Kasachstan "Beyond Silk" mit Regina Kuhn
Highlights
Wandern im Kasachischen Altai-Gebirge mit Sicht auf das Belucha-Massiv
Türkisblaue Kolsai-Seen & Sharyn-Canyon
Übernachtung in Hotels, bei Gastfamilien und im Zelt
Möglichkeit zum Baden in Naturquellen und urigen Banjas
Ursprüngliche Natur und abenteuerliche Strecken
Pionier- und Entdeckerreise für Abenteurer
Dort, wo die Seidenstraße von Europa aus gesehen endet, findet unsere Reise ihren Anfang: In Almaty. Wir entdecken die mythenreichen Kolsai-Seen, Berge und Tannenwälder im Tien-Shan Gebirge und den Scharyn-Canyon. Nach 9 Tagen im Süden des Landes fliegen wir ins kasachische Altaigebirge. Ursprüngliche und touristisch wenig erschlossene Wege führen uns an den Fuß des Belucha-Massivs, an sagenumwobenen Täler, Flüsse und Bergketten.
Die Unterkünfte variieren zwischen Hotels, Gastfamilien und Zelten. Die Verpflegung reicht von Hausmannskost über Schaschlik und Brot am Straßenrand, bis zu Picknicks oder auch mal einem Restaurantbesuch.Wir sind stets unterwegs mit örtlichen Führern oder Privatleuten und bewegen uns teilweise mit Allradfahrzeugen und natürlich zu Fuß. Im Stile einer Expedition waschen wir uns in urigen Banjas. Für die Reise ist ein Höchstmaß an Flexibilität erforderlich. Mit einer abenteuerlichen Einstellung, Bereitschaft zum Komfortverzicht und Offenheit für physische Anstrengung[nbsp]haben wir die Möglichkeit auf unerwartete Begegnungen und nachhaltige Eindrücke der beeindruckenden Landschaften Kasachstans.
MOBILITÄTSHINWEIS
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise aufgrund der Besonderheiten des Zielgebietes und der Aktivitäten vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.
Landesspezifische Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Kasachstan
Reiseverlauf
Flug nach Almaty, mit Ankunft nachts oder am Morgen am Tag 2. Am Flughafen Almaty angekommen, werden wir abgeholt und zu unserm Stadthotel gebracht. Tag 2 gilt der sanften Landung in Kasachstan und wir machen uns einen ersten Eindruck von der größten Stadt des Landes, panoramisch geschmückt durch das[nbsp]Tien-Shan-Gebirge.
2xÜN im Hotel in Almaty
Wir verlassen die Stadt und fahren zum großen Almaty-See, einer der wichtigsten Trinkwasserquellen der Almatiner. Der See liegt auf ca. 2.500m Höhe und hat seine Entstehung einem alten Gletscher zu verdanken. Wir unternehmen einen kleinen Spaziergang am See und machen uns dann auf den Weg zu unserer gemütlichen Bergunterkunft auf 2000m Höhe. Auf der Fahrt halten wir am weltberühmten Eislaufstadion Medeo, umgeben von den über 4000m hohen Bergen des Transili-Alatau Nationalpark.
1xÜN im Berg-Hotel / Fahrzeit ca. 3 Std. / Wanderung: 10km, ↑↓ ca. 500 Hm., Gehzeit ca. 5 Std.
Hier nehmen wir uns Zeit uns an die Höhe zu gewöhnen und die Berge und Tannenwälder des Transili-Alatau zu erkunden. Wir wandern zum Wasserfall „Adlers Nest“ (ca. 2.500m) und steigen hoch zum und über das Skigebiet „Shymbulak“, das auch mit einer Gondelbahn zu erreichen ist. Bei passenden Wetterverhältnissen haben wir die Möglichkeit zum Tujuk-Su Gletscher, dem daneben liegenden See (3.500m) oder zum Peak Shymbulak (3.450m) zu wandern. Tujuk-Su bedeutet im Kasachischen soviel wie sauberes Wasser und bezeichnet den größten Gletscher in diesem Gebiet. Mit etwas Glück begegnen wir den Bewohnern der kasachischen Höhen: Murmeltieren, Steinböcken, Bergfasanen und Adlern. Die Abende lassen wir am Kamin oder Lagerfeuer mit Sicht auf die Berge ausklingen.
