"Dzangha Sanga - Kamerun"
Wald–Elefanten und Flachland–Gorillas in Zentral-Afrika
- Waldelefanten, leuchtende Kraterseen und vulkanische Bergmassive im ursprünglichen und authentischen Afrika.
- Dzanga Sangha - Heimat der seltenen Flachland-Gorillas.
- Begegnung mit den Pygmäen und anderen Stammeskulturen.
- Bunte Märkte, malerische Landschaften & eine äußerst lebensfrohe Bevölkerung.
- Eine Reise in koloniale Vergangenheit, abseits aller Touristenpfade und tief ins Herz Afrikas.
- Linienflüge mit Air France oder anderen Linienfluggesellschaften
Frankfurt - Douala - Frankfurt
ab anderen Abflugorten in Deutschland, Österreich,
Schweiz auf Anfrage, ggf. zu Sonderkonditionen - 13 Übernachtungen in landestypischen Hotels und Camps
- Sämtliche Transfers und Fahrten gemäß Beschreibung in landesüblichen klimatisierten Geländewagen
- 5-tägiger Aufenthalt im Dzanga Sangha Nationalpark inkl. Vollverpflegung
- 1x Gorilla Tracking vorreserviertes, garantiertes Permit !
- Fußpirsch im Nationalpark
- Verpflegung lt. Ausschreibung: 13xF, 4xP, 11xA
- Einbaumtour auf dem Sangha-Fluss
- deutschsprachige Reiseleitung und einheimische Führer.
- Diese Reise wird von einem WIGWAM-Kooperationspartner durchgeführt
Teilnehmer: Min 6 Max 16
DOUALA / LOMIÉ
Tage 1/2Am Abend Ankunft und Transfer zum Hotel ÜN/F in Douala.
Früh am Morgen des 2. Tages, verlassen wir Douala und fahren auf guter Teerstraße in die Hauptstadt Yaoundé. Anschließend geht es weiter in den nur spärlich besiedelten Osten des Landes. Über Teerstraßen geht es bis nach Ayos, dann weiter über eine staubige, aber gute Piste durch teilweise Primärwald nach Lomié. Falls zeitlich möglich, unternehmen wir noch einen Abstecher in ein Pygmäendorf.
ÜN in einem einfachen Hotel. F/A
YOKADOUMA / BAYANGA
Tage 3/4Durch Regenwald und Savanne fahren wir heute weiter nach Osten. Am späten Nachmittag erreichen wir Yokadouma, nahe der zentralafrikanischen Republik.
ÜN in einfachem Hotel. F/A
Bis zur Grenze ist es nun nicht mehr weit. Nach Erledigung der Formalitäten, die je nach Laune der Zöllner unterschiedlich lange dauern können, geht es über Bayanga tiefer in den Regenwald. Unterwegs überqueren wir mit der Fähre einen Seitenarm des Sangha-Flusses. Endlich in der Doli-Lodge angekommen, werden wir für die anstrengende, aber auch abwechslungsreiche Fahrt belohnt.
Die 1996 mit Hilfe der GTZ und WWF erstellte Lodge besteht aus auf Stelzen gebauten Holzhäusern für jeweils 2 Personen. Sie verfügen über Bad und Terrasse, mit Blick auf dichte Vegetation und den Sangha-Fluss, einen Nebenstrom des Kongo. Vom Hauptgebäude aus haben Sie eine grandiose Aussicht und können abends herrliche Sonnenuntergänge erleben.
Je nach Ankunftszeit evtl. noch Einführung in das Dzanga Sangha-Projekt und eine kurze Führung durch das Ökosystem Regenwald.
Für die Aktivitäten der kommenden Tage wird die Gruppe in mehrere Kleingruppen unterteilt.
ÜN in der schönen Doli-Lodge. F/P/A
DZANGHA SANGA
Tage 6-12Die Waldlichtungen (Salinen) sind einzigartige Landschaftsszenarien in diesem riesigen intakten Ökosystem. Der Wildreichtum in der Bayanga-Region ist einmalig. Nur hier kann man die äußerst scheuen und seltenen Waldelefanten mit Sicherheit beobachten. Verschiedene Ausflüge und Aktivitäten warten in den kommenden Tagen auf uns:
• Mit unserem Pygmäenführer durchwaten wir ein Bachbett an dem häufig unzählige bunte Schmetterlinge zu sehen sind und gelangen so zur Lichtung der Elefanten. Je nach Tageszeit können von der Beobachtungsplattform aus bis zu 100 der Dickhäuter gezählt werden. Außerdem bietet sich eine sehr gute Chance Bongos, Büffel und Papageienschwärme zu erspähen.
• Besonders beeindruckend ist die Begegnung mit den Pygmäen. Nicht nur im Lesen von Spuren sind die kleinwüchsigen Menschen wahre Meister, sie kennen auch die verschiedensten Kräuter- und Pflanzenarten des Regenwaldes. Mit den Frauen der Ba Aka, einem dort ansässigen Stamm der Pygmäen, suchen wir Heilpflanzen und lassen uns die Wirkungsweise der jeweiligen Kräuter erklären. In einem Pygmäendorf erhalten wir einen Einblick in das Alltagsleben des Stammes. Besonders spannend wird es, wenn wir zusammen mit den Pygmäen auf Netzjagd gehen. Mit unglaublicher Geschicklichkeit bahnen sich die Männer ihren Weg durch den Urwald und spannen ihre Netze.
• Per Einbaum unternehmen wir eine Erkundungs-tour auf einem der Seitenarme des Sangha-Flusses. Wir durchqueren Lilienteppiche und genießen die unvergleichlich beruhigende Geräuschkulisse des Urwaldes.
