


SERENGETI DARF NICHT STERBEN...

... und sie stirbt auch nicht !!
Davon konnte ich mich im März diesen Jahres zum wiederholten Mal persönlich überzeugen, als ich bei der Fahrt durch die südliche Serengeti abertausende von Gnus und Zebras mit ihren Kälbern, die grasend über die weite Fläche zogen, beobachten konnte. Ich fühlte mich wie im “Paradies der Tiere”.
Heute leben in der Serengeti fast 2 Mio. große Tiere, darunter 1.3 Mio Gnus und mehr als 300.000 Zebras. Der Nationalpark und die umliegenden Schutzgebiete, in denen Menschen siedeln dürfen, decken die Wanderrouten der Herden fast vollständig ab.
Zu verdanken haben wir den Erhalt dieses NP dem unvergesslichen Prof. Dr. Dr. Bernhard Grzimek, der u.a. durch seinen Film “Serengeti darf nicht sterben” auf die Problematik des Nationalparks aufmerksam machte. Der NP, der in einem Land lag, wo Krieg herrschte, das bedroht war, von den Kolonialherrschern zerschnitten zu werden, um Siedlungen zu gewinnen. Grzimek war der einflussreichste Naturschützer seiner Zeit, ein Pionier der Ökologie-Bewegung!
Mit 48 Jahren machte sich der Frankfurter Zoodirektor im Dezember 1957 mit seinem Sohn Michael im Flugzeug auf den Weg. Eine Dornier-27 mit Zebrastreifen, die sie liebevoll “Ente” nannten, brachte sie nach Tanzania. In unzähligen Stunden fingen sie Tiere, markierten sie und zählten dann Gnus, Zebras und Antilopen aus der Luft. So konnten sie wissenschaftlich belegen in welcher Art und Weise die letzten großen Tierherden durch den Nationalpark zogen. Damit sammelten sie Argumente gegen die geplante Verstümmelung des Naturstaates.
Erfolgreich startete der “besessene” Tierliebhaber eine weltweite Kampagne. Intuitiv erspürte er, welche Regel ein biologisches System bestimmte. Nach 2 Jahren Arbeit, kurz vor der Rückkehr nach Deutschland, verunglückte sein Sohn am 10. Januar 1959 tödlich.
Zurück in Frankfurt verwandelte Bernhard Grzimek die Trauer um seinen Sohn in Arbeit. Unermüdlich stürzte er sich in die Arbeit, stellte den Film “Serengeti darf nicht sterben” fertig. Der Film ist ein einziger Appell an die Zuschauer: Die Serengeti gehört uns allen; wir alle müssen dafür sorgen, sie zu schützen. Bernhard Grzimek vermittelte der Welt ein neues Afrikabild: “Afrika” war kein gespenstischer Dschungel mehr, sondern eine weite, lichte Traumlandschaft; ein fragiles Eden, das es gilt für uns und unsere Nachkommen zu erhalten!

- Bedeutung des Namens: “Das endlose Land”, abgeleitet aus der Massai-Sprache
- 1929: teilweise Erklärung zum Wildreservat
- 1951: Gründung des Nationalparks Serengeti
- Lage: Nordtanzania
- Größe: 1.48 Mio Hektar (20-mal so groß wie Hamburg)
- Tiere: Ca. 2 Mio große Tiere (Elefanten, Gnus, Zebras, Giraffen, Büffel, Löwen...)
- 1959: Ngorongoro-Krater und Regenzeitweiden im Südosten werden zur Conservation Area (Wildschutzgebiet) erklärt, in dem auch die Massais ihre Herden weiden dürfen.
- 1981: Teil des Weltnaturerbe der UNESCO und Erklärung zum Biosphärenreservat.
“TARANGIRE, SELOUS, RUAHA und andere NP dürfen auch nicht sterben!”
Auch heute noch sind Nationalparks bedroht. Durch politische Spannungen und entstehende wirtschaftliche Konflikte, Mangel an Lebensmitteln, erhebt die Bevölkerung Anspruch auf Land zur Bewirtschaftung. Die Nationalparks stehen somit unter Bevölkerungsdruck. Andererseits liegt das wirtschaftliche Einkommen im Bereich Tourismus, z.B. im Falle Tanzanias bei 60%. Dies bedeutet Arbeitsplätze in der Hotelbranche, bei Tour-Operators, als Ranger oder Wildhhüter.
Somit ist es wichtig die Bevölkerung zu sensibilisieren, den Menschen bewusst zu machen, dass durch den Erhalt der Nationalparks nicht nur Arbeitsplätze, somit eine sichere Einkommensquelle, geschaffen werden, sondern auch die letzten Natur-Paradiese der Erde erhalten bleiben.

