von Susanne Siegel

Erleben Sie die sagenhaften Big Five in Afrika auf einer Safari

Einmal im Leben die Big Five Afrikas auf einer Safari erleben....dies ist sicherlich der Traum von vielen naturverbundenen Reisenden. Und ja, es ist ein außergewöhnliches Erlebnis, das man nie vergessen wird! Wir stellen Ihnen diese fünf besonderen Tiere vor und geben Ihnen ein paar Vorschläge, auf welchen Reisen Sie diesen Traum einer Big Five Safari wahr werden lassen können.

Eine besondere Möglichkeit, um Safari-Tieren nahe zu kommen ist eine Kanufahrt

Was sind die Big Five Afrikas?

Der Name "Big Five", also die "Großen Fünf", stammt noch aus der Zeit der Kolonialisierung. Damals strömten die Großwildjäger nach Afrika um Jagd auf die exotischen Tiere zu machen. Diese wurden als Trophäen mit nach Hause genommen - je größer das Tier, oder je schwieriger zu erbeuten, desto besser. Deshalb zählen

  • der Elefant
  • das Nashorn
  • der Büffel
  • der Löwe und
  • der Leopard

zu den Big Five Afrikas.

Diese völlig unregulierte Jagd führte damals dazu, dass nicht nur die Nashörner an den Rand der Ausrottung gebracht wurden. Das natürliche Gleichgewicht der Tierwelt wurde extrem geschädigt.

Heute sind die meisten Tierarten zum Glück streng geschützt. In den Nationalparks ist deshalb das größte Ziel der Artenschutz und der Schutz der Tiere vor Wilderern. Dies ist natürlich sehr kostspielig. Der Safari-Tourismus bildet hierfür die wichtigste Einnahmequelle. Ihre Teilnahme an einer Big Five Safari ist also nicht nur vielleicht ein wahr gewordener Lebenstraum, sondern hilft jeder Tierart das Überleben zu sichern.

Wenn Sie mehr über Schutzprojekte erfahren möchten, schauen Sie gerne bei der Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. vorbei. Diese setzt sich u.a. auch für Nashörner und Elefanten ein.

Der Ngorongoro-Krater bietet sich ideal zur Beobachtung von Gnus, Zebras und Büffeln an

Die Big Five: Eine Vorstellung

Afrikanischer Elefant

Der Afrikanische Elefant ist das schwerste Säugetier an Land, und nach der Giraffe das zweitgrößte Landtier (Höhe bis 3,96 m, ein Bulle wiegt bis zu 6 Tonnen). Die Lebenserwartung des Pflanzenfresser beträgt 60-70 Jahre. Der Asiatische Elefant und der Afrikanische Waldelefant sind im Vergleich etwas leichter und kleiner. Die herausstechenden Merkmale sind somit sein Rüssel, seine großen Ohren und seine Stoßzähne.

Aufgrund von Wilderei, die durch den Verkauf seiner Stoßzähne Unsummen einbringt, ist auch der Afrikanische Elefant nach wie vor vom Aussterben gefährdet. Allein in Afrika werden jährlich 20.000 Elefanten Opfer von Wilderern (Quelle: WWF). Außerdem nimmt sein Lebensraum durch die steigende Bevölkerungsanzahl immer mehr ab.

Lesen Sie auch unseren interessanten Blog-Beitrag zu den Wüstenelefanten im Ugabtal in Namibia.

Der Tarangire-Nationalpark ist für die Elefantenbeobachtung bekannt

Nashorn

In Afrika leben das Spitzmaul- und das Breitmaulnashorn. Beide Arten sind in Mosambik, Zambia, Zimbabwe, Botswana und Südafrika beheimatet. Das Spitzmaulnashorn ist zudem in Ruanda, Angola, Tanzania und Kenia zu finden. Das Breitmaulnashorn ist in Ostafrika mittlerweile so gut wie ausgerottet.

Das Spitzmaulnashorn wird bis zu 3,50 m lang, 1,60 m hoch und wiegt bis zu 1,5 Tonnen. Das Breitmaulnashorn ist noch etwas gewaltiger mit einer Höhe von bis zu 1,80 m, einer Länge von bis zu 3,80m und einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen (Männchen). Sein Markenzeichen sind natürlich die beiden Hörner auf der Nase, wobei das vordere etwas länger ist als das hintere. Die Lebenserwartung dieser besonderen Tiere liegt zwischen 40 und 50 Jahren.

