von Susanne Siegel

Die 10 schönsten Nationalparks in Kanada

Mit WIGWAM nach Kanada

Mit dem Kajak auf den Fjorden der Rocky Mountains

Ihre perfekte Kanada-Reise wartet schon auf Sie in unserem Reiseangebot. Ebenso finden Sie dort viele weitere hilfreiche Informationen zu Kanada.

22 Tage Naturreise Alaska & Yukon: Kenai Fjords, Klondike River, Wrangell St.Elias & Kluane Nationalpark
ab € 5.240,-
Zeichen für Naturreisen und Naturkundliche Reisen
20 Tage Erlebnisreise nach Neufundland und Nova Scotia, auf den Spuren der Schwarzbären, Karibus und Biber.
ab € 3450,-
Pictogramm für Expeditionen und Trekkingtouren bei Wigwam

Interessante Fakten über Kanada

Bevor wir die Schätze Kanadas - die 10 schönsten Nationalparks - vorstellen, noch ein paar interessante Fakten über dieses faszinierende Land:

  • Kanada ist nach Russland das zweitgrößte Land der Erde.
  • Es hat nach Venezuela und Saudi Arabien die drittgrößten Ölreserven aller Länder weltweit.
  • Kanada hat insgesamt mehr Seen, als alle anderen Länder zusammen (ca. 31.752 an der Zahl).
  • Vom weltweiten Waldbestand befinden sich 9% inKanada.
  • Es gibt insgesamt 47 Nationalparks in Kanada. Der größte Nationalpark ist der Wood-Buffalo Nationalpark mit 44.802 km².

Kanadischer Nationalpark Pass

Wer mehrere Nationalparks während seines Aufenthaltes besuchen möchte, kauft am besten den sogenannten "Discovery Pass". Hiermit können über 80 National- und Naturparks und auch historische Stätten besucht werden. Der Preis für eine Familie mit bis zu 7 Personen liegt bei einmalig ca. 100,00 €. Als Einzelperson zahlt ein Erwachsener ca. 50,00 €. Personen unter 18 Jahren besuchen die Parks kostenlos.

Bären beim Lachsfang beobachten im Katmai Nationalpark

Kanada - bekannt für Bären, Moose, Weißkopfseeadler, Wale und andere wilde Tiere - ermöglicht beinahe jeden Tag unglaubliche und einzigartige Naturerfahrungen. Wir haben versucht, die unserer Meinung nach 10 schönsten Nationalparks kurz vorzustellen. Keine leichte Aufgabe, denn einer ist schönder als der andere.

Cape-Breton-Highlands-Nationalpark

Der Cape-Breton-Highlands Nationalpark befindet sich in Nova Scotia im Norden der Kap-Breton-Inseln. Auf dem bekannten Cabot Trail wird man mit wundervollen Ausblicken auf den Ozean und die angrenzenden Berge belohnt. Das Hochplateau ist mit borealen Wäldern bedeckt, welche vor allem im Indian Summer mit den vielen Laubbäumen ein bezauberndes Bild abgibt. Im Nationalpark leben Schwarzbären, Elche und Weißkopfseeadler. Von den Wanderwegen aus (insgesamt gibt es 26 davon) können aber auch Wale und Basstölpel an der Küste beobachtet werden. Ob beim Camping, Wandern, Schwimmen und Fischen -  die Seele baumeln lassen in dieser Naturlandschaft ist ein einmaliges Erlebnis.

Auf unserer Reise "Neufundland & Nova Scotia - Welt der Wale" verbringen wir ein paar Tage im Cape Breton Nationalpark.

