überwiegend in Russland. Der höchste Berg des Russischen Altai ist der Belucha (4506 m), er ist gleichzeitig der höchste Berg des Altai-Gebirges.Im Südosten geht der Russische Altai in den Mongolischen Altai über. Der Mongolische Altai oder Ektag Altai (mongol. „weißgipfliger Altai“), befindet sich überwiegend in der Mongolei im Grenzgebiet zu China. Der höchste Berg des Mongolischen Altai ist der Chüiten-Gipfel (4.374 m), der zweithöchste im ganzen Gebirge, auch „Freundschafts-Gipfel“ genannt. Der Gobi-Altai, an den sich im Nordwesten der Mongolische Altai anschließt, befindet sich ausschließlich in der Mongolei.


Transsibirische Eisenbahn
Die Transsibirische Eisenbahn, kurz Transsib genannt, ist mit ihrer durchgehenden Kilometrierung von 9.288 km die längste Bahnstrecke der Welt zwischen Moskau nach Wladiwostok am Pazifik - mit mehr als 400 Bahnhöfen. Sie ist die Hauptverkehrsachse Russlands. Die ersten Pläne für den Bau einer durch Sibirien verlaufenden Eisenbahn tauchten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Zu dieser Zeit schlugen die Amerikaner den Bau einer Zugverbindung zwischen den Flüssen Jenissej und Amur vor, die Sibirien den amerikanischen Handel öffnen sollte. Unterstützung fanden die Amerikaner vor allem bei dem Irkutsker Generalgouverneur. Erfolg stellte sich jedoch erst mit der Thronbesteigung von Aleksander III. im Jahre 1881 ein. So machten sich im Jahre 1887 drei große Expeditionen auf den Weg, um zu überprüfen, ob die angedachten Möglichkeiten der Trassenführung überhaupt zu bewerkstelligen waren. Die Transsib wurde in mehreren Etappen und an mehreren Orten des Landes gleichzeitig gebaut. Die einzelnen Bauabschnitte gaben später den Eisenbahnverwaltungen ihre Namen, die bis heute noch gültig sind. Somit entstanden die Westsibirische-, die Mittelsibirische-, die Baikal-, die Transbaikal-, die Amur- und die Ussuri-Bahn. Die gesamte Bauzeit ging etwa von 1891 bis 1916 bevor die gesamte Strecke am Stück mit dem Zug befahrbar war. Man benötigt für die gesamte Strecke eine reine Fahrzeit von ca. 160 Stunden und ihre durchschnittliche Geschwindigkeit liegt demnach bei ca. 58 km/h.


Baikalsee
Der Baikalsee – die blaue Perle Sibiriens - entstand vor etwa 25 Mio. Jahren durch einen schmalen Grabenbruch zweier tektonischer Platten. Die Ursache dafür liegt wohl über 100 Millionen Jahre zurück. Die Platte des heutigen Indien begann sich mit Eurasien zusammenzuschließen. Der dabei entstehende Reibungsdruck ließ an den Rändern das Himalajagebirge entstehen und knackte das nördliche Hinterland in mehrere tektonische Platten auf. An der Bruchstelle zweier solcher Platten wuchsen zunächst aus einer Hügellandschaft mit Erhebungen bis zu 500 Meter die Gebirgskämme auf über 1.000 Meter und höher. Dann kam es zu einem schmalen Bruch und die Bruchstelle dehnte sich immer weiter aus. Das Quell- und Flusssystem der Umgebung stellte sich um, begann die Öffnung zu füllen und ließ das größte Süßwasserreservoir der Erde entstehen. Entsprechend zweier Bruchlinien lassen sich im Untergrund des Sees heute drei große Becken unterscheiden, wobei das nördliche, flachere Becken später entstand. Dieser Bruchprozess ist bis heute nicht abgeschlossen.
Der Baikalsee wird jährlich etwa zwei Zentimeter breiter und tiefer. Der Baikalsee erstreckt sich auf einer Fläche von 31.500 Quadratkilometern in Ostsibirien, was in etwa der Größe Belgiens entspricht und die Oberfläche liegt 455 Meter über dem Meeresspiegel. Mit seiner Wassermasse von 23.600 Kubikkilometern beherbergt der Baikal über 20% der Süßwasserreserven der Erde und sein Wassereinzugsgebiet mit über 300 Zuflüssen umfasst etwa die Fläche Frankreichs. Als Symbol für die Natur des Baikal sieht man häufig die Baikalrobbe, die bekannteste Tierart für die Einzigartigkeit der Natur in diesem Gebiet. Aber die Liste der endemischen Tier- und Pflanzenarten am Baikal ist wohl so umfangreich, dass man sie in dieser Hinsicht nur mit den Galapagosinseln vergleichen kann. All diese Faktoren führten 1996 zur Entscheidung den See in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufzunehmen.