- im Norden: Serengeti NP, Tarangire NP, Lake Manyara NP, Arusha NP, Rubondo Island NP (Ngorongoro Conservation Area, Mount Kilimanjaro)
- im Süden:Selous Game Reserve, Ruaha NP, Mikumi NP, Udzungwa Mountains NP
- im Westen:Mahale Mountains NP, Gombe Stream NP, Katavi NP
Die Gesamtfläche aller Nationalparks entspricht fast der Größe Deutschlands!
WIGWAM Naturreisen & Expeditionen nach Tanzania
Durch Ihren Besuch in Tanzania tragen Sie einen wesentlichen Teil bei, die Nationalparks und damit auch die Artenvielfalt zu erhalten, so die letzten “Natur-Paradiese der Erde” für uns und unser aller Nachkommen zu sichern.

“BIG FIVE”
22 Tage, (Verkürzung möglich), Jan-März, Aug-Dez.
(Serengeti NP, Ngorongoro CA, Lake Manayara NP, Zanzibar)
“WILDNISSE IM SÜDEN TANZANIAS”
22 Tage, (Verkürzung möglich) Apr-Dez.
(Selous GR, Mikumi NP, Udzungwa Mountains NP, Ruaha NP)
“OUT OF AFRIKA”
15 Tage, Jan-Mär, Jun, Aug, Okt, Dez
(Lake Manyara NP, Serengeti, Ngorongoro)
“ZUM URSPRUNG AFRIKAS”
26 Tage, Jul-Sep
Individuell können wir Ihnen in Anlehnung an unsere Reiserouten auch Ihre persönliche PRIVAT-Reise zusammenstellen. Wünschen Sie weitere Informationen dazu rufen Sie uns bitte an (+49(0)8379-92060) oder senden Sie eine Mail (info@wigwam-tours.de) - wir geben Ihnen gerne Auskunft!
WIR STELLEN VOR...
Ein Portrait über Horst und Debbie Bachmann
Horst und Debbie sind Ihre WIGWAM-Mitarbeiter vor Ort. Sie betreuen die Organisation und Durchführung unserer Reisen und sind wertvoller Bestandteil einer reibungslosen organisatorischen Durchführung der WIGWAM-Touren.
Debbie:
Ich bin in Salisbury geboren und in Harare aufgewachsen. Hierzu musste ich zwar nicht umziehen, aber das Land hingegen unternahm eine politische Wandlung - die in die Unabhängigkeit. Meine Großeltern zogen damals in den Kriegswirren nach Afrika, um die Kolonien Kenya und Rhodesien zu “entwickeln”. Ich bin als die dritte Generation meiner Familie in Afrika. Ich studierte nach meinem Abitur in Kapstadt Touristik und arbeitete danach für einen Tour-Operator in Zimbabwe, der Overland Reisen quer durch das südliche Afrika anbot.
Hier lernte ich Horst kennen und mit ihm später auch Europa und Deutschland mit seiner schweren Sprache... Hier unterrichtete ich mehrere Jahre Englisch in der Erwachsenenbildung. Nach einigen Jahren habe ich jedoch festgestellt, dass mir der “Geruch Afrikas” fehlte.
Gemeinsam trafen wir die Entscheidung nach Tanzania zu gehen.
Horst:
AFRIKA - es hat nicht allzulange gedauert bis ich zum ersten Mal meinen Fuß auf meinen Herzenskontinent setzen durfte. Vor 20 Jahren war das, mit einer alten Yamaha XT 500 quer durch den Norden. Schon damals wusste ich, dass mich der “Bazillus Afrika” gnadenlos gepackt hat. Während und unmittelbar nach meinem Touristik-Studium arbeitete ich für verschiedene europäische Veranstalter in Griechenland, Australien, Nordeuropa und lebte fast 2 Jahre in Spanien. Jedoch ließ mich Afrika nicht los. Als Reiseleiter war ich regelmäßig in Zimbabwe, Botswana und Namibia unterwegs. Fast jede verdiente Mark löste ich in Flugtickets gen Süden ein. Auf weiteren Touren, hauptsächlich südlich des Äquators, besuchte ich schließlich Tanzania und blieb.
Seit nunmehr 4 Jahren wohnen Debbie und Horst Bachmann mit ihren Kindern Maria und Anna zwischen Kilimanjaro und Mt. Meru auf angenehmen 1400 Höhenmetern. Gemeinsam leiten Sie eine Lodge in der Nähe des Arusha Nationalparks und betreuen alle WIGWAM-Kunden, sie organisieren und begleiten die Safaris oder besteigen mit den Gästen den Kilimanjaro oder Mt. Meru. Bei den beiden werden sie immer herzlichst willkommen geheißen!

FROHE WEIHNACHTSTAGE
UND FÜR DAS JAHR 2009
GESUNDHEIT UND VIEL LEBENSFREUDE !
Ihr Team von WIGWAM
Naturreisen & Expeditionen
