"Chile Trekking"
Zentralchile und Paine zu Fuß entdecken
- 5-tägiges Hütten-Trekking im Nationalpark Torres del Paine.
- Wandern am Vulkan Lonquimay und im Nationalpark Conguillo - Landschaften aus der Urwelt Südamerikas
- 2-tägiges Andentrekking in Zentral-Chile (Enladrillado-Trek)- ursprüngliche Andenwelt im Reich des Kondors.
- Mit den Huasos/Gauchos in ihrem Land unterwegs - das Leben der Mapuche-Indianer erspüren.
- Große Kontraste und dramatische Landschaften in Zentral-Chile.

Auch als Privatreise buchbar!
- Linienflüge ab ca. 1.250,-€
Frankfurt - Santiago de Chile
Puerto Montt - Punta Arenas
Punta Arenas - Santiago
Santiago de Chile - Frankfurt
ab anderen Abflugorten in Deutschland, Österreich, Schweiz auf Anfrage, ggf. zu Sonderkonditionen - 5 ÜN in landestypischen Hotels (Valparaiso, Punta Arenas, Puerto Natales, Santiago)
- 3 ÜN in der Casa Chueca
- 1 Zeltübernachtung
- 3 Hüttenübernachtungen Lonquimay
- 5 Übernachtungen in Refugios/ Schutzhütten im Torres del Paine Nationalpark
- 10 geführte Wanderungen
- Verpflegung lt. Ausschreibung (F/P/A) 18xFrühstück, 1xAbendessen
- Rundreise im Kleinbus inkl. sämtlicher Transfers, Tagesausflüge und Eintritte
- sämtl. Eintritte in Nationalparks und für Ausflüge lt. Tourverlauf
- Campausrüstung (ohne Schlafsack und Liegematte)
- Reisepreis-Sicherungsschein
- deutschsprachige Gaucho Tours - Reiseleitung
SANTIAGO / CAMPANA NP
Tage 1/2/3Abflug in Europa und Ankunft am Tag 2 in Santiago de Chile. Transfer nach Valparaiso. Von den Briten geprägt, schmiegen sich bunte Holzhäuser an die Hänge der Steilküste. Bei einem Stadtrundgang lernen wir auch die historischen Schrägaufzüge kennen und genießen die Aussicht von den Hügeln der Stadt.
Tag 3: Wanderung im Campana Nationalpark.
Ein Tagesausflug führt zu den Dinosaurierwäldern des Nationalparkes „Campana“. Hier stehen die letzten Reste der ursprünglich weitverbreiteten Chile Palme. Eine Wanderung durch eine trockene Kakteenlandschaft führt uns zu dem urtümlichen Wald der Chilepalmen. Bereits Charles Darwin bestaunte diese während seiner Südamerikareise und schrieb ausführlich über unser Wandergebiet am Glockenberg. 1 Hotel-ÜN/F
CHILES WEINREGION
Tage 4/5Ein Stück sind wir auf der berühmten Panamericana Richtung Süden unterwegs. Die „Maule-Region“ ist ein wichtiges Weinanbaugebiet Chiles. Zwischen Weingütern und Haciendas bestimmen kleine, von Weinreben umrankte Häuschen das Landschaftsbild dieser Gegend. Am Nachmittag erreichen wir bei Talca unsere urgemütliche Unterkunft der nächsten 2 Tage. Mehrere Hängematten und der Swimmingpool laden uns zum Entspannen ein.
