Wunderwelt Amazonien - von den Anden bis Manaus

Regenwald Expedition im Amazonasgebiet durch Bolivien, Peru und Brasilien

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Highlights

Anspruchsvolle Dschungeltour mit Expeditionscharakter von den Anden bis Manaus

Start im geschichtsträchtigen Cuzco, der schönsten Andenstadt von Peru

Intensive Tierbeobachtungen in der Schutzzone 2 und 3 des Manú-Nationalparks, dem letzten Urwaldparadies der Erde (3 Tage im Manú Nationalpark)

8 Tage im Regenwald mit intensiven Möglichkeiten zur Tierbeobachtung

Besuche bei Goldwäschern, Indianern und Paranussbauern

Manaus – Hafenmarkt und Amazonas-Zusammenfluss erleben

Teilnehmer: Min 8 / Max 12

Leistungen

  • Ab Lima Flughafen/ bis Manaus Flughafen
  • Inlandsflug Lima - Cuzco und Porto Velho - Manaus inkl. Tax
  • Alle Transfers lt. Programm
  • 10 Übernachtungen in einfachen Hotels/Lodges im DZ mit Du/WC
  • 6 Übernachtungen in einfachen Bungalows/Hütten in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad/Außentoilette
  • 2 Übernachtungen im Zelt (Bade- und Waschmöglichkeit im naheliegenden Fluss)
  • 9x Vollpension, 1x Halbpension, 8x Frühstück
  • Stellung der Expeditionsausrüstung (Zelte, Unterlegmatten, Toilettenzelt, Camping-Küchenausstattung, Erste-Hilfe-Kit)
  • Begleitpersonal (Bootsführer, Helfer und lizenzierte, lokale Reiseleitung für den Manú-NP
  • Örtliche, Deutsch sprechende Flughafenassistenz in Lima
  • Deutsch bzw. Englisch sprechender Guide in Machu Picchu
  • Örtliche, Deutsch sprechende, naturkundliche Reiseleitung ab Cuzco/an Manaus Flughafen (2. bis 20. Tag)

 

Tage 1/2
Individuelle Anreise nach Lima, Tag 2 Cuzco – historische Hauptstadt der Inkas
Tage 3/4
Stadtführung in Cuzco und Fahrt von den Anden bis ins Amazonasbecken
Tag 5
Flussexpedition auf dem „Rio Madre de Dios“
Tag 6
Indianerland und Naturheilkunde
Tag 7
Auf den Spuren von Fitzcarraldos in „Boca de Manú“
Tag 8
Bootsexpedition in den Nationalpark Manú
Tag 9
Nationalpark Manú - Tierbeobachtungen im Naturparadies
Tag 10
Tierbeobachtungen am Ufer des Manú-Flusses
Tag 11
Besuch der größten Papageien-Minerallecke
Tag 12
Marktbesuch und Freizeit in Puerto Maldonado
Tag 13
Grenzübertritt nach Bolivien und Besuch der Goldsucher
Tag 14
Regenwaldwanderung und zu Gast bei den Paranuss-Sammlern
Tag 15
Off - Road durch den bolivianischen Regenwald
Tag 16
Besuch einer Kastanienfabrik und Fahrt zur brasilianischen Grenze
Tag 17
Grenzübergang nach Brasilien und Fahrt nach Porto Velho
Tag 18
Flug von Porto Velho nach Manaus
Tag 19/20
Individuelle Abreise
Tage 1/2

Individuelle Anreise nach Lima, Tag 2 Cuzco – historische Hauptstadt der Inkas

Am Flughafen von Lima werden Sie von unserer Flughafenassistenz empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer ins Hotel. Wer noch Energie verspürt, kann einen Spaziergang im nahegelegenen Ausgehviertel Miraflores unternehmen. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)

Tag 2: Früh morgens Flug in die Andenstadt Cuzco (ca. 1 h). Faszinierend, bunt und lebendig präsentiert sich die ehemalige Hochburg der Inkas. Noch heute können Sie die Reste der ehemaligen Baukunst bestaunen, Menschen mit traditionsreichen Gewändern beobachten, über bunte Märkte schlendern und den Klängen, typischer Andenmusik lauschen. Übernachtung in einer schönen, typischen Herberge. (F/-/-)

