Zwischen Belucha-Gebirge und Steppe
- Pionier- und Aktivreise durch das imposante Altaigebirge, Überquerung der bis vor wenigen Jahren noch geschlossenen Grenze zur Mongolei am Chujskij-Trakt.
- Von den dauerhaft eisbedeckten 4000ern des West-Altais in einer abenteuerlichen Jeep-Expedition zu den Seen der Westmongolei und durch die unendlichen Weiten des zentralen Hochlandes bis nach Ulan Bator.
- Zahlreiche Stopps zum aktiven Naturgenuss und kulturelle Highlights wie Karakorum und das Kloster Erdene Zuu.

Auch als Privatreise buchbar!
- Linienflüge mit Aeroflot, Trans Aero oder anderen Linienfluggesellschaften inkl. Luftverkehrssteuer!
Frankfurt - Barnaul
Ulan Bator - Frankfurt
ab anderen Abflugorten in Deutschland, Österreich, Schweiz auf Anfrage,
ggf. zu Sonderkonditionen - 2 Übernachtungen in Hotels, sonst Basiscamps mit Hütten, Zelten und Jurten
- Reiseroute inkl.:
sämtliche Transfers im Kleinbus (Altai)
und Allrad-Fahrzeugen (Mongolei) - Überland- und Tagesfahrten lt. Programm
- Rafting auf dem Khatun-Fluss
- 3-tg. Trekking mit Packpferden im russischen Altai
- sämtliche Genehmigungen vor Ort
- Vollverpflegung während der gesamten Reise 16xF/16xP/16xA
- Begleitmannschaft, Fahrer
- Reisepreis-Sicherungsschein
- WIGWAM - Reiseleitung und örtliche Guides, Bergführer im Altai
Teilnehmer: Min 9 Max 13
ANREISE
Tage 1/2Flug am Abend via Moskau oder St. Petersburg nach Barnaul. Ankunft dort am frühen Morgen und Empfang durch Ihren Reiseleiter und unsere russische Begleitmannschaft. Nach kurzer Stadtbesichtigung geht es weiter in die “Hauptstadt” der Altai-Region, Gorno Altaisk. ÜN in Ferienhäusern mit DU/WC.
DIE GIPFEL DES ALTAI
Tage 3/4/5In den nächsten Tagen tauchen wir ein in die Natur des Altai-Gebirges. Ein 3-tägiges Trekking führt über den Chujskji-Trakt in den Uch-Enmeck Naturpark, wo wir in urgemütlichen Jurten am Ufer des Flusses Kartun übernachten. Eine russische Sauna (Banya) beschließt den Tag in einsamer Natur.
Auf dem Weg Richtung Tyungur steigt das Gelände weiter an und wir befinden uns in hochalpinen Regionen inmitten prächtig blühender Bergwiesen. Übernachtung in Ferienhäusern im Basiscamp Vysotnik (2 Nächte).
Am Tag 5 Wanderung in höhere Lagen des Berges Kyzyl. Die Anstrengungen des Aufstiegs werden reich belohnt mit einem fantastischen Panoramablick auf den Berg
Belucha (4500 m), seine Gletscher und die benachbarten Schneegipfel. Wir genießen die einzigartige Stille der Bergwelt und kehren am frühen Abend ins Basiscamp Vysotnik zurück. Unterwegs erwarten uns interessante Eindrücke aus dem Leben der ersten Siedler bei einem Museumsbesuch in Verkhny Uimon. Abends lassen wir es uns gut gehen bei einem deftigen Abendessen aus der sibirischen Küche.
