Bolivien: "Silber, Salz, Seen & Sucre"

Naturreise Bolivien mit Santa Cruz, Potosi, Salar de Uyuni, Laguna Colorada, Titicacasee

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  • Tourenverlauf
  • Termine/Preise
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Highlights

  • Tolle Natur- und Erlebnisreise durch ganz Bolivien mit 8 Wanderungen. Geschichte, Naturwunder und Lebenskultur im touristisch wenig bekannten und vielleicht authentischsten Land Südamerikas.
  • Unsere Highlights: Silberminen bei Potosi, Uyuni-Salzwüste, Titicacasee, La Paz und Sucre
  • Zugfahrt von Oruro nach Uyuni und Seilbahnfahrt im Zentrum von La Paz mit beeindruckenden Ausblicken auf die Anden Metropole
  • Erlebnisreise mit Wanderungen zwischen roten Felsenbergen im Tiefland, grünen Sierras und weißen Salzwüsten des Altiplano.
  • Begegnungen mit der Geschichte und Lebensbedingungen der Bewohner des Landes - von Inkastätten und Jesuitenmissionen über bunte Märkte bis zu den Minenarbeitern von Potosi.
  • Exklusiver Abstecher ins Tiefland in die südliche Chiquitania
Teilnehmer: Min 6 / Max 12

Leistungen

  • Linienflüge mit LAN, Iberia, TAM oder anderen Linienfluggesellschaften
    Frankfurt - Santa Cruz
    La Paz - Frankfurt
    ab anderen Abflugorten in Deutschland, Österreich, Schweiz auf Anfrage, ggf. zu Sonderkonditionen
  • Inlandsflüge: Santa Cruz - Cochabamba & Sucre - La Paz (inkl. Tax)
  • 19 ÜN in kleinen landestypischen Hotels, Pensionen und Öko-Lodges in DZ mit DU/WC
  • Private Bootstour zur Sonneninsel/Titicacasee ab/an Copacabana
  • Wüstentour Uyuni-Avaroa im Geländefahrzeug
  • 8 geführte Wanderungen
  • Verpflegung lt. Beschreibung F/P/A
    2x Vollpension, 14xF, 3xP, 1x Begrüßungsessen
  • sämtliche Transfers in privatem Kleinbus, Allrad-Fahrzeuge Tag 11-13 ab/an Uyuni, mit 4 Teilnehmern pro Fahrzeug; Sauerstoff und Satellitentelefon an Bord
  • sämtliche Eintritte in Nationalparks, Führer und Permits
  • Örtliche, wechselnde, Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Ab 10 Teilnehmern durchgehend Deutsch sprechende Reiseleitung ab Santa Cruz/an La Paz (ein RL Wechsel in Sucre)

Diese Reise wird von einem WIGWAM-Kooperationspartner veranstaltet

Tage 1/2
Santa Cruz, Wanderung und Willkommensessen
Tage 3
San Jose de Chiquitos und Santa Cruz de Vieja
Tage 4
Jesuitenkirche von San Jose de Chiquitos (UNESCO-Weltkurlturerbe) und Wanderung in der Serrania de Santiago
Tage 5
Wanderung in der Serrania de Santiago
Tage 6
Thermalquellen, Chochis und Rückkehr nach Santa Cruz
Tage 7
Flug nach Cochabamba und Marktbesuch
Tage 8
Leichte Wanderung und Essen bei Einheimischen
Tage 9
Freizeit oder längere Wanderung in der Kordillere Tunari
Tage 10
Fahrt nach Oruro und weiter mit dem Zug nach Uyuni
Tage 11
Fahrt in den Salar de Uyuni
Tage 12
Salar de Uyuni und Band der Hochlandlagunen
Tage 13
Reserva Eduardo Avaroa und Rückfahrt nach Uyuni
Tage 14
Uyuni - Potosi
Tage 15
Potosi - Sucre
Tage 16
Andenmetropole La Paz
Tage 17
Zum Titicacasee mit Abstecher in die Königskordillere
Tage 18
Sonneninsel und Wanderung
Tage 19
Fahrt nach La Paz und "Todesstraße" in die Yungas
Tage 20
Kaffee-Finka
Tage 21-22
Rückreise ab La Paz
Tage 1/2