Tage 3/4

Stadtführung in Cuzco und Fahrt von den Anden bis ins Amazonasbecken

Tag 3: An diesem Morgen besichtigen Sie die wichtigsten Plätze in Cusco im Rahmen eines Stadtrundgangs. Die Entdeckungstour führt Sie an der Kathedrale vorbei und weiter zum Sonnentempel Koricancha, ein einzigartiges Beispiel für den kulturellen Reichtum Cuscos. Danach wandern Sie entlang der Hatunrumiyoc-Straße, die nach dem 12-winkligen Stein benannt ist, der noch gut in der verbliebenen Mauer des Inka Roca Palasts sichtbar ist. Sie machen einen letzten Stopp im San Blas Kunsthandwerkerviertel. Die sagenumwobenen Kopfsteinpflastergassen bieten nicht nur spektakuläre Ausblicke auf die Stadt, sie sind auch mit Werkstätten und Galerien gesäumt, die dem Viertel seine künstlerische Atmosphäre verleihen.

Optional können Sie an einem Ausflug mit englisch Sprachigen Reiseleiter teilnehmen (ca. € 70,- p.P.), welcher Sie in das heilige Tal der Inkas führt. Der Besuch von Kultstädten und den Dörfer Pisaq und Ollantaytambo mit ihren bunten Märkten steht auf dem Programm. Hier erfahren Sie viel über soziale Struktur und Geschichte dieses antiken Volkes, die durch die Eroberung der Spanier verloren gegangen sind. Den Abschluss bildet der Markt für Kunsthandwerk, die Inka Kolonial Kirche und das Museum der Chincheros.

Am Abend letzte Vorbereitungen für Ihre Expedition. Übernachtung in einer Herberge. (F/-/-)

 

4. Tag Von den Anden bis ins Amazonasbecken
Die Expedition startet im privaten Kleinbus auf mittlerweile asphaltierter Straße. Auf Serpentinen geht es zum 4200 m hohen Pass mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Andenlandschaft. Im kleinen idyllischen Dorf Paucartambo besuchen Sie den einheimischen Obst- und Gemüsemarkt und gemeinsam werden Lebensmittel für die kommenden Tage eingekauft. Später erreichen Sie die Grenzstation zum Manú-Nationalpark und haben bei gutem Wetter einen atemberaubenden Blick auf die Schlucht mit undurchdringlichen Bergnebelwäldern, die sich aus den langsam aufziehenden Nebelschwaden herausschälen und in weiter Ferne das Amazonasbecken erahnen lassen.
Auf abenteuerlicher Strecke geht es weiter bergab. In diesem Gebiet versuchen wir den orange leuchtenden und seltenen „Cock of the Rock“ (Andenklippenvogel oder roter Felsenhahn) zu beobachten. Es leben schätzungsweise 10% der weltweit existierenden Vögel hier - ein El Dorado für Vogelliebhaber! Gegen Nachmittag Ankunft in der Unterkunft. Übernachtung in einfachen Bungalows mit Betten und außenliegenden Gemeinschaftsduschen und Toiletten. (F/M/A)

Tag 5

Flussexpedition auf dem „Rio Madre de Dios“

Je weiter Sie in das Amazonasgebiet vordringen, desto wärmer wird es und der dampfende Urwald umhüllt alles. Ankunft in der halb verlassenen Ansiedlung Pilcopata. Ganz in der Nähe Besuch der kleinen Orchideenfarm von José, der mit viel Liebe und Zeit mitten im Regenwald eine erstaunliche Anzahl von Orchideen ansiedeln konnte, die Sie auf einem kleinen Rundweg kennenlernen. Gegen Mittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts. Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie das erste Dschungel-Camp. Es lohnt hier einen Spaziergang durch angelegte Pfade durch den Regenwald zu unternehmen, den Geräuschen zu lauschen und mit etwas Glück Tiere zu beobachten. Übernachtung im Camp mit Doppelbettzimmern und Gemeinschaftsbädern. (F/M/A)

Tag 6

Indianerland und Naturheilkunde

Wildromantisch verzieht sich langsam der Frühnebel über dem Fluss. Die letzten Hügel der Andenauslaufer haben Sie schon hinter sich gelassen. Gegen Mittag legt das Boot in Shipitiari an, wo Sie vom Stamm der Matchiguenka willkommen geheißen werden. Sie werden auch Gelegenheit haben, sich mit dem Shamanen zusammenzusetzen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Übernachtung in unmittelbarer Nähe des Dorfes in aus Holz gefertigten Bungalows mit Meerbettzimmern (mit Moskitonetzen ausgerüstet) und außenliegenden Toiletten und Dusche. (F/M/A)

Hinweis: Für die Wanderungen im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