Die beste Reisezeit für den Indian Summer in Alaskas ist Ende August bis September

Terra Nova Nationalpark

Der Terra-Nova-Nationalpark befindet sich in den kanadischen Provinzen Neufundland und Labrador. Das Gebiet aus Regenmooren und Teichen ist bestens zum Wandern geeignet. Viele gute Wanderwege für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade laden für tolle Touren ein, auch mit dem Mountainbike. Dazu gibt es Kajak-Touren oder das Kanu-Camping, bei dem man mit dem Kanu von Campingplatz zu Campingplatz fährt (einfache Campgrounds ohne Komfort). Elche, amerikanische Nerze und auch Schneeschuhhasen sind hier beheimatet. Die größeren Säugetiere wie der Karibu, der Bär und der Hirsch können ebenfalls mit etwas Glück beobachtet werden. Seelöwen, Robben und auch Wale findet man an den Küstengebieten. Zudem ist hier eine sehr artenreiche Vogelwelt zuhause.

Auf unserer Reise "Neufundland & Nova Scotia - Welt der Wale" verbringen wir ein paar Tage im Terra Nova Nationalpark.

Bootsausflug Trinity Bay mit Walbeobachtung und Beobachtung von Seelöwen und Robben

Gros Morne Nationalpark

Im westlichen Teil der Insel Neufundlands liegt der Gros Morne Nationalpark. Die Landschaft ist geprägt von Buchten und Gebirgstälern, Sümpfen, Fjorden, Gletscherseen und Sandstränden. Die besondere Kombination aus geologischen Eigenschaften brachte dem Nationalpark den Titel "UNESCO Welterbe" ein. Die sogenannten "Tablelands" sind hierfür verantwortlich: eine wüstenartige und karge Landschaft mit rotem Gestein. Hier sieht man das tiefer gelegene Gestein des Erdmantels, welche durch Faltungen an die Erdoberfläche gehoben wurden. Dies ist nur an wenigen Orten auf der Erde zu sehen. Forschungen in den Tablelands konnten dadurch u.a. die Theorie der Plattentektonik bestätigen.

Auch hier ist das Wandern ein Muss, um die einzigartige Flora und Fauna hautnah zu erleben. Nicht nur die Tablelands, sondern auch die Region "Green Gardens" sind sehenswert. Im Kontrast zu den Tablelands erfährt man hier eine hohe Vegetationsdichte. Sogar fleischfressende Planzen wie die Schlauchpflanzengewächse, der Sonnentau und die Fettkräuter sind hier zu finden.

Eine weitere Besonderheit ist der Western Brook Pond. Dieser See enthält reinstes Süßwasser, war aber früher ein Fjord, welcher durch eine Erhebung der Küste in der Eiszeit vom Meer abgetrennt wurde. Ob bei einer Bootstour oder einer Wanderung: verpassen Sie nicht dieses Highlight!

Auf unserer Reise "Neufundland & Nova Scotia - Welt der Wale" verbringen wir ein paar Tage im Gros Morne Nationalpark.

Neufundland ist für Naturliebhaber ein wunderbares Land

Banff Nationalpark

Der Banff Nationalpark ist der erste Nationalpark Kanadas und gehört zur Provinz Alberta. Die wunderschöne Natur mit den faszinierenden Bergkulissen ist ein beliebtes Reiseziel für Outdoor-Begeisterte, Abenteuerlustige, Sportler und Kulturinteressierte gleichermaßen. So hinterließen die Ureinwohner ihre Spuren in der Landschaft. In der Nähe der Vermilion Lakes wurde in Camp ausgegraben, das 10.500 Jahre alt ist und von vorgeschichtlichen Stämmen betrieben wurde. Der Park umfasst drei Vegetationszonen: montanen Nadelwald, subalpinen Gebirgswald und alpine Tundra. Auch dieser Nationalpark ist Teil des UNESO Weltnaturerbes. Vor allem die kristallblauen Seen sind ein bekanntes Merkmal des Nationalparks.

Der Banff Nationalpark in Kanada lässt uns wundervolle Ausblicke auf türkisblaue Seen mit Bergpanorama erleben.