Santa Cruz, Wanderung und Willkommensessen

Flug nach Santa Cruz de la Sierra im Herzen Boliviens. Ankunft am 2. Tag morgens in der Hauptstadt des tropischen Tieflands von Bolivien. Transfer ins Hotel. Zeit zum Ausruhen. Am Nachmittag wartet ein erster Ausflug auf Sie: Der Regionalpark "Lomas de Arena" liegt als Schutzgebiet nur 17 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt, und umfasst ein Gebiet von fast 14.000 Hektar. Der Park wurde gegründet um eine einzigartige und unerwartete Landschaft unter Schutz zu stellen: Bis zu 12 m hohe Sanddünen erheben sich aus der tropischen Vegetation. Ein Paradies, und zugleich Heimat für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Eine leichte  Rundwanderung zu den Dünen lässt Sie realisieren, dass Sie heute an einem ganz exotischen Fleckchen Erde gelandet sind. Gegen Abend erste Eindrücke um den schönen Zentralplatz von Santa Cruz, und anschließend schulz-aktiv-Willkommensessen. Übernachtung im Hotel. Gehzeit ca. 3 h. (-/-/A)

Tage 3

San Jose de Chiquitos und Santa Cruz de Vieja

Am Morgen werden Sie in Ihrem Hotel abgeholt und fahren im privaten Fahrzeug von Santa Cruz aus auf der nun fertiggestellten Fernverbindungsstraße in Richtung Osten wo Sie gegen Mittag den Jesuitenmissionsort San Jose de Chiquitos erreichen. Sie beziehen Ihr Hotel und haben Zeit zum Mittagessen. Am Nachmittag verlassen Sie San Jose und begeben sich für einen Ausflug in die Umgebung zum historischen Ort von Santa Cruz la Vieja. Hier zeugen archäologische Überreste von der Gründung der ersten Siedlung unter dem Namen Santa Cruz de la Sierra, durch Ñuflo de Chavez im Jahr 1561. Auf einem Naturlehrpfad werden Sie durch das sogenannte „Valle de la Luna“ spazieren, bevor Sie sich zur Laguna Leteï begeben, wo Sie einen kleinen Pfad zum Rande der Meseta nehmen, um hier den fantastischen Ausblick über die Region um San Jose bei untergehender Sonne genießen zu können. Übernachtung in San Jose de Chiquitos im Hotel. Gehzeit ca. 2 h. (F/-/-)

Tage 4

Jesuitenkirche von San Jose de Chiquitos (UNESCO-Weltkurlturerbe) und Wanderung in der Serrania de Santiago

Am Morgen besichtigen Sie die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Jesuiten-Kirche von San Jose de Chiquitos. Errichtet im Jahre 1748, ist sie die einzige aus Stein gebaute Missionskirche in der Chiquitania. Von San Jose de Chiquitos geht es dann weiter in Richtung Osten in den malerisch gelegenen kleinen Ort Santiago de Chiquitos, eine der von den Jesuiten zuletzt gegründeten Missionen, am Fuße der schönen „Serrania de Santiago“ Bergkette. Um Santiago herum befinden sich großartige Wander- und Trekkingoptionen. Dazu gehört die Exkursion die am Nachmittag auf Sie wartet. Der 6 km lange Naturlehrpfad zum Aussichtspunkt „Antesala del Cielo“, übersetzt: „Des Himmels-Wartezimmer“ führt Sie auf ein Felsplateau, von wo aus Sie eine umfassende Sicht auf das Regionale Schutzgebiet „Valle Tucavaca“ genießen können, ein Schutzgebiet, dass den bedrohten und ökologisch einzigartigen Chiquitano Trockenwald unter Schutz stellt. Hier oben treffen Sie auf 6-8 Meter hohe, von Wind- und Wasser erosionierte Felssäulen, die auch die „Wächter“ des Dorfes genannt werden. Sie haben Zeit die beeindruckende Aussicht zu genießen und kehren danach nach Santiago de Chiquitos zurück. Übernachtung in Santiago de Chiquitos. (Gehzeit 2 Stunden) (F/-/-)