Tag 7

Auf den Spuren von Fitzcarraldos in „Boca de Manú“

Von den ersten Papageienschreien geweckt, gibt es ein kräftiges Frühstück im Haupthaus. Per Boot geht es danach weiter flussabwärts bis zu einer Indianersiedlung der Yine-Indianer. Das einst sehr wilde Indianervolk wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert. Obwohl sie bereits Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände im täglichen Leben nutzen, haben sie sich Ihre Bräuche bewahrt und leben noch sehr ursprünglich. Ankunft in der kleinen Siedlung Boca de Manu, das einst vom legendären Fitzcarraldo zu Zeiten des Kautschuks gegründet wurde. Hier leben die Colons (Hochland-Peruaner). Sie haben hier Gelegenheit ein kühles Bier oder ein Erfrischungsgetränk zu trinken. Fahrt und kurze Wanderung zum Camp, welches ebenfalls von den dort lebenden Matsiguenkas verwaltet wird. Das Camp besteht aus einfachen, Moskitogeschützen Bungalows mit Betten und außenliegender Dusch- und Toilettenanlage. Wenn noch Zeit ist erkunden Sie mit einem Holzboot die Lagune „La Isla“, um die Tierwelt ungestört beobachten zu können. In den um die Lagune stehenden Bambuswäldern gibt es über 200 verschiedene Vogelarten und eine Vielzahl von Froscharten. (F/M/A)

Hinweis: Der Besuch des Yine-Stammes ist von der örtlichen Situation abhängig, da es nicht sicher ist, ob die Mitglieder des Dorfes auch anwesend sind oder der gesamte Stamm zum Jagen oder anderen kommunalen Aktivitäten sich auswärts aufhält.

Tag 8

Bootsexpedition in den Nationalpark Manú

Nachdem Sie den Kontrollpunkt der Nationalparkbehörde passiert haben, tauchen Sie in eines der letzten Primer-Regenwaldgebiete der Erde ein. Riesige Urwaldriesen und eine artenreiche Vegetation lassen den Unterschied zu besiedelten Gebieten deutlich erkennen, wo man meist nur sekundären Wald antrifft. Hier bestehen gute Chancen Vögel, Flussschildkröten, Riesennager, Kaimane und Affen zu beobachten. Mit ein wenig Glück und Sonnenschein sehen Sie auch einen Jaguar, der am Flussufer sein Frühstück sucht oder sich - auf einem umgestürzten Baumriesen ruhend - an den ersten Sonnenstrahlen wärmt. Die Tiere sind nicht sehr scheu, da im Nationalpark seit Jahrzehnten nicht mehr gejagt wird und keine menschliche Ansiedlung (mit Ausnahme der ansässigen Indianerstämme) erlaubt ist. So kann das Boot bis auf wenige Meter heranfahren, um die Tiere aus allernächster Nähe beobachten zu können. Gegen Nachmittag Ankunft im Urwaldcamp. Erste Wildpirsch durch den Regenwald, um den Artenreichtum der Pflanzen zu bestaunen und mit Glück die ersten Wollaffen zu sehen. Übernachtung im Camp mit Stockbetten und außenliegendem Gemeinschaftsbad. (F/M/A)

Tag 9

Nationalpark Manú - Tierbeobachtungen im Naturparadies

Noch vor Sonnenaufgang Wanderung zu einem abgeschnittenen Flussarm, der heute Heimat von Riesenotterfamilien, Vögeln, Affen und Kaimanen ist. Auf einem Floß paddeln Sie entlang des Ufers, um die Riesenotter beim Fischen und Spielen zu beobachten. Zu Fuß geht es zur Lagune „Otorongo“, um Kaimane und Wasservögel zu sichten. Eine ganz andere Perspektive ergibt sich vom ca. 25 m hohen Aussichtsturm mitten in den hohen Baumkronen: riesige Bromelien und Hepyphiten, Lianen und Orchideen, vorbeiziehende Affengruppen, deren warnende Rufe durch den Regenwald schallen. Der Manú-NP beherbergt 13 verschiedene Affenarten, wobei diese Artenvielfalt zu den größten in Südamerika zählt. Bei der Wanderung durch den Regenwald bekommen Sie einen guten Einblick in die Flora und Fauna des primären Regenwaldes. Bis zu 55 m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Sie zu sehen bekommen. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)