Jurten 
Eine Jurte ist die traditionelle Behausung der Nomadenvölker Zentralasiens, wie Mongolen, Kasachen, Kirgisen, usw. Die Jurte, mehr als nur einfach ein Zelt, hat sich im Laufe von Jahrtausenden entwickelt und ist so beschaffen, dass sie extremen Klimabedingungen trotzt. Im Winter hält sie warm, im Sommer ist es im Inneren schön kühl. Das Gerüst kann abgebaut, ganz einfach auf dem Rücken von Yaks, Pferden oder Kamelen transportiert und an einem beliebigen Platz wieder aufgebaut werden. Die über Jahrhunderte entwickelte Struktur erfordert weder Nägel noch muss sie am Boden festgemacht werden. Die Wände bestehen aus faltbaren Holzgeflechten, die mit Seilen in Kreisform zusammengehalten werden. In der Mitte wird mit Hilfe von zwei Streben eine Art Kuppel (genannt: Tonoo) aufgestellt, die die Dachstangen stützt. Die Anzahl der Wandelemente ist ausschlaggebend für die Bodenfläche der Jurte. Das Ganze wird mit Filz aus Schafwolle und einer wasserdichten Plane, die dekoriert werden kann, abgedeckt.

Praktische Reiseinformationen

Klima & Wetter
In den Sommermonaten Juli und August herrscht in Südkamtschatka maritimes, d.h. mildes und feuchtes Klima. Das Thermometer kann durchaus auf 20°C steigen. Zentralkamtschatka dagegen hat stark kontinentale Klimabedingungen und so sind die Temperaturen hier meist extremer und können im Sommer auch deutlich über 20°C steigen. Bedingt durch die jeweilige Höhenlage unserer Camps ist bereits ab Mitte August mit kühlen Abendtemperaturen zu rechnen, in Zentralkamtschatka (Tobaltschik) bereits mit erstem Frost. Es treten auch immer wieder Perioden längerer Feuchtigkeit auf. Ab September wird die Witterung merklich rauher und Nachtfröste werden häufiger.

Einreise
Ein Visum ist erforderlich. Bei der Einreise muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Eine Einladung aus Russland ist erforderlich. Ca. 8 Wochen vor Reisebeginn fordern wir die entsprechenden Unterlagen bei Ihnen an; bitte überprüfen Sie zwischenzeitlich die Gültigkeit Ihres Reisepasses. Wir bitten um Beachtung, dass wir nur Visa für Reisegäste mit angemeldetem Wohnsitz in Deutschland beantragen können. Unsere Gäste aus Österreich und der Schweiz wenden sich bitte an unten stehende Adressen der russischen Konsulate; bei Bedarf können wir auch Visumdienste empfehlen. Bis die Visa durch die Russische Botschaft ausgestellt sind, können mehrere Wochen vergehen. Bitte richten Sie sich darauf ein, dass Ihnen in dieser Zeit der Pass nicht zur Verfügung steht. Weitere Reise- und Sicherheitshinweise für Russland finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Währung
Die Währung in Russland ist der Rubel (RUB). Euro lassen sich in größeren Ortschaften wechseln. Allerdings nur Bargeld, Reiseschecks werden kaum eingelöst. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, mit EC-Karte Rubel aus dem Geldautomaten zu bekommen. Kreditkarten funktionieren nur eingeschränkt und dann nur mit Pincode. Die Einkaufsmöglichkeiten sind während dieser Reise sehr begrenzt und beschränken sich eher auf Naturalien. Apropos Geld und Einkauf: Da viele für uns selbstverständliche Dinge nicht oder nur schwer erhältlich sind, haben sich kleine "Schmankerl" wie ein guter Tee, Nescafé o. ä. für die Abende am Lagerfeuer und Müsliriegel für Wanderungen etc. sehr bewährt.

Stromversorgung
Sie benötigen keinen Adapter, um Elektrogeräte aus Deutschland überall nutzen zu können.

Gesundheit
Alle Standardimpfungen werden empfohlen. Bei direkter Einreise aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorzuweisen. Weitere medizinische Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Telefon
Die Landesvorwahl von Russland ist +7.

Zur Einstimmung auf Kamtschatka!