Tage 5

Wanderung in der Serrania de Santiago

Die heutige Halbtageswanderung im Naturreservat Tucavaca führt Sie auf einem schönen Naturpfad zu weiteren imposanten Steinformationen in der Gegend. Darunter die einer enormen Steinbrücke "Puente del Mono", oder eines Bogens "Arco de Don Romulo". Unweit von diesen Formationen befindet sich die Höhle "Cueva de Miserandino" in die wir einblicken nehmen dürfen, mit geheimnisvollen Felsmalerein, die von der frühzeitlichen Besiedlung dieser Region zeugen. Ebenso besuchen Sie einen Wasserfall unweit der Höhle. Übernachtung wie Vortag. Gehzeit ca. 3-4 Std. (F/-/-)

Tage 6

Thermalquellen, Chochis und Rückkehr nach Santa Cruz

Am Morgen brechen Sie auf in Richtung Santa Cruz. Doch unterwegs laden Sie die thermalen Wasser von Aguas Calientes zu einem angenehmen Bad in paradisischer Umgebung ein. Hier steigt bis zu 40°C heißes mit Schwefel angereichertes Thermalwasser an verschiedenen Stellen in einem flachen und sandigen Bachbett an die Oberfläche, dessen Uferbereich von exotischer Vegetation gesäumt ist. Nach kurzweiliger Fahrt dann Halt in Chochis. Der kleine Ort, übersetzt die „Furie des Windes“ genannt, ist zu einer Seite von einem hoch aufragenden Felsplateu, einer sogenannten „Meseta“ begrenzt und besitzt ein Wahrzeichen: Ein enormer roter Felsmonolith, „Cerro La Torre“ genannt, der imposant in der Landschaft steht. An dessen Fuss wurde von Gläubigen das Heiligtum „Santuario Mariano de la Torre” errichtet, verziert mit eindrücklicher Holzschnitzkunst. Am Nachmittag dann Rückfahrt nach Santa Cruz, wo Sie am frühen Abend ankommen werden. Übernachtung in Santa Cruz. (F/-/-)

Tage 7

Flug nach Cochabamba und Marktbesuch

Am Morgen Flug nach Cochabamba, die viertgrößte Stadt Boliviens am Fusse der Kordillere Tunari. Nach Ankunft steht ein Besuch der größten Christus-Statue Südamerikas auf dem Programm. Die kulinarische Hauptstadt Boliviens bietet Ihnen eine breite Palette an lokalen Spezialitäten die Ihnen in einem traditionellen Ambiente zum Mittag angeboten werden. Am Nachmittag Stadtbummel durch den kolonialen Stadtkern, und Besuch des größten Straßenmarkt des Landes "La Cancha“ und werden die vielen exotischen Produkte von Ihrem Reiseleiter genauer erklärt bekommen. Danach verlassen Sie die Stadt auf dem Weg zu Ihrer Unkunft für die nächsten Tage (ca. 1 Std. Fahrzeit). Unterwegs legen Sie einen kurzen Stopp ein, an der im Jugendstil errichteten „Villa Albina“, dem Landsitz des einstigen Zinnbaronen und reichsten Mannes der Welt: Simon I. Patiño. Oben am Berg erwartet Sie das wunderschön in einem 30 Hektar großen Privatwald gelegene Hotel mit einem umfassenden Weitblick über das Tal und die Stadt. Das komfortable ausgestattete Hotel auf angenehmer Zugspitzhöhe von knapp 3000 m, ermöglicht Ihnen eine optimale Höhenakklimatisierung ohne die Höhenkrankheit fürchten zu müssen. Übernachtung im Berghotel in der Kordillera Tunari. (F/-/-)

In dieser faszinierenden Umgebung erwarten uns Flamingos, Geysire, Lagunen und Thermalquellen. Eine Landschaft wie sie abwechslungsreicher kaum sein kann. Frühzeitig geht die Fahrt über den „Arbol de Piedra“ (Baum aus Stein) zur Laguna Verde und zurück über die Laguna Colorada nach Uyuni. 1xÜN in Uyuni. F/P/A