Yoho Nationalpark

Auch der Yoho Nationalpark gehört seit 1990 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die Berge gehören zu den Rocky Mountains, und zwar zu den westlichen der drei Hauptketten. Die wunderschöne Landschaft mit großen Wasserfällen, ausgewaschenen Felswänden und großen pittoresken Seen ist einzigartig. Vor allem der "Emerald Lake" mitten in einem dichten Fichtenwald und umgeben von 3.000 m hohen Bergen ist ein Highlight im Park. Seinen Namen erhielt der See aufgrund des türkisfarbenen Wassers. Ob mit dem Kanu auf dem See paddeln oder lieber bei einer Wanderung um den See (5,2 km; Dauer: ca. 2 Stunden) - hier kann man zahlreiche Tier- und Pflanzenarten entdecken. Grizzlybären, Schwarzbären, Wapitis, Kojoten, Elche und auch seltene Pumas sind hier beheimatet. Am häufigsten findet man aber die Schneeziegen. Im Sommer werden öfters Wanderwege aufgrund von einer zu hohen Bärenaktivität gesperrt. Der Mount Goodsir (3.525 m) ist der höchste Berg im Yoho Nationalpark. Daneben gibt es hier noch 27 weitere Berge mit einer Höhe über 3.000 m, wovon auch einige vergletschert sind.

Beliebtes Fotomotiv im Yoho Nationalpark in Kanada ist der Emerald Lake.

Jasper Nationalpark

Der Jasper Nationalpark gehört zu der Provinz Alberta und ist der größte Nationalpark in den Rocky Mountains. Auch er ist Teil des UNESCO Weltnaturerbes. Hier findet sich eine große Vielfalt des Tierreiches mit 1.300 verschiedenen Pflanzenarten und 53 Säugetierarten: Dickhornschafe, Pumas, Bergziegen, Elche, Schwarzbären & Grizzlys, Wapitis, Wölfe, Luchse und Kojoten sind hier beheimatet. Dazu kommen noch Insekten, Vögel und Fische. Im Tal des Maligne Rivers sind sogar die sehr seltenen Waldkaribus zu finden. Es ist außerdem der tiefste begehbare Canyon im Park und somit ein beliebter Ort für Eiskletterer. Jährlich findet dort der bekannte Maligne Canyon Ice Walk statt. Sehenswert ist außerdem der Athabasca River mit seinem gleichnamigen Gletscher und Wasserfällen. Ob paddeln, biken, campen und angeln - Aktivurlauber kommen hier auf ihre Kosten.

Blick auf den Athabasca Fluss während einer Wanderung im Jasper Nationalpark in Kanada.

Kluane Nationalpark

Gegründet 1976 mit einer Fläche von 22.016km2 gehört der höchste Berg Kanadas (5.959 m) zum Kluane Nationalpark, der Mount Logan. Der Kluane Nationalpark ist außerdem der viertgrößte Nationalpark Kanadas und der größte im Yukon. Auch finden sich hier die größten Eisfelder, über 2.000 Gletscher und die genetisch vielfältigste Grizzlypopulation. Große Teile seiner Fläche sind 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt worden. Seinen Namen erhielt er vom Kluane Lake, welcher mit einer Länge von 70 km der größte See im Territorium Yukon ist. Um den Kluane Nationalpark in vollem Umfang erleben zu können muss gewandert oder geflogen werden. Lesen Sie hierzu auch unseren Reisebericht von unserem Reiseleiter Tobias Metzger.

Es gibt perfekte Bedingungen für Wanderungen mit den verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Die Wege sind gut beschildert und ausgebaut. Des Weiteren bieten sich Mountainbiketouren an oder Rafting zwischen den mächtigen Gletschern auf dem Alsek River. Auch Kanufahren oder Flugsafaris sind beliebte Aktivitäten. Im Winter von Februar bis März kann man Skifahren oder Schneeschuhwandern, Eisfischen, mit dem Hundeschlitten fahren oder mit einem Schneemobil die Gegend erkunden.

Auf unserer WIGWAM Reise "Gletscher, Glod & Grizzlys" verbringen wir ein paar Tage im Kluane Nationalpark.