Tag 10

Tierbeobachtungen am Ufer des Manú-Flusses

Am Morgen Abschied von den indianischen Gastgebern und Bootsfahrt flussabwärts. Während sich die Nebelbänke langsam über den Baumkronen auflösen,  haben Sie nochmals die Möglichkeit, die einzigartige Tierwelt vom Fluss aus zu beobachten: einen Jaguar, Kaimane, Wasserschweine, Schildkröten und Affen. Gegen Mittag Ankunft am Fluss Madre de Dios und am Nachmittag im Camp. Wenn noch Zeit ist Wanderung durch den Regenwald zur Lagune Blanquillo mit vielfältiger Vogelwelt und Kaimanen. Übernachtung in einfachem Zimmer mit Gemeinschaftsbad und Speiseraum. (F/M/A)

Tag 11

Besuch der größten Papageien-Minerallecke

Noch vor Tagesanbruch Wanderung zur bekannten Papageienlecke „Blanquilla", wo man von einer Holzplattform das kommende Spektakel beobachten kann: Hunderte von verschiedenen Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben. Weiter flussabwärts sehen Sie bereits die ersten Goldgräber, die meist am Flussufer und mit Saugpumpen den goldhaltigen Sand auswaschen. Die Flusslandschaft zeigt sich mit weißen Sandbänken, dahinterliegendem Regenwald, Uferböschungen, die klatschend  ins Wasser fallen, Indianern, die mit Holzbooten und Eintakt-Außenbordern den Fluss hoch fahren und  freundlich grüßen. Gegen Nachmittag erreichen Sie ein kleines Goldgräberdorf. Hier heißt es Abschied nehmen von der Bootscrew. Per Fahrzeug erreichen Sie die quirlige Stadt Maldonado mitten im peruanischen Regenwald. Übernachtung in einer am Fluss gelegenen Lodge. (F/M/-)

Tag 12

Marktbesuch und Freizeit in Puerto Maldonado

Nachdem die Grenzformalitäten für die Einreise nach Bolivien erledigt sind, Besuch des quirligen Marktes mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Sie können entweder in der Lodge am Swimmingpool liegen, in der Hängematte einen Cocktail genießen oder in der Stadt noch auf Entdeckungsreise gehen. Übernachtung wie Vortag. (F/-/-)

Tag 13

Grenzübertritt nach Bolivien und Besuch der Goldsucher

Bootsfahrt auf dem Madre de Dios bis zur bolivianischen Grenze. Die etwas umständliche Abwicklung an den beiden Grenzposten lässt die Vermutung zu, dass die hier abgestellten Beamten die Kontrolle als willkommene Abwechslung sehen und sich gerne austauschen über die Herkunft der Besucher. Auf der bolivianischen Seite begegnen Sie den Goldsuchern mit hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Am Nachmittag Ankunft auf der Kastanienfarm, die sich auf Paranüsse spezialisiert hat. Von November bis Februar lassen sich hier Dutzende von Familien nieder, um die Paranüsse am Boden des Regenwaldes zu sammeln und transportfertig dann sackweise in Bezahlung zu geben. Übernachtung im Zelt (Wasch- und Bademöglichkeit im nahe gelegenen, klaren Bach). (F/M/A)

Tag 14

Regenwaldwanderung und zu Gast bei den Paranuss-Sammlern

Regenwaldwanderung mit den Paranuss-Sammlern zur Ernte der Kokosnuss großen Nüsse. Mit Machete werden diese gekonnt aufgeschlagen, um an die einzelnen Nüsse heranzukommen. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Je nach Jahreszeit und Aktivitäten auf der Farm wird der heutige Tag so gestaltet, um möglichst viel über das hiesige Leben und die Bewohner zu erfahren. Am Abend wartet man auf die Jäger und Fischer, die dann je nach Glück einen großen Wels oder ein Waldschwein erlegt haben. Manchmal werden die Besucher eingeladen mit den Einheimischen gemeinsam zu essen. Übernachtung wie Vortag. (F/M/A)

Tag 15

Off - Road durch den bolivianischen Regenwald

Abschied von den Gastgebern und Bootsfahrt auf dem letzten Flussabschnitt des „Madre de Dios“. Im Dschungeldorf „Sena“ steigen Sie auf die Ladefläche eines LKWs oder Pickup-Wagens um und auf abenteuerlicher Strecke (ca. 4 h, je nach Jahreszeit staubig oder schlammig) geht es durch das bolivianische Amazonien. Per Fähre oder über Holzbrücken müssen einige Flüsse überquert werden. Gegen Abend Ankunft in Riberalta. Übernachtung im schönen Hotel im Kolonialstil. (F/-/-)