Tage 8

Leichte Wanderung und Essen bei Einheimischen

Am Morgen unternehmen Sie eine leichte Wanderung in der Umgebung des Hotels. Mittag  sind Sie dann zu einem traditionellen Mahl aus dem "Lehmofen" in einer ländlichen "Quinta" eingeladen. Es bleibt Zeit für einen Austausch mit einer heimisch gewordenen, deutschen Familie, die sich dem "Agroforst" - Aufforstung mit einheimischen Baumarten verschrieben hat. Übernachtung wie Vortag. Gehzeit ca. 1-2 h. (F/M/-)

Tage 9

Freizeit oder längere Wanderung in der Kordillere Tunari

Heute können Sie einmal entspannen oder eine länger Wanderung unternehmen. Diese Tour führt direkt vom Hotel einen steilen Bergfuss hinauf. Der Blick ins Tal wird mit jedem Höhenmeter umfassender, und nach ca. 400 Höhenmetern, bietet sich Ihnen ein beeintruckender Blick über das traditionell von Bergbauern geprägte Hochtal des Rio La Llave mit dem Gipfeln des Tunari-Massives im Hintergrund. Sie überschreiten den weiter steil aufsteigenden Bergkamm und wandern durch native Wälder hinab zum Rio La Llave, wo im authentischen Dorf von Chaqui Potrero ein Fahrzeug auf Sie wartet und Sie zurück zu Ihrem Berghotel bringt. Übernachtung wie am Vortag. Gehzeit ca. 4-5 h, +550 m/ -250 m. (F/-/-)

Tage 10

Fahrt nach Oruro und weiter mit dem Zug nach Uyuni

Am Morgen Fahrt von Cochabamba auf interessanter Bergstrecke hinauf ins Altiplano (ca. 4 h). In Oruro, der Karnevalsstadt Boliviens, umsteigen in das wohl ungewöhnlichste Fortbewegungsmittel in Bolivien – einen Zug, und Fahrt von Oruro nach Uyuni (ca. 8 h). Ankunft in Uyuni am späten Abend und Transfer ins Hotel. Übernachtung im Hotel. (F/-/-)

Tage 11

Fahrt in den Salar de Uyuni

Am Morgen Fahrt im privaten Allradbetriebenen Fahrzeug in die mit 12.000 km² größte Salzwüste der Welt. Die Fahrt führt uns am Rande des Salzsees über den Salzverarbeitungsort Colchani, wo in mühevoller Handarbeit das Salz des Salars zu Speisesalz verarbeitet wird. Wir besuchen einen familiären Kleinstbetriebe, bevor wir uns weiter zu den Salzpiramiden am Ufer des Salars begeben - Salz, dass zum Trocknen per Spitzhacke und mit Schaufeln aufgehäuft wurde. Hier tauchen wir nun entgültig in das schier unendlich erscheinende „Weiß“ des Salars ein. Der Besuch der „Insel“ Incahuasi, mitten im Salzsee gelegen gehört zu den absoluten Hightlights der Region. Ein kleiner Rundweg führt uns über die Insel, wo Sie die Jahrhunderte alten Kaktenen bestaunen können, die bis zu 12 Meter in den blauen Himmel ragen. Vom Aussichtspunkt haben wir eine 360° Rundumsicht über den Salar. Am Horizont thront dominant der Vulkan Tunupa über dem Nordufer des Salars, dessen Richtung wir nun einschlagen. Mittem im "Nichts" umgeben von unfassbarer Weite, errichten wir Tische und Stühle für unser Mittagessen in spektakulärer Umgebung - ein unvergessliches Erlebnis. Nach knapp einstündiger Fahrt erreichen wir dann das Nordufer am Fusse des Tunupa Vulkans. An dessen Flanken steigen wir im Fahrzeug bis zu einem Mirador empor, um von hier aus das Höhlengrab und die Mumien von Coquesa zu besichtigen. Hier liegt uns nun der Salar im wahrsten Sinne des Wortes zu Füssen. Nach dem Besuch des Museums in Chantani geht es in unser Salzhotel nach Tahua. Übernachtung in Tahua. (F/M/A)