2xÜN im Berg-Hotel /Wanderungen zwischen 10km -18 km, ↑↓ 500 - 1.500 Hm., Gehzeit ca. 4 - 8 Std.
Am 6. Tag beginnt unsere nomadische Reise in den Osten der Almaty-Region. Wir brechen in Richtung der 44km langen Trugen-Schlucht auf, die durch ihre vielen Wasserfälle und Nadel- und Mischwälder begeistert. Nach dem Einchecken in unserer Unterkunft wandern wir nachmittags zum Wasserfall Kairak, einem der höchsten Wasserfälle der Region. Am nächsten Tag gewinnen wir einen kleinen Eindruck von der Größe Kasachstans, indem wir eine lange Fahrt in unserem Allradfahrzeug unternehmen. Wir fahren auf die Assy-Hochebene (2.560m), schauen uns die Assy-Turgen Sternwarte an, deren berühmtes Spiegelteleskop seit 1981 in Nutzung ist und passieren den Stausee Bartogai. Unser Nachtlager befindet sich heute unter Millionen von Sternen über dem Mond-Canyon.
1xÜN im Wander-Gasthaus / 1xÜN im Zelt-Camp / Fahrzeiten variieren zwischen ca. 3-8 Std./ Wanderung: 15km, ↑↓[nbsp]ca. 500 Hm.
Der gigantische Ausblick auf den 370m tiefen und etwa 90km langen Sharyn Canyon macht uns die Kraft der Natur aufs Neue bewusst. Wanderungen am gleichnamigen Fluss und im Tal der Schlösser sind geschmückt von den strahlenden Brauntönen Kasachstans. Im Kontrast dazu bewegen wir uns bei den drei Kolsai-Seen wieder in grünen Gefilden. Laut Legende waren die drei Seen einst Schwestern, die sich in einen jungen Mann verliebten. Um die gegenseitige Liebe aller zu erfüllen, verwandelte ein Schamane sie in drei Seen und den jungen Mann in einen Bergfluss, der seitdem jahraus - jahrein die Kolsai-Seen mit frischem Tauwasser nährt.
Am Tag 10 sehen wir uns in der Gegend noch einen See an, den durch einen Erdrutsch entstandenen Kaindy-See. Abgestorbene Tien-Shan Fichten stehen bis heute malerisch im Wasser. Wir verlassen unsere Familienunterkunft im Dorf Saty und statten auf dem Rückweg dem Canyon einen letzten Besuch ab. Wir übernachten wieder in Almaty, um am nächsten Morgen unseren Flug in den Nordosten anzutreten.
2xÜN in privaten Familienunterkünften / 1xÜN im Hotel in Almaty
Fahrzeit am Canyon ca. 3-4 Std. / Fahrzeit Sharyn Canyon nach Saty (Dorf der Familienunterkunft) ca. 2-3 Std.
Wanderungen Canyon:[nbsp]Gehzeit ca. 3 Std.
Wanderung zum 2. Kolsai-See: 16km, ↑↓ 450 Hm., Gehzeit ca. 6 Std.
Bei früher Ankunft in Ust’-Kamenogorsk (Öskemen), werden wir von unserem neuen Gastgeber abgeholt und fahren in den ca. 400km entfernten Ort Uryl’. Uryl’ ist im Gebirge Tarbagatai gelegen und ein zentraler Ausgangspunkt für unsere beeindruckende Zeit im kasachischen Altai. Die Fahrt auf herausfordernden Straßen mit Erhebungen von z.T. 180 Grad Winkeln ist geschmückt von atemberaubenden Panoramen des westlichen Altai. Wir genießen den Blick vom Osinovskij-Pass und lassen die Landschaft auf uns wirken. In Uryl’ erwarten uns täglich typisch altaische Hausmannskost und eine wohltuende russische Banja. Die nächsten Tage übernachten wir im Privathaus unseres Gastgebers[nbsp]und/oder auf dem Heuboden in seiner Scheune.
6xÜN in privater Unterkunft in Uryl’ / Fahrzeit ca. 7-8 Std.