Alle weltweit existierenden Nashornarten stehen unter Artenschutz. Vom südlichen Breitmaulnashorn werden noch über 20.000 Tiere gezählt, jedoch ist diese Art gefährdet. Das Spitzmaulnashorn gilt als ernsthaft bedroht: hier leben nur noch ca. 5.000 Tiere. Die größte Gefahr ist auch hier die Wilderei. Da die Hörner auf dem Schwarzmarkt Preise erzielen, die höher als Gold sind, hat die Wilderei in den letzten Jahren in Afrika wieder stark zugenommen.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. ist auch aktiv in den Schutz der Afrikanischen Nashörner involviert.

Beim Nashorn Tracking in Uganda kann man Ziwa Rhino Nashörner beobachten

Büffel

Der Kaffernbüffel oder Schwarzbüffel, wie der Afrikanische Büffel auch genannt wird, ist der größte seiner Art unter den Rindern. Er erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 175 cm und ein Gewicht von bis zu 900 kg. Sie gehören nicht wegen ihrer Größe zu den Big Five Afrikas sondern weil es gefährlich und am schwierigsten war, sie zu jagen. Ihr Merkmal sind sowohl bei den Weibchen als auch bei den Männchen die weit ausladenden Hörner mit einer Spannweite von bis zu 145 cm. Die Afrikanischen Büffel erreichen ein Lebensalter von 16-20 Jahren. Sie sind im südlichen und auch östlichen Afrika beheimatet, hauptsächlich in den Ländern Zimbabwe, Zambia, Mosambik, Botswana, Südafrika und Namibia sowie Uganda und Tanzania.

Aufgrund dieses großen Verbreitungsgebietes sind die Kaffernbüffel bisher noch keine gefährdete Art. Die größte Gefahr geht jedoch auch hier vom Menschen aus: durch die Zerstörung seiner Lebensräume, die Jagd und die Wilderei geht die Population in Teilen Westafrikas zurück.

Der Kafferbüffel gehört zu den Big Five in Afrika und ist eines der bekannten Safari-Tiere

Löwe

In Afrika ist der Löwe das größte Landraubtier. Er gehört neben dem Tiger zu den beiden größten Arten aus der Familie der Katzen. Im Gegensatz zu den Katzen leben die Löwen in Rudeln. Die Männchen erreichen eine Länge von bis zu 190 cm und ein Gewicht von bis zu 250 kg. Sein Markenzeichen bei erwachsenen Männchen ist die Mähne.

Heute ist der Löwe nur noch teilweise in Afrika (südlich der Sahara) sowie im indischen Bundesstaat Gujarat beheimatet. Auch sein Bestand geht u.a. aufgrund von seiner Lebensraumzerstörung durch den Menschen kontinuierlich zurück. Nach Schätzungen der Organisation IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur) hat der Löwenbestand in den Jahren von 1993 bis 2014 um 43 Prozent abgenommen. In zwölf afrikanischen Ländern ist der Löwe bereits ausgestorben. In sieben weiteren, vorwiegend westafrikanischen, Ländern ist er wahrscheinlich auch bereits ausgestorben. Weitere Ursachen für den Rückgang ist auch hier die zunehmende Wilderei, da man in Afrika und Asien in der traditionellen Medizin einzelnen Körperteilen des Löwen Heilkräfte zuschreibt. Außerdem ist die "Trophäenjagd" nicht ausreichend reglementiert.

Bei der Safari durch den Ruaha Nationalpark begegnen wir Löwen

Leopard

Der Leopard gehört ebenfalls zu der Familie der Katzen. Nach dem Tiger, Löwe und Jaguar ist er die viertgrößte Großkatze. Er wird auch Panther/Panter genannt und ist in Afrika, Asien und auch im Kaukasus beheimatet. Das Leoparden Männchen erreicht eine Länge von bis zu 190 cm, hinzu kommt noch der Schwanz mit einer Länge von bis zu 110 cm. Er erreicht ein Gewicht von bis zu 58 kg und eine Schulterhöhe von bis zu 80 cm. Seine Lebenserwartung beträgt 22 bis 25 Jahre.

In vielen Regionen ist der Leopard bereits ausgestorben. Früher war sein besonderer Pelz ein Grund für die Jagd. Mittlerweile ist die Zerstörung seines Lebensraumes (durch z.B. Rodung von Wäldern und den Klimawandel) eine größere Bedrohung. Schon seit mehr als 35 Jahren ist der Leopard auf der Internationalen Roten Liste als "gefährdet" eingestuft.

Bei der Fußpirsch durch die Serengeti entdeckt unser Safari-Guide einen gut getarnten Leopard

So können Sie selbst die Big Five in Afrika erleben

Auf Safari gehen

Diese fünf beeindruckenden Tiere Afrikas können Sie in freier Wildbahn auf unseren ausgewählten Safari-Reisen erleben. Dadurch erfüllen Sie sich nicht nur vielleicht einen Lebenstraum sondern Sie unterstützen auf jeden Fall aktiv den Artenschutz!