Tage 12

Salar de Uyuni und Band der Hochlandlagunen

Bevor wir heute den Salar von Nord nach Süd queren, beginnen wir den Tag mit dem Besuch der Ruinenanlage „Pucara de  Chiquini“. Nach einem Rundgang und Aufstieg zu diesem ebenfalls interessanten, und anders schönen Aussichtspunktes über dem Salar, werfen die außergewöhnlichen geologischen Formationen, in der unweit der „Pucara“ sich befindlichen Höhle, einige Rätsel auf - zeigt sie doch geologische Formationen - die als Rückbleibsel auf die Austrocknung der Urzeitseen „Lago Michin“ (vor ca. 300tausend Jahren) und des „Lago Tauca“ (vor ca. 40tausend Jahren) zurückzuführen sind. Vorbei an den Islas Campanas - Glockeninseln - geht es gen Süd-Westen. Im Tayka Hotel de Piedra, in San Pedro de Quemes werden wir bereits zum Mittagessen erwartet, und Zeit für ein wenig Ausruhen. Eine atemberaubende Landschaft liegt am Nachmittag noch vor uns. Vorbei am aktiven Vulkan Ollague, gelangen wir an die wie an einem Band aufgereiten Hochlandseen „Laguna Cañapa“, „Laguna Hedionda“, „Laguna Chiarkota“, „Laguna Honda“, und die „Laguna Ramaditas“. An dessen flachen Uferregionen können wir die drei in dieser Region vorkommenden Flamingo-Arten beobachten, die an diesen fast unwirtlich erscheinenden Wasserstellen, umrahmt von harten Borax und Schwefel-Krusten nach Nahrung suchen. Wir verlassen dann das Tal der Lagunen und tauchen ein in eine ausgedehnte Sand-, und Steinwüste - die Wüste „Siloli“, eine fantastische surreale Landschaft, die die ganze Farbpalette an Terrakotta- und Ocker-Tönen bereithält. Fast weglos brausen wir dahin, und inmitten dieser anmutenden Gegend, erreichen wir unser Wüstenhotel. Übernachtung in der Siloli Wüste. (F/M/A)

Tage 13

Reserva Eduardo Avaroa und Rückfahrt nach Uyuni

Wir starten recht früh am Morgen in den Tag, und unsere Fahrt führt uns zuerst vorbei am „Arbol de Piedra“, einer von Erosion geschaffenen Steinfigur, zum absoluten Highlight im Herzen des Eduardo Avaroa Reservats - die von Algen rot gefärbte „Laguna Colorada“, mit ihren Heerscharen an Flamingos. Weiter zum Geisirfeld „Sol de Mañana“ – einem „teuflichen“ Spektakel von zischenden Wasserdampfsäulen und blubberrnden Erdlöschern, wo wir auch den höchsten Punkt der Reise mit 5000 Metern erreicht haben. Doch die Highlights gehen uns noch immer nicht aus – es geht hinein in den Salar de Chaviri – ein Farbspiel von Schneeweiß, Wüstenrot, und Azurblau, in dessen Umgebung wir die heißen Thermalquellen von Polques zu einem Stopp einladen. Schon kurz dahinter eröffnet sich unserem Blick das Tal „Valle de las Damas del Desierto“ – oder auch von den Touristen „Salvador Dali Wüste“ genannt. Felsformationen vom Wind geschliffen – einzigartig in ihrer Form, und einsam in einer riesigen Sandwüste der Erosion preisgegeben. Und wenn wir glauben, dass es nun nicht mehr schöner geht, liegt dann die Perle dieser Region vor Ihnen, die türkis glänzende „Laguna Verde“ am Fusse des majestätischen Vulkans „Licancabur“. Hier haben wir nun die südlichste Ausdehnung unserer Reise erreicht.  Hier treten wir nun unsere Rückfahrt nach Uyuni an. Dafür steht eine längere Fahrt noch vor uns. Eine Stunde bevor wir Uyuni erreichen, passieren wir das „neue“ Dorf von San Cristobal, umgesiedelt um Platz zu schaffen für die größte Silberminen des Landes. Bevor wir Uyuni erreichen lädt noch ein kurzer Abstecher zum Zugfriedhof von Uyuni ein, der die Geschichte der blühenden Schwefelminen Anfang des 20. Jahrhunderts und deren Verfall nach dem Einbruch der Preise auf dem Weltmarkt erzählt. Übernachtung in Uyuni. (F/M/-)

