Meru Nationalpark

Die abgelegenen Landschaften des Meru Nationalparks kennen wohl die meisten von uns noch aus unserer Jugend. Hier haben Joy und  George Adamson mit der Löwin Elsa gelebt. Über die Auswilderung von Elsa wurde sowohl geschrieben („Born Free“), als auch ein Film und eine Fernsehserie gedreht. Im Nationalpark ist heute in Erinnerung an Adamson und seine Arbeit ein Wasserfall nach ihm benannt worden. 

Auch Kenias längster Fluss, der Tana River schlängelt sich im Süden des Schutzgebietes entlang. Hier können Sie auch Flusspferde beobachten. Die Landschaften des Meru Nationalparks sind vielseitig und überraschend wie auch ganz Kenia vielseitig und überraschend ist. Im Meru gibt es Halbwüsten und  Grassavannen, bestanden mit Dornbusch Akazien auf der eine Seite und Marschland und Flüsse, samt ihren Galeriewäldern, auf der anderen Seite. Die Tierwelt hier ist ebenfalls sehr vielseitig und erlebnisreich, wie der gesamte Park. Sie können hier Geparden bei der Jagd, Löwen, Zebras, Antilopen, Gazellen, Leoparden, Giraffen und noch viele andere afrikanische Tierarten entdecken. Wenn Sie abends mit ein wenig Glück eine Herde Elefanten beobachten können, wie diese zum Fluss gehen um hierzu trinken und die Jungtiere, um im Wasser zu spielen, werden Sie mehr als nur begeistert sein! 

Massai Mara

Die Massai Mara bildet die direkte Verlängerung der Serengeti und bildet mit dieser ein harmonisches Ökogebiet, in dem jährlich die Migration der Millionen von Gnus und von hunderttausender von Antilopen und Zebras stattfindet. Während dieser Tierwanderung werden Sie Zeuge, wenn riesige Herden von Gnus und Zebras sich in die Wasser der zu überquerenden Flüsse stürzen und auf der gegenüberliegenden Seite die Ufer wieder erklimmen. Es sind berauschende Bilder, die man niemals vergisst. In der hügeligen Savannenlandschaft der Mara, die bekannt für ihren reichen Großkatzenbestand an Löwen, Leoparden und Geparden ist, gibt es kaum eine Art der afrikanischen Tierwelt, die hier nicht gegeben ist. Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Nashörner, Krokodile, Gazellen, Antilopen sind hier ebenso wie die in großen Herden durch die Savanne ziehenden Büffel zu Hause. Auch kann man hier in der Concervancy zusammen mit einigen Massai die Natur entdecken. Diese Massai wissen wo und wie Sie in dieser traumhaften Landschaft Tiere der afrikanischen Wildnis finden und beobachten können. Sie werden hierbei von ihren Massai-Guides auch vieles über die Traditionen und das Leben ihres Volkes erfahren.

Lake Turkana

Der Lake Turkana liegt weit oben im Norden an der äthiopischen Grenze Kenias und ist der größte Wüstensee auf dieser Welt. Im Norden mündet aus Äthiopien kommend der Omo River in diesen See der auch die stärkste Krokodilpopulation von ganz Afrika beherbergt. Aus diesem Grund ist auch vom Baden im See dringend abzuraten. Das erste Mal von einem Europäer entdeckt wurde der Turkana See von dem österreichischen Grafen Teleki, der den See nach dem Kronprinzen Rudolf „Rudolfsee“ nannte. Hierunter und unter „Jade Sea“ wurde der Turkana See zunächst bekannt. Wer von Osten her aus der Chalbi Desert kommt und zum ersten Mal seinen Blick über den See schweifen lässt der versteht weshalb der See als das „Jade Meer“ bekannt wurde. Berühmt wurde dieser See im Norden Kenias auch weil an seinen Ufern steinzeitliche Funde gemacht wurden. Bei Bootstouren auf dem See kann man sowohl die hier lebenden Krokodile und als auch die verschiedenen Vogelarten beobachten.