Tag 16

Besuch einer Kastanienfabrik und Fahrt zur brasilianischen Grenze

Ein eindrucksvolles Erlebnis ist der Besuch der am Stadtrand liegenden Kastanienfabrik.  Die in Säcken angelieferten Nüsse werden meist per Hand für den Export und Eigenbedarf verpackungsfertig verarbeitet. Unter strengen Hygienevorschriften, bekommen Sie aus erster Hand einen Einblick in den gesamten Produktionsprozess von der Ernte bis zur fertigen Nuss auf dem Teller. Weiterfahrt auf der Ladefläche eines Pickup (ca. 5 h) entlang des Flusses „Madre de Dios“ bis zum Beni-Fluss. Die zahllosen Stromschnellen sind der Grund, warum hier ein Vorwärtskommen mit dem Boot unmöglich ist. Gegen Nachmittag Ankunft in der Stadt Guayaramerín. Übernachtung im einfachen Hotel mit Swimmingpool in Doppelzimmern. (F/-/-)

Tag 17

Grenzübergang nach Brasilien und Fahrt nach Porto Velho

Nach Passtempel und Grenzkontrolle überqueren Sie mit Passagierbooten den Mamore-Fluss und steigen in Brasilien aus. Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Der in Bolivien übliche Transfer auf der Ladefläche des LKW weicht dem mit Klimaanlage ausgerüsteten Fahrzeug, dass Sie nach einer ca. 5 bis 6-stündigen Fahrt nach Porto Velho bringt. Bei Ankunft am Nachmittag Besuch des Eisenbahnmuseums, dass die äußerst spannende Geschichte des Kautschuk-Booms erzählt. Wer noch das Nachtleben genießen möchte, sollte auf jeden Fall den Flusshafen besuchen, wo südamerikanische Musik die Straßenszenen bestimmt. Übernachtung im Mittelklasse-Hotel. (F/-/-)

Tag 18

Flug von Porto Velho nach Manaus

Sehr frühes Aufstehen und Flug nach Manaus, dem Tor zum Amazonasgebiet. Am Flughafen werden Sie von Ihrer lokalen, Deutschsprachigen Reiseleitung empfangen. In den Morgenstunden Besuch des berühmten Hafenmarktes von Manaus. Vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Zusammenfluss vom Weisswasserfluss „Rio Salomo“ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“. Gegen Nachmittag kleiner Rundgang durch Manaus bis zur berühmten Oper, an deren Vorplatz man am Abend in einer der Straßenkneipen und Restaurants sitzen kann. Oft werden kulturelle Veranstaltungen kostenlos am Platz aufgeführt. Übernachtung im Mittelklasse-Hotel. (F/-/-)

Tag 19/20

Individuelle Abreise

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa. (F/-/-)

 

Tourcharakter

Gesunder Organismus, Verträglichkeit von tropischem Klima, normale bis gute Kondition. Wanderungen auf teilweise schlammigen Pfaden. Toleranz und Verständnis gegenüber Einheimischen. Komfortverzicht, Flexibilität und Teamgeist. Mithilfe beim Aufbau der Zelte und beim Be- und Entladen des Expeditionsbootes. Änderungen des Reiseverlaufs aus Witterungsgründen und unzureichender Infrastruktur möglich. Die Reise ist trotz jahrelanger, erfolgreicher Durchführung immer expeditionsartig, dafür werden Sie mit zahlreichen Tierbeobachtungen und intensiven Kontakt zu den Einheimischen belohnt.

Diese außergewöhnliche Amazonas-Reise führt durch Peru, Bolivien und Brasilien, durch weite Teile Amazoniens, die eine faszinierende Vielfalt an Flora und Fauna mit noch intaktem Regenwald besitzen. Abseits vom Massentourismus erleben Sie den Naturreichtum im Manú-Nationalpark, aber auch Missstände, die diese „Lunge der Welt“ gefährden. Sie erhalten einen intensiven Einblick in die Lebensweise der Einheimischen, übernachten bei Indianern und sind zu Gast bei den Paranuss-Sammlern und Goldsuchern. Jeder Tag erwartet Sie mit vielen Aktivitäten, sodass man abends erschöpft, aber reicher an Eindrücken und Erlebnissen ins Bett oder die Hängematte sinkt. Übernachtet wird im Regenwald in einfachen Camps und Herbergen, wo möglich in familiären Hotels/Lodges oder bei den Indianern - selten am Flusstrand, damit der größtmöglichste Teil der Einnahmen auch wirklich bei den Einheimischen ankommt. Transportmittel sind die jeweils besten vor Ort – dies kann der klimatisierte Bus oder die Ladefläche eines LKWs sein. DasAbenteuer Amazonien erwartet Sie!