Über eine Hängebrücke fahren wir auf die rechte Seite des Flusses Buchtarma, durchqueren dichte Birkenwälder und gelangen ins Tal der Zaren. Dort befindet sich das historisch-archäologische Gebiet Berel’. Hier haben wir nun die Chance Kultur und Lebensweise der Zeit 300 v.Chr. zu entdecken. Ein Museum und die Ausgrabungen der Hügelgräber der Eisenzeit des Altai bezeugen, wie Zaren und Krieger mit ihren Pferden bestattet wurden. 2017 fand man bei einer Ausgrabung eine Kriegerin, die nun als Steppen-Amazone bekannt ist. Nach der ausführlichen Besichtigung der Kulturstätte kehren wir zurück nach Uryl’ und lassen den Tag mit einem Spaziergang ums Dorf ausklingen.
Fahrzeit ca. 1 Std.
Stets am Fluss Buchtarma entlang fahren wir ca. 50 km bergauf durch Kiefernwälder zum Kurort der Rachmaninov-Quellen auf eine Höhe von 1.800 m. Wenn möglich unternehmen wir eine Wanderung zum Radostnyi-Pass („Der Fröhliche“, ca. 2.500 m), die uns mit einer Sicht auf den sagenumwobenen, höchsten Berg Sibiriens belohnt: den Belucha! Umgeben vom Bergmassiv Katun strahlt der 4.506 m hohe „Dreikopf“ an der Grenze zwischen Kasachstan und Russland eine mächtige Präsenz aus. Die Wanderroute führt mit Blick auf den Rachmaninov-See wieder zurück zu dessen Westufer. Unter den richtigen, gesundheitlichen Voraussetzungen können wir uns im heilenden Thermalwasser der natürlichen Quellen erholen.
Bei Möglichkeit 1xÜN in der Kureinrichtung oder Rückfahrt nach Uryl’ / Fahrzeit ca. 5 Std. (Hin- und Rückfahrt) / Gehzeit ca. 4-5 Std. /↑↓ 500-700 Hm.
Auch heute widmen wir uns nochmal dem Katun-Kamm und dem Belucha. Wir fahren Richtung Westen und erreichen nach einiger Zeit die sog. Österreichischen Straße, die 1916 von österreichisch-tschechischen Kriegsgefangenen lediglich unter Anwendung von Spaten und Spitzhacken gebaut worden war. Entlang der Österreichischen Straße wandern wir durch Kiefernwälder zum Burchat-Pass und bewundern erneut den Belucha in der Ferne.
Fahrzeit ca. 2-3 Std. / Wanderung: ca. 14 km, ↑↓ bis zu 1.000 Hm., Gehzeit nach Wunsch (Teilstrecke kann gefahren werden)
Wir fahren in den Norden Uryl's, um den sogenannten "Karpfen-See" zu bewundern. Der See hat eine Größe von lediglich 4 x 400 m, beherbergt aber die größten Karpfenarten der Region, die bis zu 3 kg schwer werden können. Umgeben von Bergen und Zedernwald spiegelt sich bei klarem Wetter auch der Belucha im Wasser. Wir unternehmen Spaziergänge und Wanderungen um den See herum und in die umliegende Landschaft, genießen die frische Altai-Luft, bereiten uns ein Picknick am Ufer und kehren nach Uryl' zurück.
Fahrzeit ca. 4 Std. / Gehzeit ca. 3-5 Std.
Zum Abschluss unseres Altai-Aufenthalts wandern wir unweit von unserem Aufenthaltsort durch das Tarbagatai-Gebirge, bis wir im Nachbardorf Dzhambul wieder abgeholt werden. Die Wanderung führt[nbsp]durch rotes Granitgestein und zu einem Pass mit Aussicht in die beeindruckende Landschaft. Spätestens jetzt wird uns klar, warum das Altai als "Goldene Berge" übersetzt wird und das Gebiet als Zentrum der Welt gilt. Wir verbringen einen letzten Abend bei unserem Gastgeber in Uryl’ mit Banja und gemütlichem Abendessen.
Am Tag 17 Fahrt nach Ust’-Kamenogorsk über eine andere Route mit Fährfahrt.
1xÜN im Hotel /Fahrzeit ca. 7-8 Std.