Tag 5: Ein kleiner Bummelzug bringt uns entlang dem Nordufer des Rio Maule zum Küstenstädtchen Constitucion. Der Zug ist hier für viele Menschen das einzige Verkehrsmittel und kann entlang der Strecke einfach angehalten werden. Bauern nutzen den Zug, um ihre Produkte wie Orangen, Wein oder sogar Hühner zum Markt zu bringen. Von hier aus erreichen wir das Dünengebiet an der Pazifikküste nördlich der Stadt. Am menschenleeren Strand halten wir Ausschau nach Pelikanen und Albatrossen. 2xÜN Casa Chueca oder gleichwertiges Hotel. F/A
ENLADRILLADO TREK
Tage 6/7Ein steiler Aufstieg von mehr als 1000 Höhenmetern führt uns nach ca. 7 Stunden zu der wunderschön gelegenen Laguna del Alto. Wem das noch nicht genug ist, hat zwischendurch die Möglichkeit, den Gipfel des 2448 Meter hohen Cerro Peine zu erklimmen. An der Laguna schlagen wir unsere Zelte für das Nachtlager auf. Das Gepäck tragen Packtiere für uns - wir führen nur unser Tagesgepäck mit uns. Camp-ÜN/F
Tag 7: Enladrillado Trek 2: Wir folgen einem engen Pfad direkt am Gebirgskamm entlang, von dem aus wir eine unglaubliche Aussicht genießen, bis zum Enladrillado-Plateau. Das "geziegelte" Felsplateau bricht direkt vor unseren Füßen senkrecht nach unten ab: Wir blicken in eine 1000 Meter tiefe Schlucht. Während unseres Abstiegs und später auf unserer Rückkehr nach Vilches begleiten uns hin und wieder neugierige Kondore auf unserem Weg. Hostal Casa Chueca. F/P/A
ARAUKARIEN & LONQUIMAY
TG. 8/9/10Wir durchqueren das Land der Mapuche- Indianer und treffen auf einsame Bergdörfer, bizarre Araukarienwälder und jahrhundertealte Kulturlandschaft. Die Region Araukarien ist das bedeutendste Zentrum indianischer Kultur in Chile. Bis ins 19. Jahrhundert wahrten die Mapuche Ihre Unabhängigkeit und widersetzten sich der Eroberung durch die Spanier hartnäckig. Wir fahren ins Herz der Region nach Curacautín und erhalten einen Eindruck vom einfachen Leben der chilenischen Campesinos (Landbevölkerung). Hütten-ÜN F/P
Tag 9: Vulkan Lonquimay. Direkt von unserer Hütte aus wandern wir durch wunderschöne Araukarienwälder dem 2865m hohen Vulkan Lonquimay entgegen, dessen letzter Ausbruch noch nicht allzu lange zurückliegt. Kleine Krater und riesige Vulkanströme sind Zeugen seiner gewaltigen Aktivität. Die unter Naturschutz stehende Araukarie ist einer der prächtigsten Bäume des Regenwaldes und heiliger Baum der Mapuche-Indianer. Bis zu 50m ragen diese Riesen hoch in den Himmel. Abenteuerlich und teilweise ohne Wege wandern wir durch dichte Bambusbüsche bis wir einen Bergrücken erreicht haben mit phantastischem Ausblick auf die umliegenden Vulkane und Wälder. Hütten-ÜN/F
Tag 10: Conguillio Nationalpark
Der Nationalpark zählt sicher zu den schönsten Regionen des Landes und gehört zu den noch wenig vom Tourismus besuchten Gegenden Chiles.
