Expedition durch 4 verschiedene Wüsten im Süden Afrikas
NAMIB - RICHTERSVELD - NAMAQUA - KALAHARI
- Eine spannende Wüstentour für abenteuerliche Naturfreunde, die echte Freude an expeditionsartigem Reisen haben. 4 verschiedene Wüstengebiete in einer Reise.
- Von den Riesendünen der Namib über das herbe Naturparadies des Richtersveld Nationalparks und der Namaqua bis in das Stammesgebiet der San im Zentrum der weiten Kalahari.
- Tage und Wochen abseits der Zivilisation in den ursprünglichsten Wüstengebieten des Südlichen Afrikas

Auch als Privatreise buchbar!
- Linienflüge mit SAA, Air Namibia oder anderen Linienfluggesellschaften
Frankfurt – Windhoek Johannesburg - Frankfurt
ab anderen Abflugorten in Deutschland, Österreich, Schweiz auf Anfrage, ggf. zu Sonderkonditionen - 6 ÜN in landestypischen Hotels, Bungalows und Guesthouses
- sonstige Zelt-ÜN, teilweise auf eingerichteten Zeltplätzen, meist in freier Natur ohne Einrichtungen
- Verpflegung lt. Ausschreibung 19x F, 16xP, 16xA
- Rundreise in speziellem Allrad-Safari-Fahrzeug
- Sämtliche Eintritte in Nationalparks und Gebühren für Permits
- Reisepreis-Sicherungsschein
- WIGWAM - Reiseleitung
Teilnehmer: Min 9 Max 12
REISEZEIT
Wer einmal in der Wüste das Wunder erlebt hat, dass sich durch Regenfälle eine trockene, felsige und sandige Landschaft in einen bunten Garten aus zig-millionen von Wüstenblumen und ein Meer aus unterschiedlichen Farben verwandelt – der weiß, dass Wüste süchtig machen kann.
Um diese “positive Sucht” zu befriedigen, haben wir diese Reise entwickelt.
Jeder der angebotenen Reisetermine kann in den einzelnen Gebieten auf die so sehr erhoffte “Wüstenblüte” treffen. In den Monaten zu Beginn des Jahres ist am ehesten in der Kalahari mit Regen zu rechnen. Der März und April segnet die Namib oft mit Regen und die Niederschläge im August und September sind der Namaqua und dem Richtersveld vorbehalten.
Liebhaber von trockenen Wüsten und Hitze bevorzugen die Monate November bis Januar.
Hinweis!: Der hier dargestellte Tourverlauf versteht sich als Richtlinie und grobes Rahmenprogramm! Besonders bei der Durchquerung der Kalahari kommt es darauf an, flexibel auf die Verhältnisse zu reagieren. Auch die Gelegenheit, in einer der bereisten Wüstengegenden auf die erhoffte Wüstenblüte zu treffen, ist Grund genug, hier länger zu verweilen und dafür in einem anderen Gebiet das Programm zu straffen.
Bitte lesen Sie sich aufmerksam die Vorbemerkungen im Abschnitt “Tourcharakter” durch, bevor Sie an dieser Expedition teilnehmen.
NAMIB WÜSTE
Tage 1/2/3/4/5/6Nachtflug nach Windhoek mit Ankunft am Tag 2. Stadtrundgang in Windhoek und Übernachtung in Hütten in einem kleinen Naturpark vor den Toren Windhoeks. Erste Tourbesprechung beim gemeinsamen Abendessen.
Ein “Muss” für jeden Wüstenfreund ist der Besuch des Sossusvleis in der Namib-Wüste. 2xÜN am Eingang zum?Nationalpark und frühes Aufstehen, um die extrem schönen Morgenstunden in vollen Zügen zu genießen. Wir wandern in das Dead Vlei und Sossusvlei, klettern auf eine der hohen Dünen und haben unendlich viele Fotomotive, diesen wunderschönen Teil der Namib einzufangen.
Tag 5: Wir wählen eine besonders schöne Strecke entlang dem östlichen Rand der Sandwüste. Immer wieder müssen wir an besonders schönen Aussichtspunkten verweilen, um das Formen- und Farbenspiel zu genießen. Es geht in Richtung Fish-River Canyon. Zelt-ÜN. F/P/A
RICHTERSVELD NATIONALPARK
Tage 7/8/9/10Entlang dem Ufer des Oranje-Flusses bewegen wir uns auf teilweise schlechten Pisten. Wir überqueren die Grenze zu Südafrika bei Rosh Pinah. Von hier geht es für 3 Tage/2 Nächte auf eine spannende Exkursion ins Richtersveld. Hohe Berge vulkanischen Ursprungs, durchschnitten von Tälern und Hochebenen, sind das landschaftliche Juwel dieser Gegend. Ein geologisches Kunstwerk an Gesteinsschichten und Verwerfungen. Die Pflanzenwelt wird vor allem von unglaublich vielfältigen Sukkulentenarten vertreten. Viele von ihnen sind endemisch und wachsen sonst nirgendwo auf der Erde. So zum Beispiel der skurrile "Halbmenschbaum". In der Wildnis des Richtervelds errichten wir unser Camp in freier Wildbahn. 2xZelt-ÜN unter dem nächtlichen Sternenhimmel. F/P/A
Endpunkt der Expedition in den Richtersveld NP ist Springbok. Wir übernachten in einem sehr schönen Guesthouse am Tag 10. ÜN/F
NAMAQUA & AUGRABIES
Tage 11/12Wanderung durch das Goegap Naturreservat. Besonders zur Wildblumenblüte im August und September ein paradiesischer Anblick. Im Augrabies Falls NP erwarten uns die tosenden Wasserfälle des Oranje River inmitten einer faszinierenden Felsenlandschaft, die wir auf einer Wanderung erkunden. 2xÜN im Augrabies Falls Nationalpark. F/P/A
KALAHARI
Tage 13-19In Upington letzter Versorgungsstop vor unserem “Abenteuer Kalahari”. Alle Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser werden “bis zur Oberkante” aufgefüllt und verstaut.