Am Tag 18 Rückflug und Ankunft in Deutschland.
Dort, wo die Seidenstraße von Europa aus gesehen endet, findet unsere Reise ihren Anfang: In Almaty. Wir entdecken die mythenreichen Kolsai-Seen, Berge und Tannenwälder im Tien-Shan Gebirge und den Scharyn-Canyon. Nach 7 Tagen im Süden des Landes fliegen wir ins kasachische Altaigebirge. Ursprüngliche und touristisch wenig erschlossene Wege führen uns an den Fuß des Belucha-Massivs, an sagenumwobenen Täler, Flüsse und Bergketten.
Die Unterkünfte variieren zwischen Hotels, Gastfamilien und Zelten. Die Verpflegung reicht von Hausmannskost über Schaschlik und Brot am Straßenrand, bis zu Picknicks oder auch mal einem Restaurantbesuch. Wir sind stets unterwegs mit örtlichen Führern oder Privatleuten und bewegen uns teilweise mit Allradfahrzeugen und natürlich zu Fuß. Für die Reise ist ein Höchstmaß an Flexibilität erforderlich. Mit einer abenteuerlichen Einstellung, Bereitschaft zum Komfortverzicht und teils physische Herausforderungen haben wir die Möglichkeit auf unerwartete Begegnungen und nachhaltige Eindrücke der beeindruckenden Landschaften Kasachstans.
MOBILITÄTSHINWEIS
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise aufgrund der Besonderheiten des Zielgebietes und der Aktivitäten vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.
Landesspezifische Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Kasachstan
Reiseverlauf
Flug nach Almaty, mit Ankunft nachts oder am Morgen am Tag 2. Am Flughafen Almaty angekommen, werden wir abgeholt und zu unserm Stadthotel gebracht.
Tag 2 gilt der sanften Landung in Kasachstan und wir machen uns einen ersten Eindruck von der größten Stadt des Landes, welche malerisch von dem Tien-Shan-Gebirge umgeben wird. Die zentral gelegene Moschee, orthodoxe Himmelfahrt-Kathedrale, umgebaute ehemalige Kaufmannshäuser und der Medeo Sportkomplex sind nur einige der Sehenswürdigkeiten Almatys.
2xÜN im 4* Hotel (F)
Heute führt die Reise ins idyllische Turgen-Tal. Das Tal, geformt vom Bergfluss Turgen, gehört zum Nationalpark Ile-Alatau und erstreckt sich über 44 Kilometer mit einer Tiefe von bis zu 920 Metern. Wir unternehmen eine mehrstündige Wanderung im Naturparadies mit klaren Bergbächen und dem Wasserfall Kairak, eingebettet in eine abwechslungsreiche Wald- und Wiesenlandschaft.
1xÜN im 4* Hotel (F)
Wanderung: 9 + 9km, ↑↓ ca. 55 Hm, Gehzeit ca. 5 Std.
Am Morgen brechen wir auf, um den ersten Nationalpark Kasachstans, Altyn-Emel zu erkunden. Über eine Fläche von 520.000 Hektar umfasst er die westlichen Ausläufer des Dschungarer Alatau sowie die kahlen Berge Katutau, Aktau und Ulken. In einem stark kontinentalen Klima haben wir die Möglichkeit die üppige Tier- und Pflanzenwelt zu bewundern. Wacholder, Schwingel und grannenlose Trespen, Steinböcke und verschiedene Schafarten sind nur einige Beispiele für das Arten-Reichtum dieser Gegend.
Weiter geht es zu unserem Gasthaus in Baschi und den 180 m hohen und 3 km langen „Singenden Dünen“. An was erinnern uns wohl die Geräusche des sich bewegenden Sandes?
Am nächsten Tag unternehmen wir eine Wanderung rund um den Kattutau-Berg. Dieser liegt in den Aktau-Bergen, die sich im Osten bis nach China und im Norden bis zum Altai-Gebirge erstrecken. Durch Gesteinsvariationen von weiß über beige bis hin zu rotbraunen Farbnuancen werden die Aktau-Berge auch „weiße Berge“ genannt und mit einer Mondlandschaft verglichen.