• Für Viele der absolute Höhepunkt ist jedoch das Gorillatracking zusammen mit den Ba Aka-Pygmäen, die jeden Winkel des Urwaldes kennen. Die Spurensucher begleiten die Gorillas bereits am Vorabend zu ihren?Schlafplätzen. Am nächsten Morgen führen sie uns dann in ganz kleinen Gruppen zu den jeweiligen Gorillafamilien. Zwei Gruppen der größten Menschenaffen sind bereits dort habituiert. Eine Begegnung mit den Flachlandgorillas ist somit höchstwahrscheinlich und fast zu garantieren. Falls es durch unvorhergesehene Umstände doch einmal nicht klappen sollte, erhalten die Gäste eine zweite Pirsch gratis.
3x ÜN Doli-Lodge. F/P/A
YOUNDE / KOUTABA
Tage 8/9/10Zwei Übernachtungen (F/A) en route bis wir wieder Yaoundé in Kamerun am Tag 10 erreichen. Falls zeitlich möglich besuchen wir die “Chefferie” von Bafoussam. Chefferien sind teils pompöse Palastanlagen, die aus mehreren verschiedenen Bereichen bestehen. Als Provinzhauptstadt ist Bafoussam gleichzeitig ein Zentrum der Kaffeeverarbeitung und die Metropole der Bamiléké, die für ihre Holzschnitzereien bekannt sind.
ÜN in Koutaba. F/A
FOUMBAN /BAMENDA
Tage 11/12Nach dem Frühstück erkunden wir den Sultans-palast von Foumban mit dem sehr gut erhaltenen Museum. Mit etwas Glück erhalten wir eine Audienz beim?Sultan, dem 18ten in direkter Erbfolge der Dynastie Bamoun seit dem 14. Jahrhundert. Wir besichtigen geschichtsträchtige Gebäude und erhalten Einblick in traditionelle Handwerkskünste.
ÜN in Bamenda. F/A
Morgens durchfahren wir das abwechslungsreiche Hügelgebiet des Kameruner Graslandes entlang der zu deutschen Kolonialzeiten angelegten Ringroad. Unsere Route hängt jahreszeitlich bedingt vom Zustand der Straßen ab. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum Palast des Fon von Bafut, der wohl bedeutendsten Chefferie der Region. ÜN wie Vortag. F/A
LIMBE / GORILLASCHUTZSTATION / DOUALA
Tage 13-15Buea, auf einer Höhe von 1000m am Mt. Cameroon gelegen, verfügt noch über zahlreiche Bauten aus der Kolonialzeit. Anschließend geht es hinunter an die Atlantikküste nach Limbe. Der Badeort mit seinen tiefschwarzen, vulkanischen Sandstränden liegt inmitten üppig grüner Vegetation direkt am Fuße des Kamerunberges. Mit über 4000m ist er der höchste Berg West- und Zentralafrikas und auch der prägende landschaftliche und klimatische Faktor der Region. Wir besuchen noch den hiesigen Botanischen Garten bevor wir etwas westlich von Limbe unser Hotel am Strand beziehen. ÜN F/A
Das Limbe Wildlife Centre (LWC) ist eine Auffangstation für Gorilla-und Schimpansenwaisen, die Opfer von Wilderei und Tierhandel wurden und befindet sich zwischen Kamerunberg und den Küstenregionen. Die urwaldbedeckten Hänge beherbergen eine unvergleichliche Artenvielfalt, darunter verschiedene Primaten und auch die Waldelefanten. Das LWC betreibt seit Jahren ein intensives Aufklärungs- und Umweltbildungsprogramm, das sich sowohl an Besucher wie an die lokale?Bevölkerung wendet. Das Projekt unterstützt in vorbildlicher Weise den Schutz des Westlichen Flachlandgorillas.
Nach einem umfangreichen Besuch des LWC kehren wir zum Hotel zurück. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland mit Ankunft
am Tag 15.
VERLÄNGERUNG KRIBI
Tage 15-18Es besteht die Möglichkeit am Ende der Reise zu einer mehrtägigen Verlängerung in Kribi. Das kleine Städtchen liegt südlich von Douala direkt am Meer. Die von Kokospalmen gesäumten, feinen Sandstrände gehören zu den schönsten Kameruns. Übernachtung im Palm Beach Hotel mit Gartenanlagen und hoteleigenem Strand. 2x ÜN F/A
Preise auf Anfrage!
Kamerun - vulkanische Bergmassive und glitzernde Kraterseen, immergrüner Regenwald, Halbwüsten und die riesigen Grasländer der Savannen, eine bunte Mischung an verschiedensten Völkern sowie eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Ein ganzer Kontinent in einem Land, das eine fast unglaubliche Landschaftsvielfalt bietet.
Der Dzanga Sangha Nationalpark ist als komplett ökologische Schutzzone geplant, die langfristig in die Zukunft gerichtet, durch eine behutsame und kontrollierte Tourismusentwicklung gefördert werden soll. Hier lässt sich der Flachlandgorilla in einer sehr kleinen Gruppe (3-4 Gäste) in seinem Habitat “erpirschen!” und beobachten!
Eine gute physische Konstitution ist erforderlich bei den schweißtreibenden, aber nicht allzu schwierigen Wanderungen im Regenwald und in der Savanne. Die Übernachtungen sind zum Teil in sehr einfachen Hotels und Hütten; Überlandfahrten können lange werden und es geht, jahreszeitbedingt, teils über schlechte Pisten und Straßen. Kurzfristige Änderungen müssen wir uns deshalb ausdrücklich vorbehalten. Aber mit einer Portion Gelassenheit, Toleranz, Anpassungsfähigkeit und Teamgeist werden Sie mit unvergesslichen Erfahrungen und Erlebnissen aus dem zentralen Afrika zurückkehren.



