von Susanne Siegel

Die beste Reisezeit in PATAGONIEN

Tipps von unserem Patagonien Experten Franz Schubert*

Welchen Reisetermin soll ich auswählen?

Wir von WIGWAM Natur- & Expeditionsreisen finden, dass die nachlesbaren Reisezeit-Empfehlungen immer etwas sehr allgemein dargestellt werden. Deshalb geben wir Ihnen hier detailliert Wetter-& Klimainformationen – direkt aus dem Reiseland. Denn jedes Land hat doch seine ganz eigene „beste Reisezeit“. Es kommt immer darauf an, was Sie als Reisender „wo“ erleben möchten. In der Nebensaison sind z.B. immer viel weniger Touristen unterwegs, das macht Naturreisen noch intensiver.

Patagonien

Oktober bis März

Temperatur zwischen 3 bis 14 Grad

Regen 70 mm im Durchschnitt

Wind 26 km

Patagonien ist bekannt für konstante Winde und gelegentliche Regen bei tiefen Temperaturen. Die letzten Jahre über kletterte das Thermometer jedoch auch über die 30 °C Marke. Lange Schlechtwetterphasen sind dabei eher die Ausnahme, das Wetter wechselt einfach oft. Ständig ist man dabei seine Kleidung den Gegenbenheiten anzupassen. Im Frühlingsmonat Oktober liegen die Temperaturen zwar noch im Keller aber die verschneiten Berge sind für Fotografen besondes attraktiv. Im März neigt sich der Sommer bereits dem Ende zu, dafür beginnt die Pflanzenwelt mit ihren bunten Farben. Im Januar und Februar sind Sommerferien in Chile und dementsprechend viele Leute unterwegs. Auf der Halbinsel Valdez sind zwar das ganze Jahr über Tiere zu beobachten, Wale lassen sich allerdings nur von Juli bis Dezember sehen.

 

Carretera Austral

Oktober bis März

Temperatur zwischen 8 und 17 Grad

Regen 400 mm

Die Beliebtheit der Carretera Austral steigt genauso rasant wie ihre Durchschnittstemperaturen. Das Wettergeschehen in diesem Naturparadies errinert ein wenig an das südliche Bayern. Gerade in den Sommermonaten Januar und Februar füllen sich die Parks und Wanderwege. Vom Wetter her sind dies allerdings auch die stabilsten Monate. Scheue Tiere wie die Andenhirsche lassen sich wiederum besser im Frühjahr oder Herbst beobachten. Mit Schlechtwetter sollte immer gerechnet werden und Regenkleidung stets mit sich geführt werden. Regen in einem Regenwald als Schlechtwetter zu bezeichnen ist allerdings ein wenig widersprüchlich.

Atacama

April bis November

Putre: Temperatur -4 bis 10 Grad

Kein Regen

San Pedro de Atacama: Temperatur zwischen 4 bis 24 Grad

Kein Regen

Die Atacamawüste dürfte bei Anfängern unter den Meteorologen besonders beliebt sein. Einzig zwischen den Monaten Februar bis April können sich Wolken von Bolivien über die Anden schieben und abregnen. Ansonsten liegt die Sonnenwahrscheinlichkeit knapp unter 100 %. Bei Regen und Wolken entstehen aber mitunter die schönsten Phänomene und damit auch die schönsten Fotos. Deswegen sind auch die Sommermonate Januar und Februar beliebte Reisemonate.

Nordargentinien

April bis November

Salta: Temperatur zwischen 4 und 26 Grad

Tilcara: Temperatur -4 und 15 Grad

Regenfrei zwischen Monaten Mai bis September, April, Oktober und November 40 mm

Im Gebiet östlich der Anden zwischen dem südlichen Mendoza und der Grenze zu Bolivien wandelt sich die Landschaft von der Halbwüste zu dichten Wäldern. Mit Niederschlag ist im argentinischen Winter von Mai bis September nicht zu rechnen. Rund um Salta sind die landschaftlichen Kontraste noch extremer und vielfältiger. Trotzdem ist auch dort das Wettergeschehen in der Hauptreisezeit von Mai bis Oktober sehr stabil und verwöhnt uns mit viel Sonnenschein. In den Monaten April und November kann es zu gelegentlichen Neiderschlägen kommen. Kapuzineraffen und Tukane sind in dieser trockenen Jahreszeit sogar wegen den lichteren Wäldern besser zu sehen.