Fahrt: ca. 400km (Tag 4) ca. 200km (Tag 5)
2x Übernachtung in einfachem Gasthaus ( 1 D/WC für 2 Zimmer) (2xF/P/2xA)
Der größte Canyon Zentralasiens, Tscharyn-Canyon, wird oft als Tal der Schlösser bezeichnet und mit dem Grand Canyon in Arizona verglichen. Auf dem Weg in den Kolsay-Koldery-Nationalpark erwarten uns am Canyon märchenhafte Ausblicke auf die stark abgetragenen roten Sandsteinfelsen. Am Ende des Tages steht ein Besuch des ersten Alpinsees Kolsay (1818 m) auf dem Programm, bevor wir in unserem neuen, familiengeführten Gasthaus einkehren.
Fahrt: ca. 250km
1x ÜN in einfachem Gasthaus (F/A)
Am Morgen unternehmen wir einen Ausflug zur Kajindy-Schlucht und besuchen den Kajindy-See (1.867 m). Vor vielen Jahren verschüttete eine Mure den Ausgang eines Tales, wodurch sich der Fluss zu einem See staut und die Baumspitzen noch heute aus dem 30 Meter tiefen Wasser ragen.
Am Abend kehren wir nach Almaty zurück.
Fahrt: ca. 300km
1x ÜN im 4* Hotel (F)
Zeit den Süden Kasachstans zu verabschieden und mit unserem neuen Team weiterzureisen. Es geht nach Ust-Kamenogorsk (kasachisch: Oeskemen), der Hauptstadt Ost-Kasachstans.
In Jeeps geht es über den Osinovskiy Pass nach Kanton Karagai im Altai Gebirge, auch „Goldene Berge“ genannt. Wir passieren das Buchtarminskoye Wasserreservoir und landen im in der Sowjetzeit entstandenen Dorf Katon-Karagai. Der lokale Markt ist bekannt für Produkte aus Wald und Landwirtschaft wie Honig, Kräuter, Tinkturen, Pinienkerne und vielem mehr.
Inlandsflug
Fahrt: ca. 390 km auf Asphalt
1x ÜN im Gasthaus (2er/3er Zimmer, geteiltes Bad) (F/A)
Im folgenden Altai-Teil der Tour werden uns optional kleine Wanderungen bis zu 5km und kaum Höhenunterschieden angeboten. Das Gelände ist meist uneben und die Fahrstrecken beinhalten viele Schotterstraßen und Schlaglöcher. Wir bitten hier um ein Höchstmaß an Flexibilität, allzeitbereite Outdoor-Ausrüstung, Abenteuergeist, Neugier und Offenheit.
Mit unseren Jeeps und zu Fuß erkunden wir heute das historisch-archäologische Gebiet Berel’. Hier haben wir nun die Chance Kultur und Lebensweise vorchristlicher Nomadenzeit zu entdecken. Die über 100 Grab- und Gedenkstrukturen gehörten dem königlichen Adel. Bei späteren Ausgrabungen sollen der „Goldene Hügel der Könige“ und auch eine Kriegerin, auch als Steppen-Amazone bekannt, entdeckt worden sein. Auf der Strecke halten wir nach Möglichkeit an verschiedenen Aussichtspunkten und genießen die Ursprünglichkeit unserer Umgebung in Ost-Kasachstan. Nach der ausführlichen Besichtigung der Kulturstätte kehren wir zurück nach Kanton-Karagai und lassen den Tag mit einem Spaziergang ums Dorf ausklingen.
Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug zum Yasewoye Wasserfall und Yasevoye See. Der See hat eine Größe von lediglich 4 x 400 m, beherbergt aber die größten Karpfenarten der Region, die bis zu 3 kg schwer werden können. Umgeben von Bergen und Zedernwald spiegelt sich bei klarem Wetter auch der Belucha im Wasser. Die Hügel- und Zedernwaldlandschaft, frische Altai-Luft und das Geräusch fließenden Wassers haben oft eine beruhigende Wirkung und nirgends schmeckt das Picknick so gut wie in unberührter Natur. Vielleicht ist auch eine Bootsfahrt auf dem See möglich (optional).