Die nächsten Tage sind wir nahezu völlig autark unterwegs und bahnen uns einen nicht vorbestimmten Weg durch die weite Wüste der Kalahari. Zunächst geht es südlich des Kalahari Gemsbok Nationalpark (Kgalagadi Transfrontier Park) entlang des Molopo Flußes am Rand der Wüste. Durch die zentrale Kalahari nach Botswana in das Mabuasehube Game Reserve. Wir begegnen einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, die sich an die harschen Bedingungen angepasst hat. In den Trockensavannen, die sich nach Regenfällen in ein sattes Grün verwandeln, treffen wir auf Antilopen, Löwen, Geparden, so vorwitzige Gesellen wie Erdmännchen und vielleicht Wüstenelefanten, die durch die Kalahari streifen. Buschcamps und Begegnungen mit den San, dem hiesigen Stamm der Buschmänner werden die Tage prägen und unvergesslich sein – zwischen Sanddünen, grünen Tälern und der Weite der Kalahari.
Entlang einsamer Pisten durch unberührte Baum- und Grassavannen zwischen den rotfarbigen Dünen der Kalahari. Zu Salzpfannen, wo sich die Tiere sammeln, um zu äsen.
Die Übernachtungen finden meist inmitten der freien Natur statt und wir errichten gemeinsam das Camp unter dem Sternenhimmel. Nach dem Sundowner mit herrlichen Abendstimmungen bereiten wir auf dem Lagerfeuer oder in der Buschküche gemeinsam das Abendessen zu. F/P/A
Zentral Kalahari Game Reserve
Einer der Schwerpunkte unserer Kalahari-Durchquerung ist das Game Reserve im Zentrum der Kalahari-Wüste. Dieser Park ist mit seinen ca. 50.000km2 eines der größten Schutzgebiete weltweit und größer als die gesamte Schweiz. Hier finden wir eine Vielfalt an Tieren, die sich an die Trockenheit angepasst haben. Oryxantilopen, Erdmännchen (Mangusten), Elandantilopen sind öfter zu finden. Mit Glück erspähen wir einen der seltenen “Kalahari-Löwen”, die wegen ihrer dunk-len Mähne bekannt sind (“black maned lions”).
Die weiten, offenen Savannen sind auch der ideale Lebensraum für Geparden. Die Landschaft der Zentral–Kalahari ist eine herbe Schönheit für sich: Natur pur, wie man es heute nur noch selten erleben kann. Die wogenden Grasebenen, die unermessliche Weite und die Lichtstimmungen bewirken ein Gefühl der Zeitlosigkeit und einer scheinbar grenzenlosen Freiheit.
“Die Kalahari bietet Raum und Platz, Weite und Stille” schreibt Jo Stallmann in seinen Reiseberichten - recht hat er!
Besonders die Morgen- und späten Nachmittagsstunden nutzen wir zu Pirschfahrten oder Spaziergängen um die vielen Fotomotive “einzufangen”. An einem der Tage werden wir mit einem Naturführer der San, dem Volk der Kalahari-Bewohner, eine interessante Exkursion unternehmen. Er zeigt uns, wie man essbare Pflanzen findet und zubereitet, damit man auch ohne Landcruiser und mitgeführten Lebensmitteln in der Kalahari überleben kann!
Eine Expedition für aktive Naturfreunde, um die 4 so unterschiedlichen Wüstengebiete im südlichen Afrika kennenzulernen und ins Zentrum der Kalahari zu gelangen. Einfachste Bedingungen, die Abhängigkeit vom Wetter und den Wegbedingungen, das mitunter heiße Klima und andere Unwägbarkeiten machen diese Tour zu einer teilweise anstrengenden Belastung. Belohnt wird man durch unverfälschte Natur und Erlebnisse in einem Gebiet des südlichen Afrikas, das vom Tourismus noch nicht überlaufen ist. Mit unseren speziell ausgrüsteten Allrad-Safari-Fahrzeugen verfügen wir über die Möglichkeit, auch extreme Wegbedingungen zu meistern. Wir führen entsprechende Expeditions-Ausrüstung mit und versorgen uns autark mit Trinkwasser und Lebensmittel.
Die Verpflegung ist einfach und wird in unserer “Buschküche” oder über dem Lagerfeuer zubereitet. Alle Teilnehmer müssen über große Flexibilität in der Tagesgestaltung verfügen und in vielleicht schwierigen Situation anpacken und mithelfen. Die Zeltcamps errichten wir oft mitten in der Natur und eine Dusche ist Mangelware. Waschwasser wird in begrenztem Rahmen mitgeführt. Der Verlauf ist als Rahmenprogramm zu betrachten, Änderungen können jederzeit notwendig sein.