Bolivien

April bis November

Tupiza: Temperaturen -1 bis 23 Grad

Regen 30 mm

Uyuni: Temperaturen: -3 bis 14 Grad

Kein Regen

Das Hochland von Bolivien wird im Winter zwischen Mai bis Oktober von einem stabilen trockenem aber kaltem Wetter geprägt. Die Sonne scheint und wärmt uns zwar aber im Schatten friert das Wasser. Durch die Höhenlage ist die Sonneneinstrahlung immer intensiv und Sonnencreme sollte auch bei tiefen Temperaturen aufgetragen werden. An den Osthängen und im Tiefland kann es in dieser Jahreszeit zu gelegentlichen Regenfällen kommen, diese sind aber eher die Ausnahme. Der bolivianische Amazonas ist auch im Winter mit seiner milden Temperatur ein wahrer Genuss. Ab und an bläst aber auch hier ein unerwartet kalter Wind aus dem Süden. Leider verstecken sich dann viele der tropischen Tiere und warten wie wir auf besseres Wetter.

 

1. Die beste Reisezeit für unsere ‚Wanderreise Patagonien‘

Patagonien ist nicht zu Unrecht ein Synonym für Natur und Outdooraktivitäten. Es gibt wohl kaum eine schönere Art als den Süden Chiles zu Fuß zu erleben. Weniger Strecke und somit weniger Zeit im Fahrzeug erlauben uns Patagonien hautnah zu genießen. Klassiker wie der Torres del Paine Nationalpark bieten Postkartenmotive und die weniger bekannten Gebiete entlang der Carretera Austral dafür die großen Naturabenteuer. Für diese Wanderungen genügt eine normale Kondition aber die hohe Anzahl an Tagestouren während der Reise sollte nicht unterschätzt werden.

Unsere Reisetermine der Tour "Wanderreise Patagonien" finden alle in der besten Reisezeit für diese Reiseroute statt.

 

2. Die beste Reisezeit für ‚Land des Windes‘

Unser Klassiker führt uns durch Südchile von Santiago bis Feuerland. Wir lassen uns auch Zeit für weniger bekannte Gebiete wie das Seengebiet und die berüchtigte Abenteuerstrasse „Carretera Austral“, das Ziel dabei ist allerdings ganz klar Patagonien. Als echte Naturreise suchen wir nach Wildtieren im Torres del Paine Nationalpark, bestaunen die riesigen Gletscher des Inlandseises und erkunden die Vulkanwelt in Zentralchile. Es mangelt dabei nicht an Aktivitäten wie Wanderungen oder Bootstouren, als Overlandtour legen wir allerdings auch große Strecken zurück.

Bei der Reise "Land des Windes" sind die Reisetermine ebenfalls immer nach der besten Reisezeit für diese Route ausgewählt.

 

3. Die beste Reisezeit für ‚Patagonia Austral‘

Auch auf argentinischer Seite befinden sich eine Vielzahl an Naturschönheiten. Im Unterschied zu Chile zeigt sich die Landschaft dort eher trocken, mit weniger Wäldern, dafür aber mit weiten Steppen in denen nicht nur Gürteltiere, Gunacaos und Ñandus zu beobachten sind. Wir zeigen Euch wie krass unterschiedlich die Natur, die Länder und die Menschen mit ihren Traditionen westlich und östlich der Anden leben. Genauso kontrastreich sind unsere Ausflüge und Tagestouren zwischen Feuerland und den aktiven Vulkanen von Araukarien.

Die Reisetermine zur besten Reisezeit für die Tour "Patagonia Austral" finden Sie unter "Leistungen/Termine/Preise".

Patagonien für Kurzentschlossene

Auf unserer Restplatzseite finden Sie alle Reisen, die noch Plätze frei haben und bereits von der Durchführung her garantiert sind oder mit der nächsten Buchung durchführbar sind. Sollte hier keine Patagonien-Reise dabei sein, dann rufen Sie einfach kurz bei unserem Team an und wir geben Ihnen gerne die aktuellen Buchungsstände durch!

*Unser Wigwam Team in Chile

Wir sind Kati und Franz, leben seit 1993 in Chile und sind ständig am Reisen, um für Euch die besten Plätze, die schönsten Wanderungen und geeignete Unterkünfte mit viel Flair zu finden. Unsere Reiseleiter sind dabei genauso begeistert von diesem schmalen Streifen Land wie wir. Zusätzlich betreiben wir eine kleine Lodge im Herzen des Landes. Chile hat uns soviel geschenkt und damit dankbar gemacht. Um auch dem Land etwas zu geben gründeten wir eine Stiftung und führen Projekte im Bereich Umwelt und Bildung durch.

Weitere Details zu den einzelnen Projekten sowie viele weitere interessante und hilfreiche Informationen rund um Chile finden Sie auf der Homepage der Stiftung Trekkingchile von Kati und Franz.

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Susanne Siegel