Tage 14

Uyuni - Potosi

Auf interessanter Fahrt durchs Altiplano erreichen wir heute Potosi. Am Nachmittag besteht optional die Möglichkeit für einen Besuch des Cerro Ricos – des Silberberges von Potosi, wofür Sie sich ins Innere des Berges vorwagen, das Sie über die noch immer unter Benutzung stehenden Stollen erreichen. Hier erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die zum Teil grausame Geschichte des Silberabbaus im Cerro Rico die bis zu den Ursprüngen während der Kolonialzeit um 1545 zurückführt, und von Reichtum, Armut und Tod erzählt. Die Begegnung in den Stollen mit den hier arbeitenden Minenarbeitern gehört zweifelsohne zu den beeindruckensten menschlichen Erlebnissen auf einer Bolivienreise. Für allen anderen Reiseteilnehmer besteht die optionale Möglichkeit das landesweit bekannteste Museum zu besuchen, die einstige Münz-Prägeanstalt "La Casa de Moneda". Gegen Abend noch die Möglichkeit gemeinsam durch das koloniales Zentrum der Stadt zu streifen. Übernachtung in Potosi. (F/-/-)

Tage 15

Potosi - Sucre

Am Morgen verlassen wir die höchstgelegene Stadt der Welt auf über 4000m, und fahren nach Sucre. Die tiefste Stelle der Fahrt liegt am Rio Pilcomayo auf knapp über 2000m! Eine schöne Hängebrücke aus der Zeit nach der Unabhängigkeit, ist heute als Denkmal hier stehen geblieben, und ermöglicht sich die Füsse ein wenig zu vertreten und in beeindruckender Landschaft von der einen auf die andere Seite des Flusse zu gelangen. Zu Mittag erreichen wir Sucre, die konstitutionale Hauptstadt des Landes! Am Nachmittag unternehmen Sie zu Fuss eine schöne Führung durch das koloniale Herz der weißen Stadt – Weltkulturerbe der UNESCO. Beginnend auf der höher gelegenen Recoleta, dem Gründungsplatz der Stadt mit schönem Blick über die roten Ziegeldächer der Stadt, begeben wir uns in Richtung Stadtzentrum, vorbei an der Kirche San Lázaro, die erste Kathedrale der Region Charcas während der Kolonialzeit, und erreichen den Zentralplatz, die Plaza 25 de Mayo, mit ihren wichtigen Gebäuden, wie dem Palast des Prefekten, der Kathedrale Metropolitana, und der „Casa de la Libertad“ mit geschichtsträchtiger Vergangenheit – hier wurde die Akte der Unabhängigkeitserklärung des Landes unterzeichnet. Enden werden Sie die Stadtführung im Parque Bolívar, einer schönen Gartenanlage mitten im Zentrum der Stadt. Übernachtung in Sucre. (F/-/-)

Tage 16

Andenmetropole La Paz

Transfer-Out vom Hotel zum Flughafen. Flug von Sucre nach La Paz. Beeindruckend erwartet Sie die Einfahrt in die Andenmetropole, denn vor Ihnen weicht der Boden und eröffnet Einblicke in einen riesigen Talkessel, ein schier endlos erscheinendes Häusermeer das die Hänge empor klettert, und überthront wird vom gigantischen Eisberg Illimani. Sie nutzen, um in die Stadt einzuschweben, Boliviens wohl modernstes Fortbewegungsmittel  - die nagelneue Doppelmayr Bergbahn - das einzige weltweit existierende Bergbahnennetz, was für den öffentlichen Stadtverkehr sich in Nutzung befindet! Am Nachmittag besichtigen Sie den Hexenmarkt, die Kirche San Francisco, die Plaza Murillo und die berühmte Calle Jaen, die die koloniale Vergangenheit der Stadt zeigt. Übernachtung in einem landestypischen Hostal im Zentrum der Stadt. (F/-/-)

