Das Okavango Delta

Das Okavango Delta ist das wohl einzigartigste Tierparadies, welches sich in der Kalahariwüste finden lässt. Der Okavango, welcher in Angola entspringt, ist der einzige Fluss in der Kalahari, welcher ganzjährig Wasser führt. Auf ca. zwölftausend Quadratkilometern fächert sich der Fluss als Delta in die Wüste. Ein Großteil des Wassers verdunstet, der Rest versickert in den sandigen Wüstengrund.

Für die Tierwelt ist der Okavango lebenswichtig. Als einzige beständige Wasserquelle beheimatet der Fluss viele wasser- und sumpflebende Tiere an. Nilkrokodil, Elefant, Nilpferd und Letschwe-Antilopen lassen sich beobachten. Auch viele Raubtiere, wie Wildhunde, Leoparden, Hyänen und Löwen sind im Bereich des Deltas zu finden. Ein spezielles und sehr seltenes Phänomen der Flutverzögerung ist die Grundlage für den Tierreichtum im Okavango Delta. Während der sogenannte Pfannenstil im Norden des Deltas seinen Höchststand im März erreicht, erreicht die Flut das südliche Delta erst ungefähr im Juli. Durch die Beschaffenheit des Flusses mit vielen Sumpfebenen und dichtem Bewuchs braucht die Flut ca. 4 Monate, bis es den Fluss hinabgeflossen ist – zeitlich passend zum Höhepunkt der Trockenzeit. Für die Tierwelt ist dieser „Wassersegen“ in der Trockenzeit absolut überlebenswichtig.

Ob mit dem Hausboot oder dem Mokoro (Einbaumboot), mit dem Auto oder dem Flugzeug. WIGWAM bietet Ihnen viele Möglichkeiten das UNESCO Weltnaturerbe zu erkunden. Die Naturreise „Himmel über Afrika“ bietet Ihnen eine mehrtägige Fahrt auf einem Hausboot, bei der Sie die Tier- und Pflanzenwelt einmal vom Wasser aus kennenlernen können. Alternativ können Sie auf der „Tierparadies Botswana“ das Okavango und seine umliegenden Nationalparks als Zeltreise erleben.

Die Kalahari

Die Kalahari ist eine Trocken- und Dornensavanne und Teil des Kalahari-Beckens. Das durch Erosion von Sandgestein entstandene Becken erstreckt sich von Namibia über Botswana bis nach Simbabwe. Die südliche Grenze wird durch den Fluss Oranje definiert, im Norden reicht das Becken bis Angola und die Demokratische Republik Kongo. Einziger, ganzjährige wasserführender Fluss ist der Okavango, welcher in Angola entspringt und sich als Okavangodelta in die Kalahari auffächert und versickert. Die Kalahari ist geprägt von Sandböden, welche sich von Rot über Gelb bis Grau färben können.
Die San, ein altes Eingeborenenvolk, leben bis heute als Nomaden in der Kalahari. Ursprünglich haben sie das ganze südliche Afrika bevölkert. Im 16. Jahrhundert wurden sie jedoch von aggresiven Bantuvölkern aus ihren Lebensräumen verdrängt und fanden Zuflucht in der Kalahari. Sie haben sich an die schwierigen Lebensbedingungen angepasst und sind bis heute eines der traditionellsten Völker im südlichen Afrika.

Die Kalahari ist eine spannende Reiseregion, welche sich in zahlreichen Nationalparks gut erkunden lässt. Ob nun das Central Kalahari Game Reserve in Botswana, der Kalahari Gemsbok Nationalpark in Südafrika oder der Etosha Nationalpark in Namibia. Auch mit WIGWAM können Sie die Kalahari auf verschiedenen Touren erforschen, wie zum Beispiel auf der „Wüsten Afrikas – Trans Kalahari“ oder der „Kap – Kalahari – Namib – Etosha“

Magkadikgadi Salzpfannen

Die Magkadikgadi-Salzpfannen sind im Nordosten des Landes Botswana gelegen und gehören zu den größten Salzpfannen der Welt. Vor etwa 4000 Jahren entstanden die Salzpfannen  aus einem 60.000 Quadratkilometer großen See, welcher austrocknete und eine bis zu fünf Meter dicke Salzkruste hinterließ. Heute bieten die Salzpfannen Millionen von Vögeln und Kleintieren eine Heimat. Besonders  Flamingos, Pelikane, Strauße und Riesentrappen fühlen sich hier besonders wohl. Regelmäßig trifft man auch auf Warane, Schildkröten oder auch die endemische Makgadikgadi-Stachelagame. In der Regenzeit zieht dann auch das Wild aus den umliegenden Nationalparks in die Randgebiete der Salzpfannen, welche sich dann in eine üppige Graslandschaft verwanden. Natürlich folgen der Beute auch die großen Jäger, wie zum Beispiel Löwen, Wildhunde, Karakale oder Hyänen.
Saisonal mit Wasser gespeist werden die Salzpfannen durch den Fluss Nata und den aus dem Okavango Delta entspringenden Fluss Boteti.

Aber auch wirtschaftlich haben die Pfannen eine große Bedeutung. Neben Natriumcarbonat- und Salzabbau, befindet sich im Süden der Salzpfannen auch eine der größten Diamantenminen der Welt, in welcher jährlich etwa 12 Millionen Karat gefördert werden.
Besuchen können Sie die Makgadikgadi Salzpfannen auf unseren Reisen „Himmel über Afrika“ und „Wüsten Afrikas – Trans Kalahari“. Rufen Sie an, wir beraten Sie gern!