Peru – Cuzco 
Nach einer Übernachtung in Lima Flug nach Cuzco ins Andenhochland. Faszinierend, bunt und lebendig präsentiert sich die ehemalige Hochburg der Inkas.

Peru – Manú-NP und Amarakaeri-Reservat
Der Manú-Nationalpark zählt zu den ökologisch wertvollsten Regenwaldgebieten mit dem größten Artenreichtum der Erde. Sein Gebiet erstreckt sich von den Anden in 4000 m Höhe über den Nebelwald bis ins Amazonastiefland. Er beherbergt über 15.000 Pflanzenarten, bis zu 1000 Vogelarten und 200 Säugetierarten (u. a. Raubkatzen, Brillenbären, Affen, Riesenotter, Wasserschweine und Tapire). Um die letzten Primärregenwälder zu erleben, besuchen Sie nicht nur die Schutzzone 3, in der Landwirtschaft erlaubt ist, sondern auch die Schutzzone 2, die nur mit besonderer Genehmigung besucht werden darf. Eine Sichtung des Jaguars ist hier mit Glück und Geduld sehr wahrscheinlich. Sie übernachten in Camps bei den ansässigen Machiguenka-Indianern. Im Regenwaldgebiet der Amarakaeri beobachten Sie eine der größten Papageienlecken. In einer ruhig gelegenen Lodge im quirligen Puerto Maldonado können Sie einen Tag entspannen.

Bolivien – Goldwäscher und Paranüsse
In diesem Teil Boliviens beginnt ein Abenteuer ganz besonderer Art, da es kaum touristische Infrastruktur gibt. Hautnah erleben Sie, was es für die Einheimischen bedeutet, in Amazonien zu überleben. Sie lernen die Goldsucher auf Ihren Flößen und die Paranuss-Sammler bei der Arbeit kennen. Der Besuch einer Paranussfabrik veranschaulicht den kompletten Produktionsprozess. Übliches Transportmittel ist meist die Ladefläche eines Pickup – ein staubiges Abenteuer, das mit einer abendlichen Dusche belohnt wird.

Brasilien – Porto Velho und Manaus
Von Porto Velho fliegen Sie nach Manaus, das Tor zum Amazonas, und erkunden die legendäre Stadt mit ihren Prachtbauten, dem berühmten Opernhaus und dem eindrucksvollen Fischmarkt. Wenn Sie am Zusammenfluss des schwarzen Rio Negro und des „weißen“ Solimões stehen, wo den Brasilianern zufolge der eigentliche Amazonas erst beginnt, haben Sie – wie einer der über 10.000 Quellflüsse – den
Weg von den Anden bis nach Manaus zurückgelegt.

Termine/Preise

2018
06.07.2018 - 25.07.2018
05.10.2018 - 24.10.2018
02.11.2018 - 21.11.2018
Preise
21 TAGE: 3.840,- €
 
Zusätzlich buchbare Leistungen:
Einzelzimmer: + 380,- €
Flug an Lima/ab Manaus: ab 1130,– € inkl. Tax über uns buchbar
Vorprogramm Inkatrail und Machu Picchu: 2-4 Tage auf Anfrage möglich
Verlängerung Rio de Janeiro: Transfer Flughafen-Hotel-Flughafen, Ausflüge lt. Programm, 3 ÜN im Hotel im DZ mit Privatbad, 3x Frühstück, örtliche, deutschsprechende Reiseleitung (privat) 
Preis ab 2 Personen: € 590,- im DZ, € 790,- im EZ
Einreisebestimmungen

Bei der Einreise von Bolivien nach Brasilien ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben (Impfpass muss mitgeführt werden).

Informationen zu den Anforderungen:

Normale bis gute Kondition für Wanderungen auf z. T. schlammigen Pfaden und bei tropischem Klima; Toleranz und Verständnis ggü. Einheimischen, bei Wartezeiten und fehlender Infrastruktur; Mithilfe beim Zeltaufbau und beim Be- und Entladen des Expeditionsbootes. Die Reise ist trotz jahrelanger, erfolgreicher Durchführung immer expeditionsartig, dafür werden Sie mit zahlreichen Tierbeobachtungen und intensivem Kontakt zu den Einheimischen belohnt.