Fahrt: ca. 30-40 km nicht asphaltierte Straßen und 100 km asphaltierte Straßen (Tag 9) ca. 40 km unbefestigte, 90 km Asphaltstraße (Tag 10)
Zu Fuß: bis zu 5km möglich für Fotos und Erkundungen.
2x ÜN in einfachem Gasthaus (2er/3er Zimmer, geteiltes Bad) (2xF/2xP/2xA)
Über Gebirgspässe und am Kara-Koba-Fluss entlang führt uns die heutige Weiterreise zum wahrscheinlich bedeutendsten Gewässer im Altai: dem Markakol-See. Markakol liegt eingebettet von Gebirgsketten auf 1.450 Metern. Mit einer Länge von 38 Kilometern, einer Breite bis 20 Kilometern und der Maximaltiefe von 30 Metern ist er einer der größten Wasserkörper in dieser Region. Rund 30 große Flüsse speisen den Markakol-See, während nur der Kalzhyr-Fluss das Wasser abführt. In der Region leben etwa 55 Säugetierarten, darunter Bären, Luchse, Marale, Rehe, Murmeltiere und sibirische Steinböcke. Besonders bemerkenswert sind die Fischotter und Schneeleoparden, die in dieser Gegend vorkommen, sowie einige Exemplare der sibirischen Bergziege. Die alpine Zone beherbergt zudem seltene Tiere wie den Vielfraß und den Zobel.
Fahrt: ca. 200km
Zu Fuß: bis zu 5km möglich für Fotos und Erkundungen.
1x ÜN in einfachem Gasthaus (2er/3er Zimmer, geteiltes Bad) (F/P/A)
Wir packen unsere Koffer und fahren über den Mramorny-Gebirgspass durch einzigartige Felsformatioonen und Flussgegenden wie die 7km lange Ashutas-Schlucht oder den in China entspringenden schwarzen Irtytsch-Fluss. Der „Mramorny“ bedeutet übersetzt "marmorartig" und bezieht sich auf die charakteristischen Gesteinsformationen, die in der Umgebung zu finden sind. Der Ashutas Saurus ist besonders interessant für Paläontologen und Geologie-Enthusiasten. Diese Region ist bekannt für ihre einzigartigen geologischen Formationen und die Vielzahl an Fossilien und bietet Einblicke in die Erdgeschichte und die Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten.
Abends kommen wir in unsere Unterkunft am Fuße des Saur-Gebirge an, was ein authentisches Erlebnis der kasachischen Kultur bietet. Der Ort bietet auch Möglichkeiten zur Panto-Behandlung, die eine wohltuende Erholung und Regeneration fördern. Mit etwas Glück heizen wir hier eine authentische Banja (Sauna) ein.
Fahrt: 70 km nicht asphaltiert, 140 km asphaltiert
Zu Fuß: bis zu 5km möglich für Fotos und Erkundungen.
1x ÜN in einfachem Gasthaus (2er/3er Zimmer, geteiltes Bad) (F/P/A)
Der Legende nach wird Kiin-Kerish als „Stadt der Geister“ bezeichnet, ist heute aber auch eine der bedeutendsten paläontologischen Fundstätten in Europa und Asien. Wissenschaftler schätzen ihr Alter auf etwa 15 bis 30 Millionen Jahre und schmücken sich mit zahlreichen Funden von Pflanzenabdrücken und Überresten von Wirbeltieren aus dem Mesozoikum. Viele Menschen glauben, dass der Canyon eine besondere Energie ausstrahlt, was möglicherweise der Grund für die Durchführung von Opfer-Ritualen in der Antike war.
Nur 32 Kilometer von der Kiin-Kerish-Senke entfernt, am Ufer des Zaisan-Sees, befindet sich die „Shekelmes-Schlucht“, auch bekannt als das „Schloss der Berggeister“. Diese Schlucht zeichnet sich durch lehmige und sandige Berge aus, die durch Regen verwittert und in faszinierenden Formen geformt wurden. An den Ufern sammeln viele Touristen Souvenirs in Form von transparentem Gips, der von den Wellen des Sees geschliffen wurde. Diese Orte sind die Heimat von Pelikanfamilien und großen Kormoranen, die sich gerne am Sandstrand sonnen.