Die spektakuläre, wilde Berglandschaft rund um den Conguillio See erkunden wir zu Fuß. Auf der dreistündigen Wanderung werden wir die 1500 Jahre alte “Mutter Araukarie” sehen. Ein besonders schönes Fotomotiv bietet uns hier bei schönem Wetter das Spiegelbild des rauchenden Vulkans Llaima in der Laguna Captrén. Hier wurden durch einen Vulkanausbruch Bäche zu einem See aufgestaut. Noch heute sieht man die “ertrunkenen Wälder”, die im See versunken sind. Hütten-ÜN/F
RICHTUNG PATAGONIEN
Tag 11Fahrt mit dem Bus nach Puerto Montt und Flug nach Punta Arenas. Bei Schönwetter stellt selbst der Flug schon ein absolutes Highlight dar. Die riesigen Gletscherströme des Patagonischen Inlandseis bedecken die Anden zwischen Pazifik und der weiten Pampa Patagoniens. Spitze Granitzacken ragen durch das ewig weite Eisfeld empor. Je nach Ankunftszeit können wir noch ein wenig den an der Magellanstraße gelegenen Ort mit seinen historischen Bauten erkunden. Hotel-ÜN/F
TORRES DEL PAINE
Tage 12 bis 16Puerto Natales liegt am Ultima Esperanza Fjord. Das Städtchen mit seinen bunten Dächern, den kleinen Fischerbooten und den vielen Schwarzhalsschwänen vor den schneebedeckten Bergen hat einen ganz besonderen Reiz. Auf unserer Fahrt in den Nationalpark Torres del Paine legen wir einen Stopp bei den putzigen Magellanpinguinen an der Bucht “Seno Ottway” ein.
Tag 13: Start unserer 4-tägigen Wanderung durch den Park: Am Refugio Las Torres geht es los. Der Weg führt steil bergauf. Schon nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir das Refugio Chileno auf etwa 520m Höhe. Von hier folgen wir einem schmalen Pfad entlang des Baches. Der Weg führt durch grobe Steinblöcke steil hinauf zum Aussichtspunkt. Der Ausblick auf die Lagune und die Torres-Spitzen zählt zu den schönsten ganz Patagoniens. Tolle Fotomotive ergeben sich bei einem kurzen Abstieg zum Ufer der Lagune. Zurück geht es den selben Weg.
Tag 14: Eine relativ kurze Etappe, immer leicht bergauf und bergab, wobei einige steile Anstiege zu überwinden sind. Hier sind häufig Kondore zu beobachten.
Tag 15: Nach ca. 2 Stunden erreichen wir das Campo Italiano. Hier deponieren wir die Rucksäcke und steigen die ausgeschilderte Strecke hinauf ins “Valle Frances”. Unterwegs hört man immer wieder das Eis vom Francés-Gletscher abbrechen, weiter oberhalb des Weges kann man dabei zuschauen. Wieder zurück am Campo Italiano, legen wir noch eine kleine Pause ein, und weiter geht es zur Pehoe-Hütte.
Tag 16: Unterwegs gibt es heute besonders viele Fotostopps. Der Weg ist wie immer leicht zu finden. Eine Minute vor dem Refugio Grey zweigt rechts der Weg ab zum Aussichtspunkt über den Gletscher. Für den Ausblick auf den blau schimmernden Gletschergiganten zu unseren Füßen nehmen wir uns ausgiebig Zeit. 5xHütten-ÜN/F
PUERTO NATALES
Tag 17Wir wandern zurück zum Refugio Pehoe und überwueren den Lago Pehoe mit einem Katamaran. Von hier geht es im Bus nach Puerto Natales. Wir erreichen die Stadt erst spät am Nachmittag. Bei einem gemütlichen Abendessen stoßen wir auf unsere Leistung bei Trekking an. Unterkunft in einem Hostal oder gleichwertigen Hotel-ÜN/F.
RÜCKKEHR
Tage 18/19Morgens nehmen wir Abschied von Patagonien. Transfer nach Punta Arenas und Flug nach Santiago ÜN/F. Tag 19: Abflug nach Europa Ankunft Tag 20.
Mehrere leichte Tageswanderungen, 2-tägiges Andentrekking in Zentral-Chile und das mehrtägige Trekking auf dem als W-Wanderung bekannten Trail durch den Torres del Paine bieten dem aktiven Naturfreund ein Kaleidoskop unterschiedlicher Landschaften Südamerikas. Während dem Enladrillado Trek übernehmen Packtiere den Gepäcktransport. Für das Hüttentrekking um die Cuernos del Paine müssen wir unseren Rucksack selbst tragen.
Teamgeist und Kooperation sollten in Ihrem Gepäck nicht fehlen!