Tage 17

Zum Titicacasee mit Abstecher in die Königskordillere

Am Morgen Abholung am Hotel und Fahrt nach Copacabana am Titicacasee. Wunderschön begleiten uns zuerst nach Norden schauend die vergletscherten 6000er der Cordillera Real, denen wir uns später nähern werden, denn das Ziel unserer heutigen Wanderung ist ein Bergsee in der Kordillere, der Laguna Chiarkhota auf 4700m, in einem beeindruckenden Hochtal umrahmt von den Gletschern der Condoriri-Gruppe. Dazu biegen wir von der Fernverbindungsstraße nach Copacabana vorerst rechts gen Norden in ein Seitental in Richtung Königskordillere ab, wo später unsere Schotterpiste am Tuni-Stausee endet, welcher als Wasserspeicher für die Metropole dient. Die von hier aus startende Wanderung dauert auf ähnlichem Hin- und Rückweg ca. 5-6 Stunden und ist größtenteils flach. An der Laguna Chiarkhota nehmen wir in herrlicher Bergkulisse, aufregend nah unter den zahlreichen Fels- und Eisriesen der Condoririgruppe, unser Picknick ein.
Nach unserer Rückkunft am Fahrzeug, Weiterfahrt in Richtung Copacabana. In Tiquina an der Seeenge zwischen dem Lago Menor (Wiñaymarka) und dem Lago Mayor (Chucuito), queren Sie hinüber in einem kleinen mit Außenbordmotor betriebenen Boot. Auf der anderen Seite geht es im Fahrzeug weiter zu unserem Tagesziel. Ankunft am späten Nachmittag in Copacabana. Einchecken ins Hostal und Spaziergang durch den Wallfahrtsort Copacabana mit seiner Pilgerkirche, geweiht der Jungfrau von Copacabana. Gehzeit 5-6h, Höhenunterschied +/-200m, Distanz 9km. (F/BL/-)

Tage 18

Sonneninsel und Wanderung

Heute erwartet Sie eine wunderschöne Bootstour über den Titicacasse zur Isla de Sol - Sonneninsel (Ihr nicht benötigtes Gepäck für die nächste Nacht, kann gern im Hostal in Copacabana gelassen werden!). Im Nordteil der Insel, in Challapampa gehen Sie von Bord, und erleben ein kleines Museum, und einen weißen Sandstrand. Die Wanderung über den Insel-Kammweg führt Sie vorbei an der Tempelanlage „Chincana“ in den Südteil der Insel. Bei leichten Auf und Ab und etwas körperlicher Beanspruchung, können Sie die anmutende Ruhe, spektakuläre Ausblicke, die bis hinüber zur Königskordillere mit ihren vergletscherten Sechstausendern reichen, und die Weite, des sich um Sie erstreckenden tiefblauen Titicacasees genießen. Ihr Tagesziel – das idyllisch gelegene kleine Hostal im Südteil der Insel mit prächtiger Aussicht über den See. Übernachtung im Hostal mit Blick auf den höchsten, schiffbaren See der Erde. Gehzeit 4-5h, Höhenunterschied +400/-200m. (F/LP/-)

Tage 19

Fahrt nach La Paz und "Todesstraße" in die Yungas

Genießen Sie nochmals die Idylle und die Ausblicke auf der Sonneninsel. Nach dem Frühstück Abstieg über die Inkatreppe, und vorbei am Jungbrunnen der Inka, zum Bootsanleger von Yumani, und Rückfahrt im privaten Boot nach Copacabana. Dann Fahrt via La Paz, auf einer der spektakulärsten Straßen Südamerikas hinab in die tropischen Yungas von La Paz. Zuerst jedoch führt die Straße bergan, denn der „Cumbre“-Pass muss als erstes noch überwunden werden – 4700 Höhenmeter!! Von hier oben eröffnen sich wunderschöne Blicke die steilen Felsschluchten hinab in die Tropen. Die bis hierher gut asphaltierte Hauptverbindungsstraße verlassen Sie recht bald, und schlängeln uns langsam an den Gebirgsflanken bergab. Mit jedem Höhenmeter scheint die Vegetation üppiger zu werden: Orchideen, Bromelien und vielerlei exotische Pflanzen ragen immer wieder über den Weg. Sogar einen Wasserfall plätschert fröhlich von oben auf unser Fahrzeug herab – Natur zum Anfassen Nahe, aus dem Autofenster! Gern können Sie einen Teil des Weges erlaufen (1-1,5 Std.)! Sie erreichen die Talsohle auf etwa 1300 Metern Höhe (...sind Sie da nicht gerade 3500 Höhenmeter abgefahren?!). Übernachtung im idyllisch gelegenen Hotel mit Swimmingpool, umgeben von subtropischer Vegetation mit Blick auf die Cordillera Real. (F/-/-)

