Mythos Patagonien


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Mythos Patagonien



„QUIEN SE APURE PIERDE TIEMPO“

In Patagonien gibt es ein Sprichwort, das heißt „Wer sich beeilt, verliert Zeit“ und spiegelt damit sehr genau die entspannte Einstellung der Bewohner der weiten und windumtosten Patagonischen Steppe wider.

Kennen Sie die „Torres“, den leckeren „Curanto“ oder die „Termas Geometricas“? Lernen Sie das Land am Ende der Welt kennen und lassen Sie sich vom südlichsten Teil des Amerikanischen Kontinents begeistern.

Viel Freude beim Lesen und gute Reisevorbereitungen

Ihr Team von WIGWAM


LAND DES WINDES

Der Himmel leuchtet blau, die Hügel glänzen blau, auf Gras und Büschen liegt ein blauer Schimmer. Und vor uns öffnet sich die Steppe, Hunderte von Kilometern Einsamkeit.

Patagonien – am südlichsten Zipfel Südamerikas gelegen, beeindruckt diese Region durch einmalige Tierparadiese, wuchtige Gletscher, schroffe Bergspitzen und idyllische Seen. Aber auch die unendlichen Weiten der Pampa tragen zur Vielfalt der Landschaft bei. Gehen Sie mit WIGWAM auf Entdeckungsreise von den stürmischen Küsten über die Gletscher der Anden bis in die endlose Pampa und erleben Sie Abenteuer, Freiheit und Unberührtheit.
Der Höhepunkt der Region und von ganz Chile ist der Nationalpark Torres del Paine mit seinem beeindruckenden Bergmassiv. Wahrzeichen des Parks sind drei nadelartige Granittürme, "Torres", die etwa in der Mitte des Parks liegen und zwischen 2600 und 2850 m hoch sind.

Die Bewohner Patagoniens sind so vielfältig wie das Land. Ursprünglich wurde das Gebiet des heutigen Patagoniens von verschiedenen Indianerstämmen bewohnt, die entweder Jäger und Sammler, oder Fischernomaden waren. In Feuerland lebten schon 8000 v. Chr. die Völker der Selk´Nam und Yamana. Mit der Ausbreitung der Schafzucht im 19. Jahrhundert wurden sie grausam verfolgt und ausgerottet, so dass es heute keine Urbevölkerung mehr auf Feuerland gibt. Zentral- und Nordpatagonien war von den Tehuelche- und Puelche-Indianern besiedelt, die im 18. Jahrhundert mit den Mapuche aus dem heutigen Seengebiet verschmolzen.


FOLGENDE REISEN BIETEN WIR IHNEN IN PATAGONIEN, ZWISCHEN OKTOBER UND APRIL AN




UNTERWEGS IN PATAGONIEN

Der Weg ist in Patagonien das Ziel und vor den Fenstern des Gaucho-Trucks entlang der Carretera Austral ziehen jeden Tag neue Landschaften, die typische Flora und Fauna und die wilden, oft noch unberührten Naturschönheiten Patagoniens vorbei.


Der Gaucho Truck - unser mit verstellbaren Reisebussitzen, Bordküche, Bibliothek und Panoramafenstern ausgestattetes Spezialfahrzeug, hat sich auch in der vergangenen Saison wieder bestens bewährt. Schon nach wenigen Tagen wird die Reisegruppe zur Familie. Im Gaucho fühlen Sie sich wie in einem zweiten Zuhause, welches immer mit dabei ist. Auch Fahrräder haben wir auf einem Anhänger mit dabei, um schöne Strecken in langsamerem Tempo zu entdecken, oder nach einem Mittagspicknick sportlich aktiv zu werden. Erleben Sie mit unserem Gaucho Truck den grandiosen Charme Patagoniens!

Die Carretera Austral ist eine rund 1350 Kilometer lange Straße von Puerto Montt nach Villa O´Higgins an der Südgrenze der Región de Aisén. Der Süden Chiles war lange Zeit nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar. Der Panamericana-Highway führte nicht durch diese unwegsame Gegend, sondern über Argentinien nach Feuerland. Im Jahre 1976 begann Diktator Augusto Pinochet mit dem Bau der Carretera Austral. Die Carretera Austral bildete das aufwendigste Großprojekt in Chile im 20. Jahrhundert. Mehr als 20 Jahre wurde an der Straße gebaut.


ERDBEBEN ZENTRALCHILE

Am 28.02.2010 erschütterte ein Erdbeben Zentralchile. Was für die ländliche Bevölkerung dieser Gegend gravierende Folgen mit sich brachte, hatte auf den Tourismus keine merklichen Auswirkungen. Und so kehrten alle unsere Gäste zufrieden und voller unvergesslicher Eindrücke vom Ende der Welt zurück.

Auch Gaucho-Tours in Talca wurde vom Erdbeben hart getroffen. Unsere Kollegen vor Ort haben in den letzten Jahren verschiedene Hilfsorganisationen und Stiftungen ins Leben gerufen. Trotz der schwierigen persönlichen Situation organisierten sie umgehend die für die Betroffenen so wichtige Ersthilfe. Als die Situation sich etwas entspannte, konnte zu Wiederaufbauarbeiten, Hilfe zur Selbsthilfe und Ersatzschulen für Kinder übergegangen werden.

Natürlich fühlt sich auch Wigwam-Tours Chile und seinen Bewohnern eng verbunden und so wurde unsere Spendenaktion mit einer größeren Wigwam-Spende, sowie zahlreiche Einzelspenden von ehemaligen Teilnehmern unserer Patagonientouren ein voller Erfolg. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die eingegangenen Spenden bedanken!


UNSER PARTNER VOR ORT - GAUCHO TOURS

Ein verlässlicher Partner vor Ort zu haben, ist grundsätzlich ein wichtiger Bestandteil einer Gruppenreise. Mit Gaucho-Tours haben wir seit langer Zeit die ideale Besetzung dafür: Gaucho-Tours profitiert von den Erfahrungen des Reiseleiters und Bergsteigers Franz Schubert und der Tourismusfachfrau Kathrein Splett.
Am besten Sie überzeugen sich selbst und erleben die herzliche Gastfreundschaft auf einer unserer abwechslungsreichen Gruppenreisen.


Franz Schubert,
geboren 1965 in Niederösterreich, hat über zehn Jahre als Reiseleiter Touristen auf naturnahen Reisen in alle Welt begleitet. 1993 siedelte er sich in Chile an. Am wohlsten fühlt er sich in den Bergen - auf zahlreichen Touren hat er die kaum erschlossenen chilenischen Zentralanden systematisch erobert.

Kathrein Splett,
Jahrgang 1968, hat gemeinsam mit ihrem Partner Franz in Chile das Reiseunternehmen „Turismo Caminante“ sowie ein internationales Gästehaus in der Nähe von Talca aufgebaut. Nach vier Jahren Schweden und fünf Jahren Brasilien hatte die in Bayern gebürtige Tourismus-Kauffrau keine Berührungsängste.
Beide möchten ihre Faszination für die Schönheit Chiles mit anderen Naturfreunden und Bergwanderern teilen und freuen sich auf Ihren Besuch.


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