Eine dieser WIGWAM Safari-Reisen ist beispielsweise unsere Reise "Tanzania: Big Five".   Auf dieser außergewöhnlichen Tour ermöglichen wir schon seit über 25 Jahren einzigartige Tiererlebnisse hautnah.

Auf Foto-Safari und Pirschfahrt durch den Serengeti-Nationalpark
Bei der geführten Tanzania-Serengeti-Durchquerung übernachten wir in Zelten

Beliebte Safari-Destinationen

Einzigartige Erinnerungen auf Ihrer Safari-Reise und hautnahe Begegnungen mit den afrikanischen Big Five können Sie in folgenden WIGWAM-Destinationen erleben:

Im Okavango Delta kommen wir den Big Five Riesen vor allem mit dem Boot ganz nah
21 Tage Naturreise durch Südafrika, Botswana, Zimbabwe & Namibia. Mit Safari im Krüger NP, Hausboot im Okavango-Delta & Viktoria Fälle
ab € 5.120,-
Zeichen für Naturreisen und Naturkundliche Reisen
21 Tage Uganda Zelt-& Lodge-Reise: Safari vom Lake Victoria zu den Berggorillas im Bwindi Nationalpark
ab € 4.450,-
Pictogramm für Expeditionen und Trekkingtouren bei Wigwam
14 Tage Kenia-Reise: Fokus auf Natur- & Sozialprojekte, Elefanten im Samburu NP, Nashörner, Schimpansen & Massai Mara
ab € 3.940,-
Zeichen für Naturreisen und Naturkundliche Reisen
15 Tage Tanzania - der authentische Süden. Safari & Meer in Ost-Afrika
ab € 3.780,-
Pictogramm für Expeditionen und Trekkingtouren bei Wigwam

Queen Elizabeth Nationalpark

Der Queen Elizabeth Nationalpark liegt in West-Uganda und grenzt im Westen an den Eduard See und im Norden an das Ruwenzori Gebirge. Gegründet wurde er im Jahr 1952. Seine Fläche erstreckt sich über knapp 2000 Quadratkilometer. Der Nationalpark bietet eine sehr abwechslungsreiche Landschaft: von offener Savanne über Sümpfe bis zu Buschland und tropischen Feuchtwäldern, dazu noch Flüsse und Seen, kann man hier einiges erleben. Bei Bootsfahrten  und Wildbeobachtungs-Safaris können Sie die vielfältige Tierwelt beobachten. Elefanten, Topis, Kaffernbüffel, Nilwarane... dazu noch über 600 Vogelarten, Krokodile und Nilpferde - mit etwas Glück lassen sich auch Leoparden und Hyänen erspähen.

In Unserem Blog-Artikel "Uganda Highlights und Reisetipps" finden Sie noch weitere interessante Informationen für Uganda.

Elefantenbeobachtung bei der geführten Bootstour im Queen Elizabeth NP

Mit WIGWAM Tours zu den Big Five Afrikas

Auf unserer Seite für Kurzentschlossene sehen Sie chronologisch all unsere Reisen, die bereits von der Durchführung her garantiert sind und noch Plätze frei haben, oder mit der nächsten Buchung garantiert sind.

Ebenso stellen wir Ihnen gerne eine Privatreise nach Ihren Wünschen zusammen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

Hier ein paar Beispiele für unsere Safari-Privatreisen:

14 Tage Naturreise - Von Walhaien & Mantas im Bazaruto Archipel zu Elefanten & Löwen im Gorongosa Nationalpark
Zeichen für Naturreisen und Naturkundliche Reisen
14 Tage Naturreise mit Christiane Heckenbach. Intensive Tierbeobachtung im Gombe-Stream, Katavi & Ruaha NP
ab € 3.870,-
Pictogramm für Expeditionen und Trekkingtouren bei Wigwam
Eine Reise zu den Höhepunkten Nord- und Südtanzanias. Pirschfahrten, Wanderungen, Land & Leute
Private Safari zu den Höhepunkten und Nationalparks im wilden und authentischen Zambia & Malawi
Private Komfort-Zeltsafari in die Wildnis Zambias. Höhepunkte Luangwa-Tal, Mutinondo Wilderness und Bangweulu Wetlands
Central Kalahari Wildschutzgebiet - Moremi Wildschutzgebiet (Okavango Delta) - Khwai & Savuti Region - Chobe NP - Kasane

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