Tage 20

Kaffee-Finka

Am Morgen erwartet man Sie in einer typischen Finca, wo man Sie über die eigene Café-Plantage führt und Ihnen den gesamten Prozess vom ausgewählten Pflücken übers Trocknen und Schälen bis hin zum Rösten der Premiumbohnen erklärt, um einen ökologischen Spitzenkaffee zu erzielen. Das Resultat dürfen Sie natürlich am Ende einmal selbst verkosten! Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach La Paz. Übernachtung wie 18. Tag. (F/M/-)

Tage 21-22

Rückreise ab La Paz

Heute heißt es Abschiednehmen. Je nach Ihrer Flugzeit oder Anschlussprogramm steht Ihnen der Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen von La Paz und Rückflug. (F/-/-)

Tourcharakter

Kultur & Natur im wohl authentischsten Land Südamerikas. Erkunden Sie das Herz Südamerikas! Nur wenige Länder auf der Welt bieten noch so unberührte Natur und ursprüngliche Lebensweise ihrer Bewohner. Die Reise verbindet alle Höhepunkte des Landes (Sucre, Salar de Uyuni, Titicacasee, La Paz) mit  ausgesuchten Wanderungen sowie kleinen „Schmankerln“ und ermöglicht eine angenehme Akklimatisation. Mit Reiseleiter Bastian, der seit 7 Jahren in Bolivien lebt, erfahren Sie die Gastfreundschaft der Einheimischen hautnah: beim Besuch einer Chicharía (Maisbierbrauerei) und einem traditionellen Essen aus dem Erdofen bei einer einheimischen Familie. Auf die Unterkünfte wurde bei der Reise wieder besonders geachtet: manchmal sehr einfach, meist aber familiär, liebevoll eingerichtet und idyllisch bzw. zentral gelegen. Sogar in der Salzwüste, wo es oft nur einfache Mehrbettunterkünfte gibt, übernachten Sie im Doppelzimmer mit Privatbad. Für diese Reise ist eine normale Kondition für 6 leichte und 2 mittelschwere Wanderungen erforderlich. Der Reiseverlauf bietet eine optimale Akklimatisation an die Höhenverhältnisse. Ausdauer auf längeren Fahrten, Flexibilität und Teamgeist sind erforderlich. Besonders bei vorkommenden Streiks und Straßenblockaden gilt es, flexibel und geduldig zu sein.

Termine/Preise

2017
22.04.2017 - 13.05.2017
16.07.2017 - 06.08.2017
08.10.2017 - 29.10.2017
04.11.2017 - 25.11.2017
Preise

22 Tage inkl. Flug: 4.490,- €

alle Termine außer 22.04. - 13.05.2017 inkl. Zugfahrt Oruro-Uyuni

Termin 22.04. - 13.05.2017: 4.290,- €

Einzelzimmerzuschlag: + 540,- € (für 15 Nächte möglich)

 

Bei 6 bis 9 Reiseteilnehmern kein Aufpreis, aber wechselnde örtliche deutschsprachige Reiseleitung, ab 10 Teilnehmern durchgehend Deutsch sprechende Reiseleitung ab Santa Cruz/an La Paz

 

Diese Reise wird von einem WIGWAM-Kooperationspartner veranstaltet
Wanderungen

Für die Wanderungen (5x leicht, 1–4 h und 3x mittelschwer, 3–5 h mit max. 600 Hm) reicht eine normale Kondition.Dabei sollte die Höhe nicht unterschätzt werden, der Reiseverlauf vom Tiefland bis La Paz bietet allerdings eine optimale Akklimatisation (max. erreichte Höhe im Fahrzeug sind ca. 5000 m). Längere Fahrten im Reisebus erfordern eine gewisse Ausdauer. Obwohl Sie in ausgewählten Unterkünften übernachten, sind diese nicht mit deutschem Standard zu vergleichen: es gibt nur in den Hotels um die Salzwüste Heizung, am Titicacasee muss Wasser von Eseln von der einzigen Quelle ins Hotel transportiert werden und manchmal gibt es nach 10 Uhr abends keinen Strom mehr.