AKTIVER NATURGENUSS
Tage 6/7Nach dem Frühstück heißt es “Leinen Los” für unser Raftingboot auf dem Fluss Katun: Auf den insgesamt 20 km wechseln schnelle Passagen mit ruhigem Dahingleiten ab. Dichte Wälder, glasklares Wasser. Wir passieren eindrucksvolle Steingebilde aus der Zeit der Turkvölker; hier erwartet uns ein köstliches Mittagspicknick auf einer Sandbank. Alternativ zum Rafting bietet sich eine Wanderung auf malerischem Pfad mit grandiosen Ausblicken oberhalb des Flusses an. Abends Zusammentreffen der Wanderer und Rafter, dann ÜN in Zelten an der Einmündung des Flusses Kaznatha. Der Tag voller aktivem Naturgenuss klingt am knisternden Lagerfeuer aus.
Tag 7: Hauptgepäck und Ausrüstung werden auf Pferde verladen. Wir wandern nur mit dem Tagesrucksack in ein bezauberndes Seitental des Flusses Kartun. Herrliche Ausblicke auf den schäumenden Fluss. Nach knapp 20 km ist die Ortschaft Inegen erreicht und uns erwartet zum Ausklang des Tages wohltuende Entspannung in der russischen Sauna (Banya).
SÜDWÄRTS AUF DEM CHUJSKY TRAKT
Tag 8Nach ca. 2-stündiger Wanderung erreichen wir die Ortschaft Inja am Chujsky-Trakt. Wir beobachten das spektakuläre Farbenspiel der Flüsse Chuya und Katun, die hier zusammenfließen und durch ihre verschiedenartige Herkunft farblich unterschiedliche Sedimente mit sich führen. Per Kleinbus geht es auf dem Chujsky Trakt gen Süden durch die Weiten der Kuraj-Steppe, bevor wir hinter dem gleichnamigen Ort für 1 Nacht unsere Zelte aufschlagen.
WILLKOMMEN IN DER MONGOLEI
Nach dem Frühstück Aufbruch zur letzten Etappe auf russischem Gebiet, bevor wir gegen Mittag die Staatsgrenze erreichen. Nach Erledigung der Formalitäten erwartet uns das mongolische Begleitteam und es geht weiter zum einsamen See Achit in 1400m Höhe. Nach einem Mittagsimbiss direkt am See wandern wir im grandiosen Anblick der umliegenden 4000m hohen Gipfel des Mongol-Altai zu einer Nomadenfamilie und bekommen einen authentischen Einblick in ihre Lebensweise. In der Abenddämmerung werden wir Zeugen des phantastischen Lichtspiels in der Hochsteppe. Zelt-ÜN
SALZSEEN DER WEST-MONGOLEI
Tage 10/11Der Vormittag gehört einer herrlichen Wanderung durch das Hochtal bevor es auf abenteuerlichen Pisten und durch ausgetrocknete Salzpfannen zum Salzsee Khjargas geht. Immer wieder entdecken wir kleinere Siedlungen der Nomaden, deren Jurten wie Pilze aus der Steppe ragen. Wir werden eingeladen in ihre heimeligen Jurten und erfahren beim Tee Interessantes aus ihrem Alltag. Sobald das Camp am See aufgebaut ist, genießen wir die Abendstunden am Lagerfeuer.
Am Vormittag des Tag 11 Wanderung entlang des Salzsees bevor die Fahrt weitergeht bis zur Ortschaft Dalanbulag. Am Fuße des Khan Khökhiy Gebirges begegnen uns verschiedenste Landschaftsformen: weite Steppe, grünes Hügelland und bewaldete Berghänge. Unser Übernachtungsort liegt wiederum an einem kleinen See, dem in 2000m Höhe gelegenen Tsagaan Nuur.
ZENTRALE MONGOLEI
Tag 12/13/14Heutiges Ziel ist einer der größten abflusslosen Salzwasserseen, der auf dem nördlichen Hochplateau des Khangay Gebirges gelegene Telmen Nuur. Die schaukelige Fahrt in unseren Jeeps bietet ständig wechselnde Landschaften, von weiter Hochsteppe bis zu 2800 m hohen Bergmassiven. In der Ferne entdecken wir die Staubwolken einer weiterziehenden Nomadenfamilie, ansonsten gibt es außer uns kaum eine Menschenseele. Purer Naturgenuss! ÜN im Zeltcamp, im Anblick des in der Morgensonne glitzernden Sees, Wanderung entlang des Ufers. Weiterfahrt nach Jargalant und Unterkunft in einem original mongolischen Jurtencamp. Heiße Quellen laden zu einem erholsamen Bad ein. ÜN in Jurten.