Mit etwas Glück erleben wir einen farbenreichen Sonnenuntergang und schlafen beim herben Duft der Wüstenkräuter, einer warmen Brise und dem sanften Rauschen der Wellen in unseren Zelten ein.
Fahrt: 50 km nicht asphaltiert, 150 km asphaltiert
Zu Fuß: bis zu 5km möglich für Fotos und Erkundungen.
1x ÜN im Zelt (F/P/A)
Heute geht es zurück nach Oeskemen, jedoch nicht ohne weitere abenteuerliche Landschaften auf dem Weg. Wir packen unsere Zelte zusammen und begeben uns in Richtung Fähre über den Bukhtarma-Stausee. Neugierige Möwen, Muscheln und das angenehm warme Wasser lassen uns noch ein Stück Urlaubsfeeling mitnehmen. Unsere Fahrt geht entlang des Irtytsch-Tals vorbei an mehreren sibirischen Seen, bis wir uns wieder der Hauptstadt Ost-Kasachstans nähren. Wer freut sich auf eine Dusche im Hotel?
Fahrt: 75 km nicht asphaltiert, 280 km asphaltiert
1x ÜN Hotel (F/P)
Wir boarden wieder einen Inlandsflug nach Astana und lassen dort den letzten Tag in Kasachstan ausklingen.
Astana, die Hauptstadt von Kasachstan, wurde 1997 zur Hauptstadt des Landes ernannt und ist bekannt für ihre moderne Architektur und beeindruckenden Bauwerke. Die Stadt hat sich seitdem stark entwickelt und ist ein wichtiges politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum in Zentralasien.
Wir entdecken auf eigene Faust die Hauptstadt. Ihre Reiseleitung organisiert gerne einen begleiteten Ausflug oder gibt Ihnen Tipps für eigene Unternehmungen.
1x ÜN Hotel (F)
Heute steht die Reise nach Hause an oder optional die Verlängerung in Astana.
Die Reise im September wird in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt: erst Nord-Osten, dann Süden.
Teilnehmer
Gruppengröße: 9 - 12Leistungen
Reisleitung
▸ deutschsprachige WIGWAM-Reiseleitung
▸ lokale Fahrer und örtliche Guides
Aktivitäten / sonstige Leistungen
▸ Sämtliche ausgeschriebene Ausflüge und Wanderungen, teilweise mit örtlichen Guides
▸ Sämtliche Eintritts- und Nationalparkgebühren lt. Programm
Übernachtungen
▸ 8xÜN in landestypischen 3* und 4* Hotels
▸ 7xÜN in Gästehäusern
Mahlzeiten
▸ 15x Frühstück, 11x Mittagessen/Picknick, 7x Abendessen
Beförderung
▸ Sämtliche Transfers und Tagesausflüge in privaten Kleinbussen und teilweise Allrad-Fahrzeugen
OPTIONALE LEISTUNGEN
▸ Einzelzimmerzuschlag: € 380,- (8 Hotelnächte)
▸ Einzelzimmerzuschlag in Gästehäusern auf Anfrage
▸ Internationale Flüge nach Almaty / ab Astana (über uns buchbar ab ca. € 850,-)
▸ Inlandsflüge nach / ab Oeskemen ab ca. € 300,-
▸ Derzeit bekannte Flughafensteuern & Sicherheitsgebühren
▸ persönliche Ausgaben, Trinkgelder, nicht enthaltene Verpflegung und fakultative Ausflüge
Termine
2027
2028
Preise
16 Tage Landprogramm ab Almaty / bis Astana: ab € 4.380,-
Einzelzimmeraufpreis:€ 380,- (8 Hotelnächte)
Kleingruppenaufpreis bei 6-8 Personen: € 350,-
* umgekehrter Reiseverauf
Wichtiger Hinweis zur Durchführung und Teilnehmerzahl
WIGWAM Tours kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen bis spätestens 30 Tage vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurücktreten
Kontakt
Gerne beraten wir Sie persönlich und erstellen Ihnen das passende Angebot für Ihre Reise nach Nordamerika, Ozeanien, Grönland, Island, den Kaukasus oder Zentralsien!
Alastralien
E-Mail: alastralien@wigwam-tours.de
Telefon: +49 8379 920 610