Mit einem Buschflieger das UNESCO Welterbe, den Kluane Nationalpark erleben

Forillon Nationalpark

An der Spitze der Gaspésie-Halbinsel in Quebec befindet sich der Forillon Nationalpark. Das Schutzgebiet hat einen sehr marinen Charakter mit den zahlreich vorkommenden Seevogelarten. Hier sind aber auch Rotluchse, Elche, Schwarzbären, Waldmurmeltiere und Baumstachler beheimatet. Am Wasser findet man Kegelrobben und Seehunde. Neben bewaldeten Mittelgebirgszügen und Stränden von Kalksteinklippen umgeben gibt es auch pittoreske Dünen und Feuchtgebiete zu entdecken. Ein vor allem im Sommer beliebter Ausflug ist ein Besuch des Dorfes Percé direkt an der Küste. Hier befindet sich der 443 Meter lange und bis zu 88 Meter hohe durchlöcherte Percé Rock. Dieser besteht aus rotem Kalkstein und ist bei Ebbe zu Fuß zu erreichen.

Der markante Percé Rock im Forillon Nationalpark in Kanada

Waterton Lakes Nationalpark

Im Vergleich zu den anderen kanadischen Nationalparks ist der Waterton Lake NP verhältnismässig klein. Er liegt im Süden von Alberta, ca. 270 km von Calgary entfernt. Sein Name hat er von den drei Seen bekommen: Upper, Middle und Lower Waterton Lakes. Er beheimatet eine vielfältige Tierwelt. Es wurden bisher über 60 Säugetierarten, 250 Vogelarten, 24 Fischarten und ca. 10 Arten von Amphibien und Reptilien gezählt. Von Pumas, Wölfen, Grizzly- und Schwarzbären über Elche, Maultiere, Wapiti- und Weißwedelhirschen, Bisons, Schneeziegen und Dickhornschafen ist hier einiges geboten in diesem grenzübergreifenden Ökosystem.

Bei Wanderungen, beim Klettern, Angeln oder einer Paddeltour lässt sich die Flora und Fauna am besten erkunden. Im Herbst besticht der Park außerdem durch das goldgelbe Farbenspiel der Lärchen und Pappeln. Im Winter kann man mit den Ski oder Schneeschuhen die Natur erkunden oder sogar Eisklettern. Auch dieser kanadische Nationalpark zählt zu den UNESCO Weltnaturerben.

Wanderung durch Alaskas Wildnis mit Blick in die Alaska Range

Point Pelee Nationalpark

Der Point Pelee Nationalpark sticht durch seine ökologische Vielfalt aus den anderen heraus. Es ist der südlichste kanadische Nationalpark und auch der erste, bei dem der Naturschutz implementiert wurde. Vor allem für Vogelliebhaber ist dieser Park ein Highlight. Und im Herbst kommen die wunderschönen Monarchfalter auf ihrer Wanderung ´gen Süden in den Park. Ungefähr ab Ende August bis Anfang Oktober sind die Schmetterlinge im Park zu bewundern. Sie ruhen sich aus bevor Sie ins 4.000 km entfernte Mexiko weiterfliegen. Außerdem sorgt nachts der dunkle Himmel in Point Pelee für sagenhafte Sternenbeobachtungen. Ein weiterer besonderer Besuch ist hier ein Ausflug zum südlichsten Punkt des kanadischen Festlandes.

Auf ihrem Weg in den Süden machen die Monarch Falter im Point Pelee Nationalpark Halt.

Lust auf Kanadas Nataionalparks bekommen?

Für Naturliebhaber, die gerne aktiv die Landschaft erkunden, bieten Kanadas Nationalparks unendlich viele Möglichkeiten. Unsere beliebten Kanada Reisen bieten Ihnen viele Highlights und Erlebnisse. Wenn Sie auf unserer Übersicht für Kurzentschlossene keinen passenden Reisetermin zu Ihrer Wunschreise finden, kontaktieren Sie am besten kurz unsere Experten Freddy und Hendrik unter der Telefonnummer 08379/ 920 60. Die beiden geben Ihnen gerne Auskunft über die aktuelle Buchungssituation und beraten Sie zu all Ihren weiteren Fragen zu den Reisen.

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