Tag 14: nach kurzer Fahrt erreichen wir den erloschenen Vulkan Khorgo und wandern in einen seiner eindrucksvollen Nebenkrater. Mit etwas Glück erspähen wir zwischen Lärchen und Zirbelkiefern Hirsche oder Wildschafe. Nach Besichtigung des Klosters Zaja Bandid erreichen wir den Bergfluss Ikh-Tamir. ÜN in Zelten am Fluss.
KARAKORUM / ERDENE ZUU
Tage 15/16Etwa 120 km weiter erreichen wir Karakorum, die ehemalige Hauptstadt des mongolischen Großreiches. Es bleibt ausreichend Zeit zur Besichtigung des zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Palastes Ögödei-Khans.
ÜN-im Jurtencamp.
Tag 16: vormittags Besichtigung des buddhistischen Klosters Erdene Zuu. Anschließend Weiterfahrt zum Naturpark Hustai. Nach Ankunft und Bezug der Jurten bleibt Zeit für eine kleine Wanderung am Fuße des 1842m hohen Berges Hustai. Der letzte Abend in der Wildnis klingt aus am Lagerfeuer im Jurtencamp. Wir genießen nochmals die Stille in einsamer Natur bevor wir am Tag 17 die Hauptstadt...
ULAN BATOR
Tage 17/18...erreichen. Wir tauchen ein in eine ganz besondere Atmosphäre zwischen Plattenbauten und Jurtensiedlungen. Ausgiebige Besichtigung der Stadt und des interessanten naturhistorischen Museums. Es bleibt Zeit für Entdeckungen auf eigene Faust bevor wir uns beim letzten gemeinsamen Abendessen von unserer Begleitmannschaft verabschieden. Hotel-ÜN
Tag 18: morgens Rückflug via Moskau oder St. Petersburg, Ankunft in Deutschland am Abend.
VERLÄNGERUNGSMÖGLICHKEIT:
- mit der Transsib via Ulan Ude nach Irkutsk
4 Tage / ab 450,-EUR
Diese außergwöhnliche Pionierreise verbindet den russischen und mongolischen Teil des eindrucksvollen Altaigebirges mit der endlosen Weite der zentralen Mongolei. Bis vor wenigen Jahren war die Grenze in die westliche Mongolei für Touristen noch geschlossen; touristische Infrastruktur ist daher auf beiden Seiten der Grenze kaum vorhanden.
Die Bereitschaft, neben Zeltcamps einfachste Unterkünfte zu akzeptieren, ist ebenso notwendig wie sehr große Flexibilität bei der Tagesgestaltung, bedingt durch den außergewöhnlichen Reiseverlauf. Vergleiche mit europäischen Standards hinsichtlich Übernachtungskomfort und Tranportmitteln können kaum gestellt werden. Die “russische bzw. mongolische Mentalität” beim Thema Pünktlichkeit, etc. stellt sicher einen Gegensatz zur “deutschen Genauigkeit” dar. Wenn Sie all diese Voraussetzungen mitbringen und bereit sind, die örtlichen Gegebenheiten zu akzeptieren, erwartet Sie ein herausragendes Naturerlebnis verbunden mit ursprünglicher und herzlicher Gastfreundschaft der Nomaden und deren Familien.
Für die Halbtages- und Tageswanderungen ist durchschnittliche Kondition ausreichend; für das Rafting auf dem Fluss Khartun sind keine Vorkenntnisse notwendig (alternativ: Wanderung).



